Möglichkeitsraum Zukunft: Wenn Neugier zum politischen Akt wird - Folge 27

Shownotes

Aufgenommen wurde diese Folge beim Neugier-Salon #13 im Rahmen des Botschafter:innen-Treffens des Ministeriums für Neugier & Zukunftslust in der Tabakfabrik Linz / Ars Electronica 2026

Stehen wir vor dem Ende der Erwerbsarbeit, wie wir sie kennen? Während KI und Automatisierung tradierte Berufsbilder und gesellschaftliche Gefüge ins Wanken bringen, stellt sich eine drängende Frage: Verhandeln wir in unseren Diskursräumen eigentlich die Zukunft der Menschlichkeit – oder verteidigen wir bloß unsere eigenen Privilegien?

In dieser Live-Episode von Zorn & Zuversicht tauche ich, Host Christa Kloibhofer-Krampl, mitten in das Spannungsfeld aus Zukunftsangst, Zorn, wissenschaftlich belegter Zuversicht und echter Gestaltungskraft ein. Gemeinsam mit ihren Gästen diskutiere ich über die Grenze zwischen realitätsnahem Possibilismus und naiver Realitätsverweigerung.

Wie verwandeln wir Lähmung in zivilen Ungehorsam durch Neugier? Wer sitzt mit am Verhandlungstisch der Zukunft und wer bleibt draußen?

Eine vielschichtige Debatte über Wandel, Inklusion, den Mut zum Handeln und die Notwendigkeit, Banden zu bilden.

👥 Die Gäste am Panel

  • Veronika Liebl (Direktorin des Ars Electronica Festivals): Denkt vom Kultur- und Diskursraum aus und holt Kunst, Technologie und gesellschaftliche Debatten aus dem Elfenbeinturm direkt in Spitäler, Kirchen und Schulen.

  • Patrick Rammerstorfer (Co-Gründer des Ministerium für Neugier & Zukunftslust): Denkt vom Kompetenzraum aus und setzt Erschöpfung und Pessimismus radikale Neugier, Entdeckergeist und Possibilismus entgegen.

In dieser Folge erfährst du:

  • Privilegien vs. Menschlichkeit: Warum wir uns in Zukunftsdebatten ehrlich fragen müssen, ob wir die Transformation der Gesellschaft verhandeln oder bloß unsere eigenen Privilegien verteidigen.

  • Der Dämon KI & das Ende der Erwerbsarbeit: Wie KI und Automatisierung tradierte Berufsbilder und den Selbstwert über Arbeit auflösen und welche Dystopien und Chancen darin liegen.

  • Die Neurobiologie der Zuversicht: Warum Dauerstress und Angst den Denkkorridor verengen, während Zukunftslust Dopamin freisetzt, die Amygdala beruhigt und uns erst fähig für komplexe Lösungen macht.

  • Neugier als ziviler Ungehorsam: Wie wir durch aktiven Possibilismus den Demagogen und der Lähmung den Nährboden entziehen – und warum Zynismus schlicht faul ist.

Dein Impuls für diese Woche:

Zukunft ist kein fixer Zustand, der einfach über uns hereinbricht, sondern ein Möglichkeitsraum, den wir aktiv verhandeln. Prüfe diese Woche in deinem eigenen Umfeld: Wo verfällst du aus Erschöpfung in Zynismus oder Angst – und an welcher Stelle kannst du durch gezielte Neugier deinen eigenen Denkkorridor erweitern?

Teile deine Gedanken zur Folge und deine ersten kleinen Schritte zur Zukunftslust gerne auf Instagram!

Links & Wissenschaftliche Quellen zur Folge:

Zitate & Denker*innen aus der Folge

  • Paul Virilio (Kulturphilosoph & Medien theoretiker): „Wer das Schiff erfindet, erfindet auch den Schiffbruch; wer das Flugzeug erfindet, erfindet den Flugzeugabsturz… Jede Technologie bringt ihre eigene Negativität mit sich.“

  • Antonio Gramsci (Philosoph & Journalist): „Die Krise besteht genau darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann; in diesem Interregnum treten die unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen auf.“ (Gefängnistagebücher, 1930) - Gramsci: Prison Notebooks / Gefängnistagebücher

Wissenschaftliche Studien & Neurobiologie

Initiativen, Netzwerke & Gastgeber

Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

Transkript anzeigen

00:00:12: Und dann sage ich noch einmal herzlich willkommen und hallo zu meinem Podcast.

00:00:16: Zoll und Zuversicht.

00:00:16: Mein Name ist Christa Klaupoffer-Kampel, ich sitze heute in der Tabakfabrik in Linz.

00:00:22: Das ist schon mal die Location sehr besonders.

00:00:24: es ist aber auch das Setting doppelterweise besonders weil zum einen sind wir mitten im Arselektronikerfestival heute bei der Aufnahme Das heißt, Linz blüht.

00:00:33: Es ist wahnsinnig viel los!

00:00:34: Es ist super Stimmung in der Stadt und man kann sich unglaublich tolle Sachen anschauen.

00:00:39: Ich habe ja die Veronica Liewel neben mir sitzen, die Direktorin des Festivals.

00:00:42: Hallo Veronica

00:00:43: Guten

00:00:44: Morgen.

00:00:45: Und das zweite, die zweite tolle Sache ist ich sitze hier nicht alleine.

00:00:49: Also meine zwei Gäste alle, die zuschauen auch über Video Sehens Die anderen hören es vielleicht, das ist der Patrick Rammers Dörfer einer der beiden Gründer vom Ministerium für Neugier und Zukunftslos.

00:01:01: Aber vor mir sitzen rund fünfzig Menschen, die beim BotschafterInnen-Treffen des Ministeriums in Linz sind, die extra hergekommen sind um in zwei Tagen ein wahnsinnig spannendes Programm zu machen!

00:01:16: Und im Zuge dieses Programms können wir heute auch diesen Podcast machen, die sage ich mal Hallo Patrick.

00:01:21: Schönen guten Morgen!

00:01:22: Und hallo an alle den Publikum sitzen.

00:01:24: vielleicht können Sie mal ganz kurz ein bisschen glatschen Stimmung machen?

00:01:37: Sehr schön

00:01:38: Super!

00:01:38: Also alle, die es nicht sehen sondern hören, hören.

00:01:41: Das ist ein bisschen was los.

00:01:42: Freu mich sehr.

00:01:43: Ja, darüber reden wir heute.

00:01:44: Wir reden heute über den Möglichkeitenraum Zukunft und das ist ein bissel abgekupfert von eurem Motto nämlich Negotiating Humanity.

00:01:55: Wir sprechen über Menschlichkeit, wir reden über welchen Wert hat Menschlichkeit auch in aktuellen Zeiten?

00:02:01: Und ich würde gerne den Bogen insofern ein bisschen aufspannen, weil Zorn- und Zuversicht.

00:02:06: Es gibt schon sehr viel, das Zornig macht.

00:02:09: Wenn wir uns – und ich nenne nur ein paar Fakten, ein paar Zahlen – die Situation anschauen, zwanzig, sechsundzwanzig.

00:02:18: Zwanzigfünfundzwannzig hatten wir wieder eine Steigerung der CO²-Missionen Hier in Österreich.

00:02:24: Das heißt, auf der einen Seite haben wir das Gefühl es wird ja was gemacht und tun etwas und trotzdem steigen unsere CO-Zweihemissionen.

00:02:32: Nach dem Rekordsommer den wir gerade hatten finde ich's noch mehr!

00:02:37: finde, ist die Prisanz einfach noch viel größer.

00:02:40: Wenn ich zurückgehe wie ich damals Kind war also wir haben heute vier bis fünf mal mehr Hitze Tage als damals wie ein Kind war.

00:02:47: das war so in den Anfang achtziger Jahren und das macht mir jetzt nicht sehr zuversichtlich.

00:02:54: Ich habe vor kurzem ein Gespräch aufnehmen können mit eigentlich einem Vorstand eines großen Unternehmens über das Thema Inklusion.

00:03:02: Er hat eine körperliche Beeinträchtigung und er hat eine Sache gesagt, die mir bis dato nicht bewusst war.

00:03:08: Wir haben mitten in Europa einen Krieg.

00:03:09: Wir sind es nicht gewohnt, Kriegsversehrte unter uns zu sehen.

00:03:13: Und wir sind es auch nicht gewöhnt mit Kriegstrauma umzugehen – und wir werden uns dem aber wiederstellen müssen!

00:03:19: Ein anderer Aspekt, gerade weil es vor kurzem in Graz passiert ist.

00:03:23: Ich komme aus Graz und ich wohne im Graz.

00:03:25: Ich wohne mitten in einem Viertel wo ein Unternehmen sehr präsent ist das über Jahre der größte Arbeitgeberin Graz war oder einer der größten Arbeitgebein Grazer war.

00:03:35: Tausend Menschen entlassen.

00:03:37: Das heißt wir können jetzt darüber diskutieren.

00:03:40: Dieses Unternehmen hat Fehlentscheidungen getroffen, hat nicht rechtzeitig reagiert was auch immer.

00:03:45: Wir können aber auch drüber sprechen dass da tausend menschen sind die keinen Job mehr haben.

00:03:49: Möglicherweise sind sie sogar die Allerverdiener in dieser Familie.

00:03:53: Was das heißt für eine Familie ist ja eine Sache, was es aber auch heisst – für unsere Volkswirtschaft ist der andere.

00:03:58: Die gehen nicht mehr zum Bäcker!

00:04:00: Die überlegen sich, was kauf ich ein bei meinem Lebensmittelhändler?

00:04:03: Die überleben sich, kann ich es mir leisten ins Theater zu gehen?

00:04:07: Ist ein Kino-Besuch drin?

00:04:09: und das hat schon sehr große Konsequenzen.

00:04:12: Und natürlich müssen wir auch über das Thema Digitalisierung und Krieg sprechen.

00:04:16: Ich habe mit Patrick gestern schon kurz darüber gesprochen und es gibt kaum ein Thema.

00:04:21: Und grundsätzlich bin ich ein Mensch, ich glaube meine DNA atmet einfach zu Versicht.

00:04:26: Aber dieses Thema macht mir Angst!

00:04:29: Es macht mich wirklich Angst.

00:04:30: Ich bin auch selber Mutter von einem elferigen Sohn.

00:04:33: Dieser Sohn hat Angst?

00:04:35: Ich hab Angst weil er nicht weiß was auf uns zukommt.

00:04:39: Alle, die sich ein bisschen was angeschaut haben über diese, ich weiß nicht genau wie der Begriff ist.

00:04:45: Diese Robotik-Expo, die vor kurzem stattgefunden hat und das Thema humanoide Roboter sicher mal ein bissel angeschauert hat.

00:04:52: Ich meine da gibt es viele Clips auch im Internet, die man sieht, dass sie etwas lustig sind und wir können jetzt lachen drüber und sagen ja, das wird nix!

00:04:59: Aber dann gibt's auch Clips wo man sieht ,dass diese humanoiden Roboter trainiert werden für Kriegseinsätze Und das hat mich dann schon sehr massiv gefangen und gepackt.

00:05:10: Erinnert mir ein bisschen an Star Wars, mein Sohn ist auch ein sehr großer Star-Wars-Fan.

00:05:14: aber wenn wir uns ehrlich sind... Das ist keine schöne Aussicht!

00:05:20: Und jetzt habe ich schon gesagt, ich atme natürlich zu Versicht eigentlich in Wirklichkeit.

00:05:24: Das macht mir aber Angst und die haben ja schon auch ein bissel überlegt was tut die Zuversicht für uns?

00:05:28: Was macht die Zukunftslust für

00:05:29: uns?!

00:05:30: Da hab'n mir ein bissl drauf vorbereitet weil ich auch eine Folge aufgenommen habe.

00:05:34: nur zu dem Thema Zukunftslust.

00:05:38: Weil Zukunftslust ist das, reden wir da, ist es ein bisschen Realitätsverweigerung?

