Lehrling trifft Vorstand: Zwei Betroffene im Gespräch über Inklusion - Folge 25
Shownotes
In dieser Folge von Zorn und Zuversicht dreht sich alles um das Thema Inklusion und Diversität im Unternehmenskontext – und das auf ganz besondere Weise: Zu Gast sind Martin Graf, Vorstand der Energie Steiermark und Markus Friedl, Lehrling der Energie Steiermark. Beide leben mit einer körperlichen Einschränkung, lassen sich davon im Alltag und im Beruf jedoch keineswegs ausbremsen.
Gemeinsam sprechen wir darüber, warum echte Inklusion weit über Gesetzessätze und Ausgleichstaxen hinausgehen muss, wie ein offener Umgang ohne Berührungsängste im Team gelingt und warum Diversität ein entscheidender Erfolgsfaktor für große Zukunftsprojekte wie die Energiewende ist.
Kern-Insights & Highlights dieser Folge:
- Persönliche Geschichten: Martin Graf erzählt von seinem Arbeitsunfall mit 18 Jahren und wie er gelernt hat, dass die eigene Motivation entscheidend ist. Markus Friedl teilt, wie er trotz angeborener Einschränkung seinen Traumberuf als Elektriker ergriffen hat und bei der Feuerwehr aktiv ist.
- Inklusion im Betrieb: Warum es in Unternehmen vor allem auf Bewusstseinsbildung, Akzeptanz und gelebten Zusammenhalt im Team ankommt.
- Blick aufs Ganze: Welche Rolle Diversität bei der Bewältigung großer gesellschaftlicher Aufgaben (wie der Energiewende) spielt.
- Einstellungssache: Warum ein positiver Fokus auf die eigenen Fähigkeiten wichtiger ist als die Konzentration auf vermeintliche Defizite.
Teile deine Gedanken zu dieser Folge gerne in den Kommentaren auf Instagram, per Mail direkt an mich den Host, Christa Kloibhofer-Krampl, oder auf allen Podcast-Kanälen!
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Links & Ressourcen zur Folge:
- Barrieren abschaffen mit Heidemarie Egger | Zorn & Zuversicht
- Eine inklusive Gesellschaft – Interview mit der Lebenshilfe | Zorn & Zuversicht
- Statistik Austria: Erhebung der Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen (GALI-Indikator zu Aktivitätseinschränkungen, Erwerbsquoten, Armutsgefährdung): Registrierte Behinderung, Selbsteingeschätzte Behinderung
- Sozialministeriumservice (SMS): Gesetzliche Vorgaben, Ausgleichstaxesätze und Förderrichtlinien gemäß Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG)
- Arbeiterkammer (AK) & Wirtschaftskammer Österreich (WKO): Arbeitsrechtliche Bestimmungen zur Pflichtstellung, Anrechnungsverfahren und Ausgleichstaxberechnung
- Statistik Austria – Behinderungs- und Teilhabestatistik: Pilotprojekt & Berichte zur Lage von Menschen mit Behinderung (Erhebungsdaten 2023–2025 sowie Mikrozensus GALI-Zeitreihen 2014–2024).
- Sozialministerium & Sozialministeriumservice (SMS): Berichte der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen in Österreich sowie Auswertungen zum Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG).
- Dachverband dabei-austria (Dachverband für berufliche Integration): Auswertungen und Sonderanalysen auf Basis von AMS-Daten zur Erwerbslosigkeit und Verweildauer von Menschen mit Behinderungen.
- Österreichischer Behindertenrat & BIZEPS: Positionspapiere, Analysen und Stellungnahmen zur Entwicklung der Erwerbsquoten, Ausgleichstaxe und UN-Behindertenrechtskonvention.
Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).
Transkript anzeigen
00:00:12: Ja hallo, herzlich willkommen zu Zorn und Zuversicht.
00:00:16: Ich bin ein bisschen aus dem Konzept gebracht.
00:00:18: ich hatte nämlich eine wahnsinnig tolle Hook für das Gespräch heute zum Thema Inklusion Und dann ist folgendes passiert einer meiner Gäste hat er auf LinkedIn am Post rausgehaut der Mai-Hook einfach einmal original komplett zerstört hat.