00:05:43: oder machen wir das, weil es ein bißler Lifestyle-Geschichte ist?

00:05:47: und vor allem Ich bin eine Frau Ende Vierzig.

00:05:50: Das Thema Quartisol kommt mir immer wieder

00:05:52: unter,

00:05:54: weil ich glaube alle wissen zu viel Stress und Angst schüttet Quartisol aus.

00:05:58: Das macht uns nicht besonders glücklich – das haben wir in einer Geschichte.

00:06:02: Es ist nur so seit Infos, es macht uns dick.

00:06:05: Manchmal auch nicht besonders gern aber es gibt uns auch in einer Situation der Lähmung.

00:06:13: Das heißt wenn wir ein Angst verhauen tun wir uns nichts Gutes.

00:06:17: Das heißt, eigentlich ist es fast wie über Lebensstrategie zuversichtlich zu sein und auch Lust auf die Zukunft zu haben.

00:06:24: Wenn ich Lust auf eine Zukunft habe kann mein Körper – das ist so ein bisschen der Negroni der Hormone!

00:06:30: Der negroni Cocktail der Harmone weil den negronimage besonders gern sind einfach Glücksharmone, die ausgeschüttet werden wenn ich Bock und Lust auf diese Zukunft hab'.

00:06:38: und das brauchen wir um aktiv zu bleiben um in die Handlung zu kommen.

00:06:45: Und jetzt habe ich ein sehr dystopisches Bild gezeichnet.

00:06:49: und nehmt es zum Anlass.

00:06:52: Übergebe euch ganz kurz das Wort, vielleicht Veronica dir zuerst.

00:06:55: Ich stelle dich ganz kurz vor.

00:06:58: Ich glaube die meisten Menschen hat's ihr gehört hier im Raum.

00:07:00: Die kennen dich aber ich bin mir sicher viele unserer Zuhörerinnen kennen dich nicht Und ich habe auch so den Eindruck, dass das Aselektroniker-Festival vor allem überregional sehr hohenstellen wird.

00:07:13: Ich kenne aber auch viele Leute, die können gar nichts damit anfangen.

00:07:16: Also vielleicht erzählst ganz kurz was du machst, wer du bist und damit wir dann gleich im Inhalt drinnen sind, erzähl mal warum bist du mit dem Festival in die Mitte der Stadt gekommen?

00:07:27: Voll gern.

00:07:28: Ich bin Linzerin, bin gebüttige LinzerInnen, bin hier aufgewachsen und habe hier auch studiert und zu Video-Zwissenschaften kam also nicht eigentlich ursprünglich erst der Kunst und Kultur sondern vielmeister Innovations- und No Profit-Ecke.

00:07:45: Mir hat es aber dann relativ schnell weil ich sehr kunstig auf ihn bin zur Elektronik verschlagen und bin dort mittlerweile seit sechszehn Jahren.

00:07:51: Seit drei Jahren Festivaldirektorin Und in meiner Funktion

00:07:58: auch

00:07:58: vor allem für die Entwicklung von internationalen Partnerschaften zuständig.

00:08:03: Das klingt jetzt sehr abstrakt, im Wesentlichen und am Strich geht es natürlich auch darum Geld für die Auselektroniker aufzustellen und Förderungen aufzustelle.

00:08:12: Aber wir arbeiten in unterschiedlichen Schnittstellen mit Industriemitwissenschaft natürlich auch mit Kunst mit der Zivilgesellschaft daran Kunst in die Bevölkerung reinzubringen.

00:08:23: Und genau das ist auch ... Aufgabe seit jeher, der Arselektroniker.

00:08:28: Wir wurden ja neunzehneunundsiebzig gegründet mit dem Zweck auch nicht nur in einer Expert-Innen-Bubble Medienkunst und digitale Transformationen zu diskutieren sondern vielmehr das an die Stadt reinzubringen.

00:08:41: wir wurden ja gleichzeitig auch mit der Klangorge gegrüntet.

00:08:43: Auch das Event steht glaube ich sehr sinnbildlich für den öffentlichen Raum.

00:08:48: Und die AAS hat

00:08:49: auch in

00:08:50: den mittlerweile seventy vier Jahren immer wieder die Festivals in den öffentlichen Raum gebracht.

00:08:57: Und zum Beispiel, übrigens im Jahr sieben in der Marienstraße, im Jahr zehn war man hier in der Parkfabrik, und dann in der heutigen Linserie.

00:09:07: In den letzten zehn Jahren waren wir sehr stark in der Post City und haben in diesen zehn Jahren irgendwann gemerkt der Wunsch ist sehr, sehr groß wieder wirklich mit dem Festival auch in die Innenstadt zu kehren.

00:09:22: Auch zu schauen wie können wir diese Kunst wieder viel näher einerseits natürlich an die Bevölkerung selbst zu bringen aber eigentlich an die Themen urbanen Raum vorhanden sind.

00:09:36: und wir haben uns dieses Jahr dazu entschieden.

00:09:39: Erstens, wir haben über vierzig Locations in der Innenstadt des Festwestes.

00:09:43: Es werden sehr viele unterschiedliche Themen, die im urbanen Raum vertreten sind, verhandelt.

00:09:48: aber wir haben ein ganz spezifisches Format entwickelt, nämlich den Festival Walk.

00:09:53: Der startet am OK-Platz und geht dann über acht unterschiedliche Venues.

00:09:59: Zuerst geben wir als erstes einmal ins Priesterseminar, dann weiter

00:10:04: in

00:10:04: das Krankenhaus der Elisabethinnen, dann in einen Konvent der Eliserbetienen des Franziska Karolinum, die Fallinger Schule, das Klavierhaus Bechstein und endet dann in der katholischen Privatauniversität.

00:10:18: Und all diese Räume stehen natürlich Die stehen für Autorität, die stehen für Bildung und Fürsorge.

00:10:24: Und genau das sind die Themen, die wir dann zur Kunst machen.

00:10:28: Wir haben das nicht einfach als Location für die Auselektroniker eingebunden sondern viel mehr mit diesen Partnerorganisationen auch entwickelt.

00:10:36: Für was stehen sie?

00:10:36: Für welche Themen stehen Sie?

00:10:37: Was vertreten sich teilweise seit Jahrhunderten?

00:10:42: Dann entsprechend auch Künstlerinnen und Künstlern eingeladen diese Positionen auch mit künstlerischen Positionen zu vertretern.

00:10:49: einfach daraus, allein daraus.

00:10:51: Wie

00:10:52: sehr

00:10:53: es gelingt auch authentisch die Themen von Kunst dann in die Bevölkerung reinzubringen?

00:10:59: Du hast unmittelbare Connects auch in der Vermittlung und das ist einfach einer der großen Ziele dieses Jahr gewesen.

00:11:07: Genau!

00:11:08: Das hoffe ich dass ihr vielleicht heute auch noch ein bisschen erleben könnt.

00:11:13: Du hast ja die Stationen von diesem Walk-off gezählt und ich habe es vorher schon gesagt Negotiating Humanity.

00:11:20: Und die könnt ihr mir jetzt vorstellen, ich hab die Locations noch nicht besucht.

00:11:23: aber es wird viel auch um Menschlichkeit gehen Es wird um Werte gehen all diese Stationen im Bezirn des Jahr in Grunde schon und bin wahnsinnig gespannt.

00:11:35: werden wir das heute noch anschauen was da rauskommt oder was man dazu sehen bekommt.

00:11:39: Menschlichkeit, Werte der Menschlichkeit.

00:11:42: Ich habe leider nicht dem Hausherrn zuerst das Wort gegeben, den Patrick.

00:11:45: Sondern wir sind Frauen einfach die Sichtbarkeit von Frau sehr wichtig.

00:11:48: Deshalb habe ich mich für die Frau entschieden.

00:11:50: Ich sage wie es ist!

00:11:52: Patrick macht du bitte auch eine ganz kurze Vorstellung von dir.

00:11:56: Auch des Ministerium für Neugier und Zukunftslust nämlich auch deshalb weil im Raum sitzen BotschafterInnen aber ich glaube da draußen sind noch ganz viele Menschen die auch Botschafta innen werden können und unbedingt sollten.

00:12:08: Ja finde ich auch Herzlich willkommen hier im Room Fortitude.

00:12:12: Das ist unsere neue Heimat, sozusagen seit einem halben Jahr.

00:12:15: Zweiundvierzig ist ja die Antwort auf alles.

00:12:17: Wir wollen aber eher sagen, hier beginnen die Fragen, die dann irgendwann einmal eine Antwort auf Alles finden.

00:12:22: Das heißt wir spielen uns auch ein bisschen natürlich mit dem Narrativ.

00:12:25: Ja, mein Name ist Bartek Anostoff.

00:12:27: Wir haben gemeinsam mit meiner wunderbaren Kollegin Katarina Ehrenmüller diese Non-Profit-Initiative das Ministerium für Neugier und Zukunftslust ins Leben gerufen.

00:12:33: Katarina war ja auch der Gast bei dir in deiner Podcastfolie...

00:12:36: Ich glaube sogar in fünf Folgen!

00:12:37: In fünf Folgenden die Überzukunftslust.

00:12:40: Das heißt dringende Nachhörempfehlung weil es wirklich ein großartiger Input auch war.

00:12:46: Ja, wir sind vor vier Jahren gestartet.

00:12:48: Eigentlich aus einem Puls heraus, dass wir gemerkt haben egal wo wir hinschauen.

00:12:52: also ich begleite seit fünfundzwanzig jährlich Organisationen in Zukunftsfragen und Zukunftsthemen.

00:12:57: Wir unterrichten uns ja leidenschaftlich gerne an Universitäten und Hochschulen.

00:13:01: Wir haben sehr viel mit unterschiedlichen Kontext zu tun Und ich sage es immer so ein bisschen auf Österreichisch Wir haben gemerkt im Menschen geht mehr oder mehr aus.

00:13:08: Also alles was du am Anfang erzählt hast ist ja tatsächlich da direkt vor unserer Haustür eigentlich multiple Herausforderungen, die irgendwie in einer Gleichzeitigkeit und Geschwindigkeit passieren, dass dann schon ein bisschen schwindelig werden kann.

00:13:22: Und das war der Grund warum wir gesagt haben, wir müssen nicht was tun!

00:13:26: Und da gibt es ein wunderbares Buch von Wolf Lothar.

00:13:28: Das hat er schon im Jahr zwanzig achtzehn geschrieben.

00:13:30: Es heißt Innovation – das klingt jetzt nicht sonderlich spannend aber der Untertitel ist toll Weil er hat runtergeschrieben eine Streitschrift für barrierefreies Denken.

00:13:39: Und das sagt schon viel über das Buch.

00:13:41: und Wolf hat da sehr philosophisch ein paar Dinge gefordert, unter anderem hat er gesagt wir brauchten eigentlich, dass für das wichtigste Konjunktur- und Wohlstandsprogramm viel mehr Neugier wieder in der Gesellschaft weil wir irgendwo am Weg wo auch immer diesen Entdeckergeist verloren haben.

00:13:54: also wir verwollten gerne den Bestand.

00:13:56: aber wirklich so dieses komplett neugierige dieses rausgehen dieses tun dieses machen Das ist wirklich irgendwo abhandengekommen.

00:14:04: Wir haben viele Freunde, der heißt Deutschland heute hier.

00:14:07: Gefühlt manchmal in Deutschland kollektiv fast noch ein bisschen mehr als so eine kollektive Verstimmung auch irgendwie da was wahnsinnig Schade ist weil Wirtschaft und Gesellschafts am Psychologie und je nachdem wie wir drüber denken wie es ist so wird das auch sein und deswegen brauchen wir dringend einfach einen einen positiven Wegruf mit positiven ernsthaften Bildern.

00:14:31: Das heißt, wir sind keine rosa-roter Luftballanbewegung die sagt alles wird gut weil es wird sicher nicht von sich aus aber wir müssen etwas tun.

00:14:38: und tun heißt wir haben versucht mit sehr vielen Menschen die hier fünfzig wunderbare davon sitzen hier Botschafterinnen diese positiven Nachrichten auch in die Welt rauszukriegen.

00:14:48: man kann sich engagieren das machen mittlerweile tausend fünfhundert zwanzig Leute glaube ich die sich als Botschaft trennen, engagieren und man kann versuchen hier einfach mitzuwirken an der Zukunftslust, an der Neugier, den wir rinkultivieren.

00:15:01: Und ich trinke lieber Nikronis Pagliato weil da ist ein bisschen Prosecco drinnen und dass Stefan Sprudel dann noch für mich zukunftspreis noch viel besser ist.

00:15:09: also das wäre so.

00:15:10: Vielleicht mehr erster Hinweise auf Zukunftslust.

00:15:14: Gut, dann hätten wir das auch mal geklärt, weil euch ein Cocktail trinkt ist vielleicht für danach vielleicht sehr relevant.

00:15:19: Das

00:15:19: werden wir herausfinden.

00:15:21: Schauen wir

00:15:22: mal!

00:15:22: Ich glaube die Veronica hat nur ziemlich im Stress, aber dann wer weiß?

00:15:29: Du hast angesprochen, dass es in der Boots-Gwetschde gibt.

00:15:33: In Botschaftern gibt's bereits.

00:15:36: Jetzt ist das eine große Zahl, aber gemessen an Gesamtbevölkerung jetzt doch nicht so groß, da wird es auf einmal sehr klein.

00:15:45: Und ich muss jetzt schon – vielleicht ist das ein bisschen provokant die Frage stellen – was tun wir?

00:15:52: Diskutieren wir da wirklich eine bessere Zukunft oder diskutieren wir eigentlich unsere Privilegien?

00:15:56: Diskrutieren wir unter unseres Gleichen, die jeder möchte an einer intellektuellen Tugend reflektierten Bubble zugehörig sein?

00:16:06: und wir füllen uns das ja wohl.

00:16:09: wollen wir wirklich daraus?

00:16:11: und wer sitzt nicht mit uns am Tisch?

00:16:15: Was, Patrick?

00:16:17: Zeig mir deinen Zugang dazu.

00:16:18: Es ist ganz schwierig die Bubble zu durchstoßen.

00:16:22: Wenn man hier in den Raum schaut, wir sind wahrscheinlich schon eine Bubble mit zusammen und teilen gemeinsam ein Wert.

00:16:27: Sonst würden wir nicht hier sitzen.

00:16:28: Wir teilen auch sehr viele Privilege.

00:16:30: Hier ist jeder im Raum jetzt wirtschaftlich so gestellt, dass diese Sorgen, wo ich ins Kino gehe oder einen Einkauf tätige, wahrscheinlich nicht die größte Alltagsorge ist.

00:16:39: Das ist schwierig die bubble zu durchstoßen wiederstoßen sie weniger wahrscheinlich bei dieser Botschaft in den Community, sondern mehr mit Formaten.

00:16:46: Das heißt wir merken, dass je mehr Formate wir entwickeln, desto mehr erreichen wir andere Gruppen.

00:16:51: Wir haben ein Format.

00:16:52: das habe ich immer gerne raus und es hat die Katharina gemeinsam mit dem Innovations-Hauptplatz entwickelt.

00:16:57: Die Lena ist heute auch hier.

00:16:59: Das heisst Greater City und da kommen Schülerinnen ins Rathaus nach Linz entwickeln dann in einem Workshop Ideen für eine lebenswerte Stadt der Zukunft, werden aber nicht aus der Verantwortung gelassen da auch etwas beitragen zu müssen.

00:17:13: Kringt dann auch gleich so ein kleines Demokratieverständnis-Impütchen hätte ich es fast genannt.

00:17:20: Sie dürfen nämlich in die Gemeinderatszahl gehen und dann tatsächlich auch ihre Ideen verteiligen.

00:17:24: Da waren mittlerweile tausend Fünfhundert Schülerinnen jetzt schon mit dabei Und daher wischen wir sicher sehr viele ja auch außerhalb der Bubble.

00:17:30: Aber es ist verdammt schwer Und wir reden natürlich auch mit anderen Non-Profit-Initiativen, das irgendwie gibt in Deutschland so mal ein paar Befreundete unterwegs.

00:17:38: Die haben eine ähnliche Situation.

00:17:40: Das heißt Leute die wir eigentlich erreichen sollten, die sich mit engagieren sind sehr schwer zu erreichen.

00:17:49: Das ist echt der Challenge dem Namen

00:17:52: Ich bin ja kommend thematisch sehr stark im Klimaschutz auch verankert.

00:17:57: also dass es mir wirklich ein Herzensangelegenheit Und ich halte nicht so viel von diesem individuellen Shaming.

00:18:03: Also, ich halt nichts davon jetzt in die Runde zu fragen wer von euch ist und überhaupt noch Fleisch?

00:18:08: Oder wer fährt mit dem Auto?

00:18:09: Ich glaube das bringt uns überhaupt nicht weiter!

00:18:11: Aber eine Sache, die ich wohl merke mittlerweile, ich werde schon ein bisschen grantig ist... ...und dass es schon auch ein individuelles Shaming vielleicht ist Wir haben so viele Menschen, die Ressourcen haben die privilegiert sind.

00:18:27: Die Ressourcen haben im Sinne von, ich habe finanzielle Ressource und ich hab Zeit.

00:18:31: Wieso nutzt ihr sie nicht?

00:18:33: Und da geht es mir nicht darum wer ist Fleisch, wer ist's nicht sondern wer setzt sich für welches Thema ein anstatt in irgendwelchen intellektuellen Zirkel zu diskutieren?

00:18:42: wieso geht man nicht raus?

00:18:44: und das ist für mich ja ganz ein zentrales Motiv.

00:18:48: und natürlich ihr habt auch keine Lösung wie man das schafft.

00:18:51: aber ich glaube dass dieser Riesenauftrag für uns Das auch zu tun, nämlich wir unsere Hände in die Füße zu nehmen und rauszugehen.

00:18:58: Und Veronica, ihr habt es vorher schon angesprochen, ihr geht's in die Stadt.

00:19:02: Ihr bespielt unterschiedlichste Venues, ihr macht Kunst- und Kulturzugängliche.

00:19:09: Ich glaube da reden wir ja auch über Demokratie oder?

00:19:12: Was tut die Kunst für ... ist Kunst?

00:19:15: Politisch oder ist sie nicht politisch?

00:19:18: Wie geht es ihr damit um?

00:19:19: Ja, ich glaube wir müssen uns in der Kultus dann auch ganz, ganz oft da nicht ausnehmen.

00:19:23: Weil es ist schwierig!

00:19:24: Es ist wirklich

00:19:25: peinhart

00:19:26: auch aus der Bubble auszubrechen.

00:19:28: aber das ist einfach die einzige Chance auch um relevant zu bleiben, um ehrlich zu sein.

00:19:34: und die Tatsache... wie uns auch vorwerfen lassen müssen, dass wir zu lange wirklich nur für eine Kunstaffine Bubble programmiert haben ist völlig

00:19:45: berechtigt.

00:19:46: Wir haben bei der ASA schon sehr lange eine Tradition aufzubrechen.

00:19:51: Wir machen irrsinnig für Programme einfach mit unterschiedlichsten Organisationen.

00:19:56: Wir hatten wieder hunderte Teilnehmerinnen zum Beispiel vom AMS beim Festival die Führungen bekommen.

00:20:03: für alle Interessensvertretungen auch wirklich Vermittlungsprogramme, konkrete Vermittungsprogramme.

00:20:10: Ich glaube das Wichtigste was wir dieses Jahr als Maßnahme gesetzt haben ist eigentlich einer der Kernprogramme ins Herzen von Linz zu bringen im Hauptplatz.

00:20:19: Wir haben

00:20:19: mit Flattes Zone with Courage dieses Jahr unser Demokratieformat direkt auf den Linzer Hauptplatz gebracht.

00:20:26: In dem Format geht es darum dass natürlich Es ist klar, dass in der heutigen gesellschaftlichen Polarisierung auch Unverständnis herrscht.

00:20:42: Dafür, dass manche natürlich in unseren Bubbles von Dingen reden die so fern ab.

00:20:48: sind und eben auch entsprechend unsere Privilegien nur von uns diskutiert werden können.

00:20:53: Aber anstatt dem Frust einfach nur unreflektiert laufzulassen, versuchen wir neue Formen des Protests zu ermöglichen.

00:21:01: Und

00:21:02: beim

00:21:04: Hauptplatz ist ein großes Container-Dorf – das machen wir gemeinsam mit der Kunst Uni im Zirkus des Wissens und mit Attack Austria Und kann jeder vorbeikommen, zum Beispiel seine persönlichen Protestplakate prompten.

00:21:17: Oder du kannst in Workshops mit der IG-Demokratie auch lernen zu diskutieren, lernen Argumentationen für deine denkweise artikulieren zu können aber gleichzeitig wirst natürlich auch konfrontiert mit anderen und das ist einfach ein Versuch auch diese Form Teilhabe, diese Form der Demokratieförderung auch wirklich in die Gesellschaft reinzubringen.

00:21:43: Das machen wir nicht unbedingt für das Festivalpublikum, das machen wir für die Passantinnen und Passanten.

00:21:49: Wir reichern das natürlich mit Kunst an ganz in der DNA von aß.

00:21:55: Es gibt dort dann alle paar Minuten, immer so sieben Minuten künstlerische Interventionen von Künstlergruppen aus der ganzen Welt die dann über Tant, über darstellende Kunst auch über Medienkunst neue Formen des Protests aufführen also auf die Bühne bringen.

00:22:15: Aber gleichzeitig laden wir viel mehr dazu ein ja selbst sich zu beteiligen.

00:22:20: du kannst auch deinen Wunsch an die Zukunft als Postkarte aufgeben und All diese Dinge.

00:22:26: Es ist wirklich grundsätzlich sehr niederschwellig gedacht, aber es ist als Vorräum eine Einladung das diskutieren.

00:22:32: Sie sind definitiv keine Ausstellung!

00:22:34: Es ist vielmehr ein Versuch auch unser Publikum mit dem Linterstadt-Publikum zusammenzubringen.

00:22:44: Christian, darf ich Ihnen etwas ergänzen?

00:22:45: Ich

00:22:46: möchte schon allein zu brechen für jeden der sich engagiert Weil wir sind nämlich in uns immer so nah, dass man selbst den Rücken auspeitschen und sagen, wow unser Babylon will verintellektualisieren.

00:22:56: Und keine Ahnung was jeder und jede die sich für etwas engagiert wo zumindest der zweite Person auf irgendeine Möglichkeit beeinflusst werden kann ihr Denken ihr Handeln zu verändern ist es wert unterstützt zu werden.

00:23:08: Und deswegen ist jede Initiative, die für das gute Eintritt begrüßenswert und die Menschen müssen supportet werden, dass sie etwas tun.

00:23:16: Es klingt auch die Zahl von tausendfünfhunderten.

00:23:17: Wir wünschen uns glaube ich einen Millionen-Botschafterinnen in Europa, na ernsthaft!

00:23:20: Also die Botschafterin treffen wir an der Lage spannend.

00:23:23: Aber erstens, wir müssen uns wechselseitig extrem unterstützen, das zu tun, weil jeder sich ja für eine Initiative egal welcher Natur – wir haben jetzt einige Gehörige, Demokratie, Attack

00:23:34: etc.,

00:23:35: engagiert kommt mit anderen Menschen in Kontakt und wir brauchen diesen positiven Schneeballeffekt.

00:23:41: In diesem Fall, wir kennen ja ganz viele negative Schneebal-Effekte in der Geschichte von meiner Wirtschaftsgeschichte.

00:23:45: Wir brauchen diesen positive Schneeballeffekt und der ist extrem wichtig.