00:00:33: Warum ich das sage?
00:00:34: Das wird er uns vielleicht selber dann auch kurz erklären.
00:00:36: Ich freue mich sehr, ich sitze hier mit Martin Graf, Vorstand der Energiesteuermark und mit Markus Friedl, Lehrling der Energie Steuermark.
00:00:45: Ja, ihr habt schon gesagt wir reden heute über das Thema Inklusion, wir reden – und das finde ich so spannend!
00:00:51: Wir sitzen hier mit dem Vorstand und wir sitzen mit einem Lehrling Und diese Bandbreite finde ich natürlich extrem spannend, über die auch zu sprechen.
00:01:00: Wie es euch geht und wie es euch gegangen ist.
00:01:02: Warum ihr zum Thema Inklusion- und Behinderung sprecht?
00:01:07: Ja Hallo Martin!
00:01:08: Ich würde gerne dir das Wort direkt übergeben weil du... ...ich habe ja dein LinkedIn-Post schon angegündigt aber vielleicht kannst du selbst kurz erzählen was es mit diesem LinkedIn- Post so auf sich hat.
00:01:18: Ja danke Christa.
00:01:20: Naja der neunzwanzigste August, nineteen vierneinzig war für mich ein einschneidendes Erlebnis.
00:01:26: Ich hab da gegen die Mittagszeit einen Arbeitsunfall gehabt beim Kraftwerksbau der siebten Maschine in Ips-Persenberg, wo ich ursprünglich herkomme.
00:01:36: und ja, der Unfall hat die Konsequenz gehabt dass ich unter Schenkel amputiert bin und das heißt seit elf tausend sechsuntertachtundachzig Tagen... Das ist wirklich eine lange Zeit!
00:01:48: ...gehe halt mit Anfuß und einer Protese durchs Leben.
00:01:51: Das, was mir am meisten geschreckt hat, aber das reine Alterserscheinung.
00:01:55: Ich bin dreiundsechzig Prozent meines Lebens unterwegs.
00:01:57: Also ich kann mich eigentlich an etwas anderes gar nicht mehr erinnern.
00:02:02: Aber das Wichtige ist ja ... Nicht dass ich den Unfall gehabt habe, sondern das Wichtigste ist, was man dann draus macht und da sind trotzdem alle Wege offen stehen.
00:02:11: Und wie man so schon sagt, das kreiste Limit hängt dann auch selber.
00:02:16: Vielen Dank.
00:02:18: Ich finde ja auch die Tatsache, dass man so offen damit umgeht sehr beeindruckend und für viele Menschen wahrscheinlich auch sehr inspirierend.
00:02:27: oder auch ein gutes Rollmodel.
00:02:30: Und ein Rollmodell vielleicht auch für den Markus.
00:02:33: Markus Friedl sitzt auch da.
00:02:34: ich habe sie schon ganz kurz gesagt.
00:02:36: Vielleicht magst du dich ganz kurz vorstellen wer du bist warum du da sitzt.
00:02:40: zum Thema Inklusion was so ein bisschen deine Geschichte ist
00:02:46: Ja, ich bin der Markus Friedl.
00:02:48: Ich bin Lehrling bei der Energie Steiermark und mache den Lehrberuf Elektro- und Geburtetechnik her.
00:02:55: Also ich bin auch so angeboren.
00:03:03: Was meinst du genau mit angeboren?
00:03:06: Ich glaube unsere Hörer und Hörerinnen oder auch die Zuseher und Zusäherinnen, denen müssen wir kurz erklären was du meinst mit anbohren.
00:03:14: Martin Graf der ist Fuß amputiert, Unterschenkel amputert das heißt er geht mit einem Bein durchs Leben und bei dir ist es ja nicht der Fuß sondern was ist es bei dir?
00:03:23: Bei
00:03:24: mir ist es der rechte Unterarm, der was fällt also bei mir?
00:03:31: bis zum Ellbogen habe ich keine Hand.
00:03:39: Bist du so geboren?
00:03:40: Ja, ich bin sehr geboren.
00:03:41: Ist ja auch ein großer Unterschied oder?
00:03:44: Wenn man so geborene ist, hast Du das jemals vermisst?