00:23:49: Darum gehört jeder wirklich auch supportet wenn er sich

00:23:52: Wenn er sich engagiert.

00:23:53: Das habe ich jetzt nicht vorbereitet, aber mir ist es wichtig dass ich da noch etwas kurz dazu sage nämlich Ich hab so ein bisschen die Erfahrung gemacht und möglicherweise auch andere in dem Raum oder zuhören Dass wir manchmal verlattern Angst vielleicht ein bisschen das falsche sagen könnten.

00:24:09: Wir meinen das Richtige, wir wollen was Gutes aber wir trauen uns nicht weil wir es vielleicht nicht ganz korrekt können.

00:24:14: Weil wir Erfahrungen gemacht haben wenn wir es heute nicht ganz Korrekt gemacht haben dass wir auch negatives Feedback bekommen haben.

00:24:20: Dass wir kritisiert wurden dafür dass wir halt nicht in allen und ich sage jetzt einmal wir haben so viele Dimensionen wo gerade so viel diskutiert wird darüber mache ich das richtig mach ich das nicht richtig.

00:24:31: Inklusion Geschlechtergerechtigkeit, queere Community.

00:24:37: Ich weiß nicht immer was das richtige wording ist und da muss ich einhaken in das, was du gesagt hast, unterstützen wir uns doch einfach.

00:24:44: Ich glaube es gibt so viele Menschen die das Richtige wollen aber vielleicht nicht die richtige Sprache verwenden und sind mal ein bisschen entspannter miteinander, ein bisschen geduldiger.

00:24:52: also dafür möchte ich einfach wirklicher Pflanze brechen.

00:24:56: Ich habe vor, ich weiß nicht einmal mehr in welchen Buches gelesen habe.

00:25:00: Ich gebe es zu aber ich habe es mir aufgeschrieben weil ich das Zitat so toll gefunden hab und zwar Hast du es jetzt?

00:25:24: Weil wir in der Situation sind, in der wir sind.

00:25:27: Wir müssen einfach mit den Downsides leben weil es gibt heute immer Weiß und es gibt immer Schwarz.

00:25:33: Gibt's keine Schattierungen denn wenn wir die KI erfinden wird sie uns irgendwann... Ich sage mal ganz dystopisch auslöschen.

00:25:39: Weil es halt einfach so ist muss das so sein?

00:25:43: Absolut nicht!

00:25:47: Also ich glaube Die große Problematik ist, dass wir einfach viel zu undifferenziert über diese Themen diskutieren.

00:25:59: Die Technologie ist weder gut oder böse.

00:26:02: Es sind wir die Menschen, die sie einsetzen Und es geht viel mehr darum das wir schon viel frühzeitiger anfangen auch zu diskutieren wie wir gewisse Technologien entwickeln wollen wo auch die Grenzen sind dessen was wir gar nicht zulassen wollen aber auch die Felder wo uns genau das einfach supportet und die ganze Art steht dafür.

00:26:24: Also genau das machen wir ja seit siebenundvierzig Jahren auch zu zeigen, wo geht es dann hin?

00:26:30: Das heißt man sieht vielleicht auch öfter mal bei uns Dinge, die man noch nicht einordnen kann unmittelbar, die einfach vielleicht auch noch sehr weit in der Zukunft sind.

00:26:39: aber genau deswegen ist es so wichtig auch in den Zukunft in zwanzig dreißig Jahren zu schauen weil genau nach der Zeitpunkt da ist, wo man diese Dinge wirklich mitentwickeln, mitgestalten mitverhandeln kann.

00:26:51: Und natürlich gibt es Bereiche, wo die sehr schwarz sind und sehr dunkel.

00:26:59: Auch ich mache eine Sorge um unsere Demokratie muss ich ganz ehrlich sagen.

00:27:03: Aber ich komme gestern von einer Veranstaltung auch wieder am JKU-Medcampus mit einem Schwerpunkt, wie künstliche Intelligenz insbesondere und Robotik in der Medizin eingesetzt wird.

00:27:16: Und das ist nur eine der ganz wenigen Bereiche – ja, ganz vielen Bereichen die einfach sagen es gibt!

00:27:21: unglaublichen Fortschritt und wir haben in Österreich fantastische Nischenbereiche, wo wir uns wirklich drauf setzen können.

00:27:29: Wir haben heute um glaube ich dreizehn Uhr dann eine Live-Operation von einer

00:27:36: Herz...

00:27:38: OP, die man im Metspace verfolgen kann mit dem neuen Da Vinci-Roboter und den Kirurgen.

00:27:46: Einen

00:27:46: echten Herz?

00:27:47: Einem echten

00:27:48: Patienten sogar!

00:27:52: Und die Besuchere können auch in Zeichen mit einem Kirurgenteam in Interaktion treten und Fragen stellen.

00:27:58: Das sind natürlich ein paar der Maßnahmen zu zeigen wie Wie gut diese Technologien, wie gut auch die Robotik dahinter schon ist für welche Dinge sie eingesetzt werden können.

00:28:09: Da geht es natürlich sehr viel um Aufklärung und Information Und genau das versuchen wir zu auszubringen.

00:28:18: Ich halt nix davon

00:28:21: diese Panikmache

00:28:22: zu schüren.

00:28:22: Ich glaube, da ist auch in den letzten Jahren viel an Fehler passiert worden dass künstliche Intelligenz massiv verteufelt worden ist.

00:28:29: und ja sie ist wahnsinnig gefährlich in manchen Bereichen.

00:28:33: aber es gibt umsoviel mehr Bereiche auch wo sie einfach Potenzial mitbringt.

00:28:39: das ja fantastisch damit.

00:28:42: Aber wer hat das Geld?

00:28:44: Wer bezahlt die KI, wer hat das Geld?

00:28:46: Wer sind die Finanzgeber?

00:28:48: Wer hat mehr Geld?

00:28:50: Ich sage jetzt schwarz oder weiß.

00:28:51: Die gute oder die schlechte Seite.

00:28:52: Das ist natürlich... Je nach Ansichtssache kann es auch wechseln!

00:28:57: Das ist mir völlig klar.

00:28:59: Du hast mir erzählt ihr werdet jetzt nach China fahren.

00:29:02: Ihr werdet euch das vor Ort anschauen.

00:29:03: Vor allem das Thema humanoider Robotik.

00:29:07: Super spannend.

00:29:09: Wie siehst du das?

00:29:10: Gibt's nur die eine Seite oder die andere?

00:29:12: Ich glaube, wie die Veronica gesagt hat, wir müssen noch mal diesen Lärm, der da irgendwie vorherrscht und der natürlich super Schlagzeilen produziert.

00:29:19: Also ich glaub viele sagen ja auch das ist diese ganze Entroping- und Open-Eye-Geschichte, so ein bisschen mag ich den nach.

00:29:23: Also was kann dieses Ding mehr alles?

00:29:25: Keine Ahnung ob es das ist oder nicht aber wir müssen den Lärmen unterscheiden von dem, was tatsächlich los ist.

00:29:33: Ich schaue ja wahrscheinlich weniger auf die Technologie, wo so alles möglich ist um mehr auf diese...was passiert denn auf der menschlichen Seite?

00:29:41: Und ich meine, es gibt schon ein paar Dinge auf der menschlichen Seite, die mir auch ziemlich Sorgen machen.

00:29:44: Wenn wir nämlich diese wie verantwortungsvoll Nutzen via KI und das soll ja als täglicher Nutzer den KI aber trotzdem merken wir natürlich aus der Town-Side sowie jede Technologie also wenn wir ausschließlich nur mehr Google Maps verwenden werden wir uns schlechter in einer Statue orientieren können.

00:29:58: das ist irgendwie logisch.

00:29:59: mehr verlieren was ein Kulturechnik geht verloren.

00:30:02: Bei der Krieg geht es halt schon auch manchmal um Dinge, wo ich mir denke die sind zu tiefsmenschlich.

00:30:06: Also das Denken um die Kreativität und die Lesekompetenz und die Schreibkompetenz um all diese Dinge Und wir sehen sie ja.

00:30:14: Leider Gott ist auch in Zahlen.

00:30:15: Die PISA-Studie ist kurz erschienen und die Lesekompetenz also.

00:30:19: in zehn Jahren hat man in Österreich eineinhalb und in Deutschland zwei Jahre verloren.

00:30:23: also sprich fünfzehnjährige lesen so gut wie vor zehn Jahren dreizehn jährige Und da ist KI noch gar nicht eingepreist.

00:30:31: Das heißt, das hat ja gar nichts ummittelbar mit KI zu tun!

00:30:33: Wenn ich jetzt KI noch einpreise wird es schon wirklich spannend und vor allem in mehrerlei Hinsicht weil natürlich dieses was wir machen... Ich mach's ja selber auch.

00:30:40: Also dieses cognitive offloading, schreibt man da schnell was nebenbei.

00:30:44: Wir machen da irgendwas, machen da schnell irgendetwas.

00:30:47: Das hat schon mal einen Preis.

00:30:48: Weil ich hab zumindest noch nie wegen keiner klient der Gescheiterwarnis meiner weniger denkt Ich weiß nicht, ob das nicht tatsächlich hohe Folgekosten zur Nachsicht sieht, die wir volkswirtschaftlich auch spüren.

00:31:02: Es sagt ja dieser... Dieser IFO-Wirtschaftsökonom hat ja ausgerechnet, was alleine nur dieser Verlusternlesekompetenz in Deutschland bedeutet.

00:31:11: Und er hat gesagt das könnte wenn man es hochrechnet und Deutschlands eine Bildungsziele erfüllen würde, da geht's nicht mehr um Lesen und Schreibkompetenz auch um andere dann wäre sie ja hoch gerechnet auf achtzig Jahre Lebenszeit.

00:31:21: In Deutschland werden wir die Bildungsziele erreicht, einundzwanzig Billarden mehr an volkswirtschaftlicher Leistung.

00:31:26: Das heißt man sieht ja auch, was das bedeutet, wenn wir diese Dinge verlernen wie Sinn erfassen zu lesen und auch gut zu schreiben, das bedeutet einen volkswirtschaftlichen Schaden.

00:31:38: Und das macht man sorge, dass das Karin schon noch einmal beschleunigen wird in einer gewissen Nase, weil vielleicht nicht jeder so verantwortungsvoll damit umgeht und sagt...

00:31:47: Ja, vor allem die Frage ist ja wie lange bin ich in der Lage verantwortungsvoll damit umzugehen.

00:31:51: Also ich trich es mir ja selber schon ein bisschen aus.

00:31:53: also du sagst ja du verwendest das jeden Tag?

00:31:56: Ich tue das natürlich auch andauernd.

00:31:58: wenn ich mich auf eine Podcast-Folge vorbereite bin ich einfach so viel schneller durch die KI als wie vorher weil vorher muss ich einfach und wenn's nur darum geht dass ich mir relevante Quellen suchen lasse

00:32:09: um

00:32:09: die dann zu lesen.

00:32:10: Mir

00:32:10: tut es doch nicht erwerfen den ersten Laptop!

00:32:15: Aber es geht halt darum, glaube ich auch und über das wollen wir ja auch diskutieren.

00:32:19: Was macht es mit unserer Demokratie, wenn Menschen nicht mehr sinnerfassend lesen können?

00:32:23: Genau.

00:32:23: Und du hast die PISA-Studie angesprochen und wenn man da ein bisschen genauer draufschaut, sieht man ja schon dass es da einen riesigen Unterschied gibt zwischen privilegierter Klasse und Menschen die im prekären Verhältnissen leben weil der Anteil der ist in eins jetzt ganz salopp privilegiert hat.

00:32:43: keine Zahlen im Kopf aber da ist er.

00:32:46: tatsächlich sind die Ergebnisse gestiegen.

00:32:49: Also im weltweiten Vergleich schneidet der Österreicher richtig gut ab.

00:32:53: Es ist Problem, sind die die Impräkeren-Verhältnissen leben weil die verlieren massiv und ich kriege das sehr bewusst mit.

00:33:02: mein Mann ist Ausbilder in einem technischen Betrieb Und er sagt er diskutiert mittlerweile mit der Bildungsdirektion darüber dass die Jugendlichen kaum waren und sie können nicht mehr rechnen Weil, warum brauche ich das?

00:33:16: Vorbei auch was der Taschenrechner.

00:33:17: Jetzt ist es die KI muss das ja nicht mehr machen und in den Schulen wird's auch nicht gefordert zum Teil Und die Bildungsdirektion sagt, neue Technologien, das ist halt so.

00:33:26: Das Problem ist dass keiner bedenkt ist.

00:33:28: wie wundern die jemals ein Kredit abschließen?

00:33:31: Wie werden die verstehen was auf ihrem Konto ist und was nicht auf ihrem konto ist?

00:33:36: Also so ein bestimmtes Zahlenverhältnis.

00:33:37: natürlich kann man sagen Wird ich mein Kredit in fünfzehn Jahren noch selber abschließen oder macht das eh die KI mit der KI?

00:33:43: Ja, vielleicht.

00:33:44: Aber es ist schon eine Frage, will ich das?

00:33:46: Oder will ich her über meine Dinge einfach aus sein und selber wissen was ich tue und selber wisse, was ich mache?

00:33:54: Und weil jetzt gerade die prekäre Situation von sehr vielen Menschen schon angesprochen habe in Österreich muss man wissen wir haben sechzig Prozent aller Menschen in Österreich leben unter der Armutsgrenze.

00:34:05: Bei Jugendlichen bis zu achtzehn Jahren sind es über zwanzig Prozent.

00:34:09: Also ich habe die Zahlen heute noch einmal nachgegugelt, also das ist schon massiv... Du sagst

00:34:13: du sechzig

00:34:15: oder sechszehnt?

00:34:16: Nein, sechszehn!

00:34:20: Aber ich finde Sechszehnart immer hoch genug zusammen und vor allem was die Zahl der Jugendlichen betrifft wenn ich mit in einem Alter sehr wo ich einfach noch sehr viel Unterstützung brauche, wo sie einfach sehr viel entwickelt in meinem Sozialverhalten.

00:34:39: Wie ich meine Zukunft gestalten möchte überhaupt schon das Thema der Armut habe und das Thema nicht zu Gehörigkeit dann hat es eine massive Auswirkung.

00:34:48: Es will über nicht darüber reden wie geht's diesen Menschen?

00:34:50: Und wie fürchterlich das alles ist weil ich glaube dass ihm uns einiges ist fürchterlig sondern sagen wir diesen Menschen!

00:34:57: Wie können wir diesem Menschen des thema zukunftslos Vermittlung.

00:35:03: Und wie können wir dazu beitragen, dass wieder Bock auf Zukunft da ist?

00:35:08: Was ist unser Anteil daran?

00:35:11: Ja ich glaube Bildung ist eine Antwort.

00:35:14: die kann man fast jedes Thema schmeißen und sie wird dort einen positiven Impact haben.

00:35:19: Genau wie in der Klimaforschung, genau wie in den Transformationsforschungen auch in der Bildungsforschung ohne ein Bildungsexperte zu sein glaube ich liegen alle Dinge ja ziemlich auf dem Tisch.

00:35:27: Man müsste sich nur tun.

00:35:29: Also ein Beispiel, ein langes gemeinsames Lernen und keine Trennung von Hauptschule oder Mittelschule wie es jetzt heißt.

00:35:37: Und Gymnasium und all diese Dinge wo man ja versucht auszusieben wissen wir produzieren genau diese Ergebnisse damit dass Menschen die tendenzielle eher ausbildungsferneren Schichten kommen oder das prekäre Verhältnissen einfach die Chancen nicht nutzen können und es umgekehrt dann natürlich für die anderen viel steiler nach oben geht.

00:35:53: Das heisst die Dinge liegen alle da!

00:35:54: Es gibt halt einfach sehr viele konservative Kräfte.

00:35:59: das demso ist, ich kann es nicht nachvollziehen.

00:36:02: Aber das wäre zumindest der erste Antwort.

00:36:05: und ja selbst wenn wir diese Entscheidung jetzt treffen würden geht das nicht von heute auf morgen.

00:36:09: Also Bildungsinitiativen oder neue Änderungen im Bildungssystem die werden erst langfristig wirksam.

00:36:18: Das heißt also wir müssen uns natürlich auch kurzfristiger etwas überlegen um etwas zu tun.

00:36:22: Und mir fällt immer noch eines ein, was Harare so schön sagt.

00:36:26: Das ist jubel Haral der Historiker und der ja auch sehr viel in die Zukunft schaut.

00:36:30: Da hatte ich mal etwas Schönes gesagt.

00:36:31: Er hat gesagt mir das einzige, was die Menschen von anderen Tieren unterscheidet – und er hat es ja tatsächlich so genannt – ist dass wir uns Dinge vorstellen können, die es noch nicht gibt.

00:36:40: Das heißt also diese... Es gibt dann eben jetzt den Vogel, der sich auch Zukunft vorstellen kann habe ich neulich gelesen aber das weiß man ja noch nicht genau!

00:36:49: Aber grundsätzlich ist das ja eine Superpower.

00:36:51: Das heißt also Vorstellungskraft, dass wir uns Dinge vorstellen können, die es noch nicht gibt, ist eine Super power.

00:36:56: und jetzt könnte man sagen naja aber viele Menschen setzen sich negativ ein weil sie sich einfach extreme Disturbinen vorstellen.

00:37:03: Die braucht's manchmal auch haben wir gestern bei der Klangwolke auch ein bisschen gesehen um aufzuwachen rütteln nicht drüber zu gehen, dieser schöne Text hat er gestern ja auch von der Bachmannpreisträgerin vorgelesen wurde um da nicht darüber zu gehen positive Zukunftsbilder zu erzeugen.

00:37:19: Weil wir haben ja auch die Vorstellungskraft, uns Dinge vorzustellen wie es vielleicht wieder gut werden könnte oder gut bleiben könnte trotz der Herausforderungen.

00:37:27: Ja weil es steckt über euer Chance drin ein massiver Chance sogar und die nicht mehr zu erkennen ist fast ein bisschen vorlässig.

00:37:34: Und ich glaube wenn ich da vielleicht noch ergänzen darf gerade für diese Generation muss das süße an dieser Zukunftsbildung vor allem in der Gruppe zu erzeugen.

00:37:44: Also was wir ganz, ganz stark machen ist einfach der Versuch unterschiedliche Kulturen auch zusammenzubringen und auch unterschiedliche Disziplinen zusammenzubrechen.

00:37:53: Das ist übrigens ein Bildungsthema also dass man viel stärker auf interdisziplinäre Bildungen setzen

00:37:58: hast.

00:38:01: die Jugendlichen werden ja für Resilienter darin in unterschiedlicher Richtung gehen zu können.

00:38:06: aber uns ist es einfach ganz, ganz wichtig diese Themen zu diskutieren.

00:38:11: Auch wieder lernen in Gruppen darüber zu reden.

00:38:15: wie kann die Zukunft ausschauen?

00:38:17: und nicht nur in diesem Positivismus, Utopismus zu verwahlen sondern dadurch dass du in dieser Gemeinschaft bist, dadurch das du auch eine Gruppe verhandeln musst was es heißt Zukunft zu sein kriegst du automatisch auch diese unterschiedlichen Meinungen mit Darum bei uns im Kinder- und Jugendfest, weil... sind die Labs, die Strukturen alle so aufgesetzt, dass du einfach zusammengeworfen wirst in bunt gewürfelte Gruppen und einfach leidkenneln lernst.

00:38:47: Das ist im normalen Schulalltag in deiner vielleicht

00:38:50: Mappelschule

00:38:51: auch so leidkennenleidens.

00:38:54: Ja genau!

00:38:55: Ich bin vor kurzem mal vom Begriff gestoßen und ich vielleicht kennen ihn einige und alle die mit mir viel Zeit verbringen haben es jetzt wahrscheinlich schon ein paar Mal gehört von mir weil ich finde das spannend.

00:39:03: und zwar ist es dieser Tina-Effekt There is no alternative ist geprägt von Margaret Thatcher, die damit den Kapitalismus in England durchgesetzt hat.

00:39:18: Mit dem Narrativ gibt es keine Alternative.

00:39:21: Wenn wir das nicht machen, dann sind wir einfach lost!

00:39:23: Und ihr habt so ein bisschen das Gefühl, in dieser Spirale befinden wir uns jetzt auch gerade was das Thema Digitalisierung betrifft.

00:39:30: Was das Thema betriffe die Welt geht sowieso unter.

00:39:33: mein Sohn hat letztens zu mir im Abend gesagt Mama ich habe drei Exitpläne.

00:39:36: der Plan eins ist Wir gehen alle unter und es wird fürchterlich der Plan zwei ist.

00:39:41: Ich lebe dann Gott sei Dank nicht mehr an der Plan Drei.

00:39:43: Ich weiß es eigentlich nicht.

00:39:45: Und was du sagst mit welchen Zukunftsbilder wir zeichnen?

00:39:49: Also wir sind schon ein bissel verhaftet.

00:39:53: Wir haben Eka-Alternative und das macht uns nicht handlungsmächtiger.

00:39:56: Also, das bringt uns nicht in die Aktivität.

00:39:59: A changing the narrative, nämlich wie zeichne wir positive Zukunft ist ja etwas unglaublich Wichtiges und was unglaublich Schönes als ein kreativer Prozess.

00:40:07: Das macht wahnsinnig viel Spaß oder?

00:40:09: Ihr tut es ja bestimmt auch

00:40:11: ehemaliges.

00:40:12: Ja!

00:40:12: Wir tun das, wir versuchen das natürlich.

00:40:14: Das ist auch Teil unserer Aufgabe im Ministerium aber auch sonst in meinem Beruf natürlich die Aufgabe, aber es ist nicht einfach.

00:40:19: Also,

00:40:20: ich bin mir der Wohne gehalten.

00:40:21: Ich glaube man darf nicht einfach mit Optimismus um sich werfen weil da ist manchmal sehr naiv und ich höre ganz viele Leute in meinem Umfeld sagen ja irgendwer wird schon was erfinden so ein CO-Zwaarstabsager und dann ist das alles irgendwie wieder erledigt.

00:40:34: nein es erfindet nicht einfach irgendwas.

00:40:37: wir müssen etwas tun dazu und wir müssen posibilistisch hinschauen und sagen im Moment die Herausforderungen sind wahnsinnig groß aber wir können gemeinsam in kleinen Schritten vielleicht etwas tun in eine bestimmte Richtung aber wir brauchen ein Bild dafür.

00:40:49: Ich muss kurz politisch werden.

00:40:50: Erstens haben wir drei Kollegen hier aus der Lausitzrunde, die ich sehr schätze und wir haben zuerst gerade natürlich diskutiert und müssen kurz über Wahlen sprechen, die jetzt verkürzen passiert sind.

00:41:01: Und hier wurde ja auch ein Bild für die Zukunft verkauft, das eigentlich ein Vergangenheitsbild ist.

00:41:05: Weil es wurde wirklich als offizielles Bild propagiert.

00:41:09: Wir müssen wieder zurück in die neunziger Jahre.

00:41:13: Die neunzigere Jahre waren vor allem dort wo er gewählt worden ist im Sachsen-Anhalt eigentlich statistisch gesehen überall wesentlich schlechter als wie heute der Zustand ist.

00:41:22: Das heißt,

00:41:23: wenn es funktioniert solche Vergangenheitsbilder aus Zukunftsbildern zu verkaufen weil man sie gut emotionalisieren kann warum tun wir das dann nicht mit anderen Bildern für die Zukunft?

00:41:34: Warum gehen wir nicht weg von dem was wir so rational immer erklären wie das alles funktioniert und Statistiken usw.