00:03:48: Nein, vermisst nicht weil ich es nie abhabe und wenn sie nur so gewohnt sind.
00:03:53: Wie ist Dein Umfeld damit gegangen?
00:03:55: Hast Du die Erfahrung gemacht dass die Menschen irgendwie gesagt haben Nur eine Hand, wie geht es dir damit?
00:04:00: Wie kann das überhaupt sein?
00:04:03: Kann man das überhaupt nicht vorstellen?
00:04:04: oder war das völlig in Ordnung, weil das ja eh immer so war.
00:04:08: Die ich gar nicht anders kenne.
00:04:10: Ja meine Freunde und Kollegen haben mich immer so aufgegangen, wie ich bin aber auch Freunde zum Beispiel, die wir uns zum Beispiel nicht kennt haben.
00:04:19: Die haben halt nachgefragt und haben gefragt, wie das funktioniert im Alltag und so und da habe ich dann einfach klicks und klar gesagt zu sehen, wie ihr das macht oder wie das meiste im Alltag.
00:04:31: Und du hast überhaupt nie ein Problem damit gehabt, dass da drüber sprichst?
00:04:34: Wie du das tust!
00:04:35: Nein, ich hab's einfach beinahe gesagt.
00:04:39: Super finde ich voll gut.
00:04:41: Jetzt habe ich eingangs schon gesagt Vorstand Leerling Das heißt wir haben einen Unternehmenskontext Wir sprechen über Inklusion auch im Unternehmen und es ist natürlich etwas was mich schon sehr interessiert Wie kann es in Unternehmen funktionieren?
00:04:59: welche Herausforderungen hat man, wie kann man Herausforderungen meistern?
00:05:02: Und damit wir drüber reden haben wir mal ein bisschen angeschaut.
00:05:05: Wie sind denn so die Zahlen in Österreich eigentlich?
00:05:07: und es gibt so einen Index an Global Activity Limitation Index den erhebt und laut dem seien rund ca.
00:05:16: twenty-fünf Prozent der Menschen in Österreich von einer Behinderung oder bis gesundheitsbedingten Einschränkung getroffen.
00:05:24: Das ist aber etwas das sich selbst übermacht sage.
00:05:29: Dann gibt es, und das finde ich im Unternehmerischen ja sehr relevant diese Minderung der Erwerbsfähigkeit.
00:05:37: Das heißt – und jetzt bitte korrigiert es mir, wenn ich das nicht ganz korrekt sage – ich brauche einen Grad an Behinderungen, der auch festgestellt wird von mindestens fünfzig Prozent oder?
00:05:47: Genau!
00:05:48: Und der ist wiederum relevant für diese Ausgleichstakse, die es gibt in Unternehmen.
00:05:53: Das heißt, ausgleichstagse – ich weiß nicht ob du dich jemals schon damit beschäftigt hast, wahrscheinlich nicht so sehr?
00:06:01: Hast du das schon mal gehört, dass das Wort Ausgreichstagse?
00:06:04: Nein!
00:06:07: Es ist so in Österreich, wenn ….
00:06:09: es gibt ein Gesetz.
00:06:12: tatsächlich Ab einer Anzahl von fünfundzwanzig Personen in einem Unternehmen muss sich eine Person mit einer Behinderung, eine behinderte Person einstellen.
00:06:24: Aber sie muss diesen Fünfzig Prozent entsprechen.
00:06:27: Wenn ich das nicht tue, muss ich für jede dieser Personen, die ich nicht einstelle, eine Ausgleichstaxte zahlen.
00:06:32: Das ist wie eine Strafzahlung eigentlich und das sind im Jahr in Österreich bei einer Größe ab, ich glaube, vierhundert Mitarbeitenden.
00:06:39: Das sind bis zu über sechs Tausend Euro pro Person.
00:06:43: und ja!
00:06:44: Ich habe mir jetzt einmal ausgerechnet, nehmen wir an diese Unternehmen für rund zweitausend Mitarbeiter.
00:06:50: Und wenn ich mir das so durchrechne dann würde es heißen dass ein Unternehmen mit rund zwei tausend Mitarbeitenden Achtzig Menschen mit einem Behinderungsgrad von fünfzig Prozent stellen muss.