00:41:39: Weil wir halt so verliebt sind auch in diesen Dinge?

00:41:41: Wir müssen viel stärker emotionalisierend.

00:41:44: Es ist die einzige Chance, glaube ich an unzählbarer und anderer Leute heranzukommen.

00:41:49: Dass wir aus dem Kopf rausgehen – wir haben das gestern ja auch geübt im ganzen Nachmittag!

00:41:54: Aber dass man herauskommt, dass diesen Verkoften – und ich bezeichne mich selber Tendenzsel wahrscheinlich eher als Verkoft – aber wir müssen dort anschließen wo Menschen erreichbar sind und das sind Emotionen.

00:42:06: eine Super-Einladung.

00:42:08: Alle, die heute noch Zeit haben bei der Auselektronik-TV beizuschauen.

00:42:11: in der katholischen Privatuniversität gibt es ein Projekt namens Wicked Mirror.

00:42:16: da kann man mit Hilfe von Stimm und Gesichtsklonen einfach einen digitalen Zwilling von einem Selbst gestalten lassen.

00:42:24: Man braucht nur ein Foto machen und kurz sich seine Stimme aufnehmen und man wird relativ schnell merken dass dieser digitale Zwilling prinzipiell immer das Gegenteil von einem selbst sagt.

00:42:36: Wunderbar

00:42:37: ins Zwiegespräch gehen und auch argumentieren und verhandeln lernen.

00:42:42: Und ich glaube, das ist einfach etwas... Man merkt übrigens auch – ich habe es schon zweimal ausprobiert – wie unglaublich unwohl man sich fühlt, wie teilweise sogar die Stimmfarbe verändert wenn man andere Meinungen auf einmal vertreten muss!

00:42:57: Das ist tatsächlich eine fantastische Einladung an die gesamte Gesellschaft.

00:43:03: Schauen wir doch einfach wieder mal mehr, dass man diskutieren und streiten lernt.

00:43:07: Ja, Wohnzimmer der Demokratie!

00:43:09: Da ist es ja ganz neu auf Harald Welt so zu schicken gesagt Wir brauchen diese Wohnzimmertemokratie.

00:43:13: Und ich finde es manchmal ist es so einfach.

00:43:17: Man schaut auf Skandinavien und sieht die machen einfach andere Dinge.

00:43:20: Diese großartige Bibliothek Olli in Helsinki öffentlich finanziert wurde, ist ein grandioses Wohnzimmer der Gesellschaft.

00:43:29: Weil dort wirklich Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenfinden, weil sie dort was haben und konsumfrei – wir müssen diese Orte schaffen!

00:43:35: Das muss nicht immer dieser Millionen im West sein?

00:43:38: Es können auch ganz kleine Wohnzümer sein, unsere neue Gesellanz sind so Wohnzümmer.

00:43:41: Das

00:43:42: darf doch Stammtisch sein….

00:43:43: Die kommen vom Land, die brechen Lanze für den Stammtest.

00:43:46: Ja

00:43:46: aber in digitalem Raum, da bin ich mal hundertprozentig sicher.

00:43:48: Im digitalen Raum auf allen Social-Media-Plattformen verlieren wir die Dempartie.

00:43:53: Voll!

00:43:54: Ich finde es natürlich jetzt ein bisschen fies, dass du das angesprochen hast.

00:43:57: Weil für alle die zuhören... Die sind nicht da!

00:44:00: Nächstes Jahr!

00:44:01: Die können dort nicht hingehen, aber... Das kann man natürlich auch so üben.

00:44:09: Es ist natürlich eine Supermöglichkeit, aber man kann das auch... tatsächlich üben in Rollen zu schlüpfen und sie, das nennt man ein Partil glaube ich, sich ein bisschen damit zu beschäftigen.

00:44:19: Wie geht es am anderen Menschen?

00:44:21: Wie fühlt sich ein anderer Mensch und was ist denn die Lebensrealität von einem anderen Menschen?

00:44:26: Ich habe, weil du die Wahlen angesprochen hast und das sage ich noch kurz bevor wir die Runde jetzt aufmachen.

00:44:31: Weil ich weiß, die Veronica muss danach bündlich weg.

00:44:33: damit wird es zeitlich gut unterkriegen.

00:44:35: Vor Kurzem das Buch von Fritz Ergitsch gelesen und heulen hilft uns nicht weiter irgendwie so heiße Und er hat dort in einem Kapitel sehr gut beschrieben warum vor allem rechtsradikale Parteien sehr stark sind.

00:44:50: Weil sie ein Gefühl der Verbundenheit an der Zugehörigkeit schaffen.

00:44:56: Da geht es gar nicht um die Inhalte, sondern da geht's darum

00:44:59: dass ich

00:44:59: dazugehör.

00:45:00: Da hört mir jemand zu!

00:45:02: Endlich hört mir jemand zu und in dem Sinn glaube ich das ist was man total gut mitnehmen kann.

00:45:09: Es geht nicht um den intellektuellen Themen, es geht nicht darum dass wir das Richtige sagen Sondern es ist das was du vorhin gesagt hast Das geht um Emotionen und die Menschen auch einzuladen, wieder dabei zu sein.

00:45:21: Und bevor wir jetzt wirklich zeitlich... Es ist super spannend!

00:45:24: Ich habe noch ganz viel hätte, ganz viele Fragen.

00:45:27: Aber nachdem ich es angekündigt hab, ich möchte sie auch wirklich gerne nutzen und euch die Gelegenheit geben.

00:45:32: Vielleicht gibt's jemanden im Publikum der sich kurz zu uns dazusetzen möchte.

00:45:37: Am allerherzlichsten Willkommen sind mir Menschen, die einen zuversichtlichen Aspekt einbringen und die vielleicht auch Ideen haben, was wir alle, wenn wir da rausgehen besser machen können.

00:45:53: Ich mache das gerne!

00:45:54: Bitte!

00:45:54: Ich stelle dich aber ganz kurz vor für alle... Für

00:46:00: alle.

00:46:00: Wir haben uns gestern eh schon spielerisch kennengelernt.

00:46:04: Verena Kuhn ist mein Name.

00:46:06: ich bin die Gründerin von ZIN-Dreißig Innovation Partners und beschäftige mich seit achtzehn Jahren mit Innovationen, aber vor allem auch Zukunftsgestaltung.

00:46:17: Und ja mein Punkt dazu ist, dass

00:46:23: Angst

00:46:24: natürlich in der Luft liegt und das Gegenstück zur Angst ist für mich Vertrauen.

00:46:30: Also wir brauchen Vertrauen ...in die Zukunft!

00:46:34: Ich habe mir vor ein paar Jahren

00:46:37: einen

00:46:37: Zugang überlegt, einen sehr niederschwelligen Zugang wie können wir mehr Vertrauen in die Zukunft kriegen?

00:46:44: und habe lange Jahre Szenario-Technik auf Unis unterrichtet, mit Matrixen.

00:46:52: Das ist alles zu komplex heute.

00:46:55: Und jetzt ganz bewusst in zwei Extreme zu schauen ... Wo hab ich denn Unsicherheiten?

00:47:01: Es sind viele!

00:47:03: Mit den Trends

00:47:04: kommen

00:47:04: wir nicht mehr so weit.

00:47:06: Vielleicht die frühen Signale kann man erkennen auch auf der AS Electronica.

00:47:11: da gehe ich auch sehr gerne hin seit vielen Jahren.

00:47:14: Und wenn man jetzt ganz bewusst in die Distopie und die Utopie schaut, also ganz bewusst total überzeichnet.

00:47:23: Aber auch einmal ausspricht was ist denn das Schlimme, was passieren könnte?

00:47:29: Was wäre ein überzeichnete positives Zukunftsbild?

00:47:34: Wenn man diese zwei Bilder dann übereinanderlegt wird einem sehr schnell klar wo sind meine Hebel?

00:47:41: Und dieses Create Your Future, das finde ich total toll.

00:47:45: Weil es ist ein sehr niederschwelliger Zugang auch für junge Leute einfach mal in den Tun zu kommen.

00:47:50: Also ich bin am glücklichsten wenn ich etwas kreieren kann und wenn ich mir wirklich etwas selber überlegen kann.

00:47:58: aber es macht natürlich keinen Spaß wenn ich das Gefühl habe Ich hab gar keinen Hebel irgendwas zu verändern.

00:48:05: und wenn man diese Zukunftsbilder übereinanderlegt dann merkt man, dass eigentlich jeder einen Hebel hat.

00:48:12: Also nicht nur der, der jetzt viele Millionen hat oder der, die eine ganz tolle Position hat in irgendeinem Unternehmen oder in der Politik sondern jeder sind kleine Schritte und diese kleinen Schritte müssen wir aber auch

00:48:26: gehen.

00:48:27: also es ist ganz wichtig ausprobiert und dieses Vertrauen kriege ich, wenn ich kleine Schritte mache.

00:48:37: Dann schaue ich was funktioniert?

00:48:39: Wenn es nicht funktioniert habe ich etwas gelernt und dann gehe ich vielleicht ein bisschen in eine andere Richtung.

00:48:43: so plane ich meinen Weg.

00:48:46: Deswegen hat mir auch der Festival-Walk gestern sehr gut gefallen.

00:48:49: er war mir ein bisschen zu katholisch aber ich fand's wunderschön.

00:48:54: Diese Klinik

00:48:55: verstehe ich.

00:48:56: Ja also das war

00:48:57: so auch ein Insight.

00:49:01: Ich habe die Kirche noch anders gesehen.

00:49:03: Aber ich fand es auch schön, weil es ein ganz neuer Blick auf die Stadt ist.

00:49:08: Du hast

00:49:10: gerade schon gesagt, die Schritte.

00:49:12: Also besser kleine Schritte als keine Schritte?

00:49:14: Ja!

00:49:15: Ich glaube das ist was ganz Konkretes, dass wir uns mitnehmen können wenn wir da rausgehen.

00:49:20: Genau, ich finde den Zugang... also alle reden über Resilienz aber dass wir eigentlich antifragil werden müssen.

00:49:31: Und das haben wir gestern auch vom Ralf schon gelernt, wir müssen uns etwas trauen und wir müssen auch verletzt werden.

00:49:38: Also es ist dieser kleine Schritt.

00:49:41: dann habe ich vielleicht einen Scheitermoment aber aus diesem Scheittermoment lerne ich und mache weiter.

00:49:49: Das ist das was wir reinkriegen müssen muss man anderen Leuten auch geben.

00:49:57: Und da ist unser, also gut über Politik.

00:50:00: ein bisschen dürfen wir hier reden.

00:50:02: der österreichische Staat manchmal kontraproduktiv weil der suggeriert schon sehr oft dass einem viele Dinge abgenommen werden und das die Dinge dann halt so kommen wie sie kommen

00:50:16: müssen

00:50:17: und dass man selber relativ wenig Eigenverantwortung übernehmen muss.

00:50:21: Und ich glaube, die Eigenverordnung oder dieses selbst... Bewusstsein,

00:50:26: Selbstwirksamkeit.

00:50:28: Wir gern von Selbstwirksamkeit sprechen das erleben dass ich selbst was tun kann und ich muss ein bisschen auf die Uhr schauen.

00:50:34: es tut mir leid.

00:50:37: Ich würde

00:50:37: nur

00:50:38: einen kurzen Kontext geben weil du hast den Ralf genannt und die Zuhörerinnen wissen natürlich nicht wer der Ralf ist.

00:50:46: Der Ralf sitzt hier im Raum, der Rolf ist ein Klauen.

00:50:49: Seit gestern spreche ich mit ihm, wo seine rote Nase ist.

00:50:51: Wir konnten es noch nicht final uns aushandeln, wer sie aufsetzen wird und der hat mit den Botschaftern und Botschaftarinnen gestern bereits eine Gäste, ich sage jetzt mal ein Improtechniken wahrscheinlich ausprobiert um genau über diese Grenze hinaus zu gehen oder?

00:51:07: Darf ich dazu noch etwas sagen?

00:51:09: Ich habe gestern auch viel gelernt über Clowns.

00:51:12: da hab' ich mich Damit beschäftigt.

00:51:15: es war ein Insight, den ich gestern mitgenommen habe.

00:51:19: Ein Clown scheitert und ein Clown zeigt dieses Scheitern sozusagen in einer vielleicht für viele Leute auch lustigen Art und Weise.

00:51:29: aber es ist eigentlich mehr Empathie für das Publikum Und man scheiterte sozusagen ganz bewusst vor dem Publikuum und nimmt vielleicht ein Stück

00:51:38: der Angst

00:51:39: vor dem Scheiteren weg.

00:51:40: und das hat mir sehr gut gefallen.

00:51:43: Und das spannende, nur kurz zu ergänzen.

00:51:46: Mein lieber Freund der Dr.

00:51:47: Ralf Wetzel ist eigentlich Wirtschaftsprofessor und hat jetzt siebzehn Jahre in der Flere Business School im Brüssel unterrichtet und wechselt diese Schaure so großartig.

00:52:00: Das ist das was wir machen müssen!

00:52:01: Wir müssen uns trauen, als Wirtschaftsprofessor vielleicht auch einmal diese professionelle Maske runterzunehmen und nicht so sagen.

00:52:08: Also jedes Wort muss gescheit sein oder sonst riskiere ich ja meinen Ruf als Wirtschaftsprofessor und einfach wirklich mit ganz anderen Masken und wirklich so mit offenem Visier durchgehen.

00:52:19: Und ich glaube das ist die Botschaft, die Ralph vermittelt – mit dem Clownsein, mit dem Tunen.

00:52:22: Ralph, du korrigierst mir nachher!

00:52:25: Wirklich einfach, uns Dinge zu trauen.

00:52:28: Wenn es nicht

00:52:32: ausprobiert, dann passiert gar nichts.

00:52:36: Scheitern ist, wenn man es erlebt, nur halb so schlimm.

00:52:39: Also wir haben sehr viel mehr Angst vom Scheittern als es tatsächlich ... Auswirkungen sind.

00:52:44: In den meisten Fällen, vor allem wir reden oft von Scheitern in einem Kontext der uns individuell vielleicht ein bisschen weh tut aber gesamtgesellschaftlich selten große Auswirkung hat.

00:52:54: Deswegen genau diese absolute Dystopie einfach mal sich vor Augen führen dann wird sie schon ein bisschen weniger schlimm.

00:53:03: ich habe auch einen Spiel dazu entwickelt, ein Tarot-Spiel, ein Future Business Tarot dass irgendwie spielerisch auch diesen Zugang ermöglicht.

00:53:14: Also das macht Spaß,

00:53:15: es zu spielen

00:53:17: und da steckt auch ganz viel drin.

00:53:20: Man kann ruhig mit diesen Themen spielen.

00:53:22: Habe ich übrigens die Inspiration dazu auch von der AS Electronica letztes Jahr?

00:53:34: Wir haben wieder einen Platz frei!

00:53:35: Wer mag

00:53:35: kommen?!

00:53:40: Wir müssen Zeitdisziplin jetzt keinen Platz, oder?

00:53:44: Alles gut.

00:53:45: Kriegen wir

00:53:47: hin!

00:53:47: Mein Name ist Barbara Führer der Kitzmühler und ich habe eigentlich fast allen Punkten hier.

00:53:53: Könnte ich etwas sagen?

00:53:55: weil mein Spezialgebiet ist Verständlichkeit, barrierefreie Information, barrierersprache Sprache.

00:54:03: Wir müssen raus aus der Babel, wir müssen kommunizieren und man kann eigentlich irrsinnig viel auf das Wort Verständlichkeit herunterbrechen.

00:54:10: Wir haben auch gehört die Lesestudien wieder – da muss man ein bisschen aufpassen!

00:54:14: Das ist eine Bisschen Effekthascherei.

00:54:16: wenn man da die Detailstudien genauer anschaut.

00:54:19: Auf einem dieser für Erwachsene, diese IHBC-Studie dann kommt er auch raus dass Das Leseverhalten und sich unterscheidet, ob man jetzt kurze Texte oder lange Texte anschaut.

00:54:30: Und das Ganze immer bei mehr Richtung kurzen Texten geht.

00:54:35: Wenn man da auch ansetzt und sich auf verknappte Informationen, leicht verständliche Informationen konzentriert... Da kann man zum Beispiel dann nicht generative KI dafür nehmen sondern unterstützende KI, die so arbeitet Wörterbücher oder was?

00:54:50: Einfach auch was man letztes mal gehabt hat im Vortrag wegen Fake News wenn man die Sprache so einsetzt, dass man da gar nicht missverstanden werden kann oder auch eben die Politik.

00:55:02: Wenn man sich auf Augenhöhe zu den einzelnen Gruppen bewegt oder in der Bubble selber untereinander verschiedene Disziplinen, das Sprach ist so vereinfacht, dass der andere einen versteht.

00:55:12: dann... ...wenn

00:55:13: man der Aufklärung beantreibt was das überhaupt ist wie man das machen kann, wie jeder selbst sowas machen kann.

00:55:18: ich glaube da könnte man schon sehr viel erreichen.

00:55:21: also Es gibt einen Wahnsinnsanwendungsbereich, wo nicht einmal so viel zu tun ist.

00:55:27: Sondern das Wichtigste wäre jetzt die Aufklärung in die Wäldchen ausgehen und was man mit Verständlichkeit, Inklusion, was aufs Spargeliche angeht, was man da alles erreichen könnte.

00:55:43: Kurz erzählt, wir haben jetzt im Museum am Dienstag eine neue Ausstellung eröffnet mit Hello Worlds und haben zum ersten Mal auch die Möglichkeit das du als Besucher dich eincheckst.

00:55:54: Und auswählst auch in dem Segment der Ausstellung zwischen einfacher Sprache, Standardtext oder Profivermittlung kannst auch die Schriftgrößen ändern so dass es ein bisschen leichter zu lesen wird und sowas.

00:56:09: Es ist ja mal Versuch aber ich Ich bin völlig bei dir, ich glaube das ist auch in der Verantwortung von uns allen zu schauen.

00:56:14: Wo können wir noch uns analysieren?

00:56:16: Wo können wie wir die Dinge zielgruppengerechter transportieren können?

00:56:21: Vor allem müssen wir aufpassen.

00:56:23: eine ganz große wichtige Zielgruppe sind die Kinder, die im Moment dann eigentlich noch sehr außen vorgeklassen werden.

00:56:30: Ich habe jetzt mit der BH Wien ein Projekt gehabt für verständliche Spielanleitung für Volksstuhl-Kinder mit Migrationshintergrund und mit Seebeeinträchtigung.

00:56:41: Und das war sehr spannend für mich, weil ich muss sagen, ich schreibe selber auch Kinderbücher und habe für die Kinderbühne in Inklusionspreis von der Lebenshilfe im Jahr zwanzig Konn.

00:56:51: Das heißt, das Ganze ist mal ein sehr großes Anliegen.

00:56:55: Und jeder Lehrer – alle sagen wir bitte!

00:56:58: Wir brauchen Unterlagen in verständlicherer Sprache.

00:57:03: Unterlagen in verschiedenen Sprachstufen, damit die Kinder hingehen können und sich das nehmen können.

00:57:08: Was verstehen?

00:57:09: Wir brauchen die Lehrer, die da ein bisschen Ausbildung haben.

00:57:11: Wir würden sofort mitmachen, aber es ist halt eine Geldfrage!

00:57:14: Wir würden ... Die KI, die man für das nehmen kann, kostet halt was.

00:57:17: also... Das geht nicht irgendwie mit den Freien Sachen.

00:57:20: Jetzt, der rechtlichen Grundlagen war hat noch damals mit dem Barrierefreiesgesetz müssen sogar die E-Books barrierefrei sein.

00:57:28: Ich hab dann mit einem Direktor von einer Schulbuchverlag geredet, der gemeint hat Er würde das sofort machen, aber er kann es sich nicht leisten.

00:57:35: Das nehmen wir uns halt Chatchapity und vereinfachen das.

00:57:38: Die machen Schulbücher mit Chachapity.

00:57:40: Also... Es ist genauso meine Bücher, meine Lesungen selber aus meinen Büchern in einfacher Sprache mit einer Gebärdendolmetscherin.

00:57:51: Aber es gibt auch für sie diese Sachen keine Kulturförderung.

00:57:56: Für Vereinfachungen und für diese Sachen, die Förderungen fehlen hinten und vorne.

00:58:01: Ich habe selber keine Beeinträchtigung.

00:58:02: wenn ich eine hätte bekomme ich eine Förderung fürs Schreiben von

00:58:08: diesen Büchern.

00:58:09: aber dadurch dass sich selber keine beeinträgtigungen haben nicht.

00:58:11: also es wäre einfach ich nausgehen in die welt.

00:58:15: wutz sind schaffen vor allem auch bei der politik das diese sachen für die leute wieder hinter sind nicht alles gratis machen müssen, weil es Herzensangelegenheit ist.

00:58:27: Dann möchte ich einen Punkt dazu sagen, weil das eine sind natürlich die Förderungen, die fehlen, dass es die Finanzierung fehlt.

00:58:32: aber ich komme aus dem Innovationsbereich und das was wir dort an Texten produzieren, ich sage ganz oft, das ist der Styropor der Sprache.

00:58:38: Ich

00:58:39: komm selber auf den Pio Medizin schon gereicht.

00:58:42: Da sind so viele Passwolls drin, da ist so Branche-Sprech drinnen.

00:58:48: Ich glaube nicht einmal Innovationsmanager oft verstehen, was sie sagen.

00:58:53: Dann

00:58:53: sind die hervorragend!

00:58:55: Also ich glaube bevor wir über Förderungen sprechen, die ohne Zweifel wichtig sind vor allem auch wenn es um Kinderbücher geht und Schulbüche geht kann man schon einmal um jetzt sehr konkret darüber zu reden auch sagen Wir können ja einfach unsere eigene Sprache versuchen anzupassen gelingt mir in den seltensten Fällen.

00:59:15: Mir tagt das natürlich, wenn ich rausgehe und jemand sagt, du bist so klug?

00:59:18: Das ist doch super!

00:59:20: Aber dazu muss ich mich an einer bestimmten Sprache bedienen, damit die Menschen das Gefühl haben, ich bin so cool.

00:59:25: Und ganz oft ist es aber einfach nur weil ich eine Image aufbauen möchte.

00:59:30: Also das ist glaube ich ein sehr konkreter Schritt, den man da ableiten kann und ich finde die Sprache unglaublich wichtig.

00:59:35: Ich muss dazusagen, ich komme aus dem biomedizinischen rechtlichen Wirtschaftspielbereich Studierende gemacht und habe in allen Studien für die anderen Gebiete sozusagen Vorträge gehalten.

00:59:45: Und es ist gar nicht so einfach als Biologin den Juristen, das wird euch nur gegentechnikrecht zu erklären und umgekehrt und so.

00:59:52: Das heißt ich hab das auch erlebt... Es ist eine große

00:59:57: Herausforderung!

00:59:57: Ja aber es ist spannend und ich muss sagen Akademische Babeln nimmt das Ganze auch ganz gern an.

01:00:05: Das

01:00:05: sind immer bei den Elfen, bei den Thömen.

01:00:08: Aber es ist viel zu tun und...

01:00:11: Also Elektronikers Center macht großartige Sachen für Kinder, also die die auch mit der Grabinierter reinmachen und vor allem was ich ganz großartig finde in Österreich und auch sehr stark in Deutschland.

01:00:19: Man hat in den meisten Museen tatsächlich noch Kunstvermittlerinnen.

01:00:22: Auch wenn die Leider Gottes manchmal finanziell ausgehungert werden aus meinem Gefühl her.

01:00:27: aber man hat sie und das ist ja gar unsere andere Geschichte als wie ein igge weltweite Museum in jeder Stadt, in der ich bin.

01:00:32: In mindestens drei Museen muss man auch nicht machen aber mir macht Spaß!

01:00:36: Aber ich erlebe so viel, dass keine Kunstvermittlerinnen selbst gegen Bezahlungen mehr da sind.

01:00:44: Manchmal dann auch schon gefühlt KI-generierten Bomber und Ansagen mitkriegt über das Ding, aber man hat keinen Dialog.

01:00:50: Und es ist grandioser, dass das einfach funktioniert bei der ASFIND ist am besten für eure Kunstvermittlerinnen.

01:00:57: Die würde ich am liebsten alle anstellen, wenn ich so eine Zeit werde, die sind so grandiose.

01:01:01: Menschen aus so unterschiedlichen Kontexten, die da da Dinge erklären, das ist fantastisch.

01:01:05: Wir sagen immer, Technologie lässt sich nicht über Technologie vermitteln!

01:01:08: Das ist gerade, wenn es um Zukunft geht.

01:01:13: Gerade wenn es um Dinge geht, die noch nicht beantwortet sind kann ich kein Audiogeil dazwischen schalten und das ist aber... Es wird tatsächlich immer härter.

01:01:24: also es gilt wirklich dafür zu kämpfen nach diesen Ressourcen aufrechtzuhalten.

01:01:29: Aber ich muss auch immer sagen Würden dies da sitzen?

01:01:33: Die könnten das perfekter als jeder von uns erzählen, weil die natürlich viel mehr mit all diesen Communities in Kontakt kommen.

01:01:42: Ich muss auch jetzt sagen danke für die ganze Organisation.

01:01:45: also als Botschafterin ist es eine super Möglichkeit eben da in Kontakt zu treten und gleichgesinnten und da bewusst zu nehmen für diese Sachen zu schaffen.

01:01:54: Also das ist für mich auf jeden Fall ein Riesengrund auch Danke zu sagen!

01:02:00: Und ich sage danke.

01:02:02: Danke, dass du auch zu uns gekommen bist und die würde gerne den Platz wieder freimachen weil ich glaube da kann auf sie jemanden, der

01:02:09: wollte schon zwei

01:02:10: mal ausstehen.

01:02:14: Mach's auch kurz!

01:02:16: Also ich bin natürlich aus Bamberg und weil gerade dieses Hello World angesprochen worden ist im Asselektroniker Center war ich gestern in dieser Hello-World Ausstellung vom Asselektonika WS Future Lab.

01:02:27: Genau und die haben halt, also ich glaube sie zeigen auf wie wir quasi mit dieser neuen Welt was ihr vorher beschrieben hat Robotik.

01:02:35: Und alles was gerade zum Umbruch ist wenn man damit umgeht weil ich glaub die Kratzen auch noch an der Oberfläche und mich hat so dieser Titel irgendwie an die Softwarewelt, an die Programmier-Welt zu.

01:02:45: meine erste Schritte in die Programmierung als sie noch irgendwie ein junger Keil war, so C-六zig so ganz rudimentärer Computer Und das erste Programm, was man da schreibt ist halt so ein Hello World.

01:02:55: Irgendwie drei Zahlen Code und ich glaube für mich ist es unser Umgang in dieser Zeit des Umbruchs.

01:03:01: Ich glaub im Kleinen wie auch eben ganz Großen einfach dass jetzt wie eine neue Programmiersprache lernen dann müssen wir halt mal so einen Hello World irgendwie schreiben und ja... So ein Programm wird nicht funktionieren!

01:03:12: Das wird vielleicht auch einmal zum Absturz kommen und wo man sich die Haare rauf und sagt um Gottes Himmels Willen aber ich glaube wie ihr vorhin gesagt habt nicht loszugehen, das net auszuprobieren ist glaube ich die falsche weil ich muss in meinem ersten Semester Informatik mussten mit Programme mit Bleistift irgendwie in der Prüfung schreiben.

01:03:30: Das auf jeden Fall nicht die Lösung irgendwas mit Blei Stift auf dem Papier sondern das Zeug schreiben und ausprobieren und dann wird man in zwanzig Fällen scheitern aber...

01:03:41: In einem Fall nicht!

01:03:42: Genau also für mich ist es dieses Hello

01:03:44: World.

01:03:45: Wollte ich einfach teilen dieses Bild

01:03:47: vom Hello World?

01:03:47: Ich habe eine sehr liebe Freundin von mir, hat einmal gesagt zu mir über dieses Thema KI und was macht das?

01:03:53: mit uns diskutiert haben.

01:03:54: Und sie hat gesagt du war natürlich nicht auf der Welt aber ich stelle mir vor dass es für die Menschen jetzt so ist wie damals oder in der Industrialisierung Es ist auf einmal alles schnell geworden!

01:04:04: Es ist auch einmal alles anders geworden!

01:04:05: Das hat unser Berufsleben unsere Arbeitswelt auf den Kopf gestellt und das war eine Katastrophe.

01:04:11: Also gefühlt für Menschen, die davon betroffen wurden.

01:04:14: Und Wasserkatastrophe in manchen Bereichen wahrscheinlich schon, das können wir dann im Detail diskutieren aber wir sind immer noch da und wir diskutieren immer nach darüber dass eine gute Welt möglich ist und ich glaube es ist so ein bisschen

01:04:27: auch wo du

01:04:30: reingehen wolltest in den Punkt also wir haben eine gute welt.

01:04:34: Wir können eine gutewelt auch weiterhin haben und wir sollen das auf gar keinen fall auch aufgeben

01:04:40: Und vor allem uns auch darüber einig zu werden und darüber zu verhandeln, was eine gute Welt in der Zukunft sein sollte mit dem Einfluss von Maschinen vom künstlichen Intelligenz und Robotik.

01:04:52: Wie werden wir in der Zukunft zusammen leben wollen?

01:04:55: Was macht mir als Menschen aus und was wollen wir als Menschheit abbehalten das für uns steht?

01:05:01: wie wird Künstliche Intelligenze die Kommunikation beeinflussen?

01:05:06: wo lasst man es überhaupt?

01:05:08: Das sind Fragen, die wir als Gesellschaft zumindest diskutieren werden müssen.

01:05:13: Wir werden uns nie einig sein aber genau die Ausstellung lädt auch dazu ein viel mehr als sie antworten gibt eigentlich die Diskussion aufzumachen Genau.

01:05:23: Wir wären vielleicht nur kurz aus Info.

01:05:26: Es kommt ja heuer.

01:05:27: die Republikan zum ersten Mal in einer vielen großartigen Momentum-Institut hat sich hergebracht.

01:05:31: Wir haben einen Workshopslot bekommen gemeinsam mit der Arsene Christoph Gremer Sehr schön.

01:05:36: Und Peter Stolber, das ist das Verbindungsbüro zum Europäischen Parlament und wir werden dazu dritt einen Workshop halten.

01:05:43: zum Thema... Wir haben ein fiktives EU-Ministerium erst im Jahr zwanzigvierzig und wir haben eine Stunde lang Zeit einen Gesetzesvorschlag zu entwickeln für ein lebenswertes digitales Europa im Jahr ZwanzigVierzig.

01:05:56: Und versuchen halt hier möglichst viele Gesetze zu formulieren, die uns dabei helfen.

01:06:01: Weil gesetze rots in den Rahmen unserer Zusammenlebens dementsprechend beeinflussen.

01:06:05: Gesetzen zu formulierende uns helfen eben dieses gute Zusammenleben zwischen dieser fortschreitenden Technologisierung und dem Mensch bleiben auch zu entwickeln.

01:06:13: Und die Republik wird das dann im Nachfällig auch publizieren was wir in dem Workshop entwickeln.

01:06:16: also da funktioniert es hoffentlich gut.

01:06:19: zweiter dritte Oktober Brotfabrik in Wien?

01:06:23: Ich glaube, das ist so ein bisschen das was man auch im Wicked Mirror oder ausprobieren kann.

01:06:27: Das kann man auch da ausprobiert nicht schlüpfen in unterschiedlichen Rollen.

01:06:30: Wenn ich Gesetze ausverhandle gibt es natürlich unterschiedlichste Interessen Gruppen und ich glaube es ist gar nicht so einfach zu formulieren, was

01:06:40: einer

01:06:42: möglichst großen Anteil der Gesellschaft gerecht wird und deshalb finde ich es super spannend.

01:06:47: Also bin auf der Republik her!

01:06:49: Wir sehen uns!

01:06:50: Ich hoffe, ich darf irgendeiner Politikerin sein in diesem Barsch!

01:06:54: Du

01:06:57: kannst ja nur ein Land aussehen oder etwas Spass

01:06:59: machen?

01:06:59: Ausgezeichnet, bin ich dabei!

01:07:02: Und vielleicht probieren wir bei Gesetzen auch mal dieses Hello-World-Prinzip aus, weil ich habe immer so einen Eindruck.

01:07:07: Wir versuchen das alles mit Papier und Bleistift und es muss perfekt sein und es müssen auf den ersten Wurf passen.

01:07:12: also ich glaube auch beim Gesetz darf man durchaus mal ein Hello World ausprobieren und dann stürzt's halt mal ab und da muss man nochmal zwei drei Zeilen ändern und dann in der zweiten oder dritten oder vierten oder fünften Meine Dinge, Hundertzehnte.

01:07:31: Ich habe das Gefühl zeitlich würde es für die Veronica total gut passen wenn wir langsam zu einem Ende kommen.

01:07:41: Danke für alle, die sich auch dazu gesetzt haben.

01:07:44: Wir können im Nachgang noch viel weiter diskutieren glaube ich.

01:07:49: Laut alle ein freue mich sehr!

01:07:51: Bevor ich jetzt den Abschluss mache und auch für unsere Zuhörerinnen quasi den Abschluß mache, ich habe auf meinem Telefon ein Sticker drauf.

01:08:00: Da steht Wütend auf die Welt.

01:08:02: dann gestaltet sie mit.

01:08:04: Und das ist so mein... Keine Ahnung Botschaft klingt sehr vermessen aber es ist schon so ein bisschen das was ich mir zu Herzen nehme und was ich euch geschenken möchte allen auch die Zuhören schenken möchte.

01:08:18: wir sind Handlungsfähig.

01:08:20: Wir sind alle handlungsfähiger, also Durmas!

01:08:23: Und in diesem Sinne vielen Dank, vielen Dank Veronica dass du hergekommen bist obwohl das so ein wirklich... Vollgepackter Tag für dich ist eine vollgepackte Woche.

01:08:32: Vielen Dank, Patrick, dass wir überhaupt da sein durften und dass du dir die Zeit genommen hast.

01:08:39: Und danke an alle, die im Raum sitzen so aufmerksam zugehört haben mitgesprochen haben.

01:08:46: Danke an alle Zuhörerinnen!

01:08:49: Ich freue mich wenn ihr die Folge.

01:08:52: Gebt's uns weiter.

01:08:54: Lasst es Menschen, ladet es Menschen ein über diese Themen weiter zu diskutieren.

01:08:58: Wir haben vorher

01:08:59: darüber gesprochen.

01:09:00: was kann man tun?

01:09:02: Wie können wir es schaffen mehr Menschen für uns zu gewinnen?

01:09:05: teils ausladen Sie ein mitzusprechen, mitzureden schickt sie zum Ministerium für neue Zukunftslust.

01:09:14: Da kann man sehr, sehr niederschwellig einfach auch Botschafterin werden.

01:09:18: Und es macht was mit einem!

01:09:19: Wenn ich Botschaftarin bin für etwas dann fühle dich mich verpflichtet finde ich sehr großartig und in diesem Sinne vielen Dank.

01:09:26: habs es gut.

01:09:27: wir hören uns sehen uns nächste Woche und bis dahin ja vielen

01:09:52: dank.

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