00:07:03: Ist das viel?
00:07:04: Martin was sagst du?
00:07:05: ist das schaffbar ist das stemmbar oder ist das eh wenig?
00:07:09: Also ich glaube, was für Wichtige ist wie die Ausgleichstaxe und irgendwelche Mindestzahlen ist, wie man in einem Unternehmen mit dem Thema umgeht.
00:07:16: Und jetzt gibt es manche Einschränkungen, die sind offensichtlicher – manche sind weniger offensichtlich!
00:07:23: Also wir dreidragen alle Aprilen.
00:07:26: Das heißt, wir sehen Schlechtes auch schon Einschränkungen.
00:07:28: Das teilen wir mit vielen, vielen Tausenden Menschen in Österreich.
00:07:32: Und wenn wir auf diese Behinderten-Einstellungsgesetz-Thematik zurückkommen Mir ist wichtiger, wie man im Unternehmen mit dem Thema umgeht.
00:07:41: Wie es auch Bewusstseinsbildung gibt.
00:07:43: Wie man offen mit dem Themen Inklusion umgeht und wie man das wertschätzt wechselseitig.
00:07:51: Und ich glaube, das ist viel wichtiger als diese Zahlungen.
00:07:57: Die Zahlungen sind für manche Bereiche wichtig, weil sie aber Dinge finanzieren.
00:08:01: Wir als Konzern müssen in jeder einzelnen Gesellschaft das nachweisen.
00:08:05: Da gibt es sicherlich ein rechtlichen Verbesserungsbedarf, weil im Gesamtkonzern schafft man das knapp und in einzelne Gesellschaften aber nicht.
00:08:14: In dem Bereich hat zu viele Geweise keine Leute, die diese Klassifizierung unterliegen.
00:08:21: Mir ist viel wichtiger wie wir gemeinsam damit umgehen und Markus ist das beste Beispiel.
00:08:26: Er setzt am Ende des ersten Lehrjahres Er ist voll integriert im Unternehmen, er ist wertgeschätzt.
00:08:33: Er macht seine Ausbildung hervorragend – das ist mir für Wichtige wie alles andere und ich glaube das worauf wir es unternehmen als Management Schauen sollten.
00:08:44: Jetzt gibt's natürlich noch Dinge die sind offensichtlich aber wenn jemand in einem Rollstuhl sitzt wo es dann auch noch andere Parrieren gibt zu überwinden oder andere Dinge.
00:08:53: Wenn ich eine lange Hose habe, sieht man's bei mir nicht.
00:08:56: Das ist völlig unauffällig.
00:08:59: Oder es gibt ja viele Einschränkungen, die mit den inneren Organen und anderen Dingen zu tun haben, was ja auch nicht offensichtlich ist.
00:09:07: Ich glaube wir müssen proaktiv damit umgehen.
00:09:09: Wir müssen die Wertschätzung des Menschen haben egal Ob er Behinderung hat oder nicht, ob er groß oder klar dick oder dünn weiß.
00:09:16: Oder schwarz ist.
00:09:17: die Vielfalt, die macht eines aus – nämlich dass wir als Team der Energiesteiermark erfolgreicher sind.
00:09:24: und diese Diversität, den müssen wir in unseren Arbeitsalltag hineinbringen, dem müssen wir dazu nutzen am Ende des Tages ein besseres Ergebnis für unsere Kunden, für unseren Eigentömer und für unser Stakeholder zusammenzubringen.
00:09:36: Das ist mir viel wichtiger wie diese Ausgleichszahlungen an dieser Diskussion.
00:09:42: Du hast es schon kurz angesprochen, es gibt ganz unterschiedliche.
00:09:45: Es gibt sichtbare und nicht sichtbarere.
00:09:47: Ich glaube das ist ja ganz wichtig dass man dazu sagt natürlich... Eine körperliche Behinderung ist auch ganz was anderes unter Umständen, also kognitive Behinderungen.
00:09:58: Auch was die Herausforderung betrifft eine Person in ein Team zu integrieren.
00:10:03: Es gibt einen großen Blumenstrauß an Ausprägungen und das hat auch sehr viel damit zu tun.
00:10:09: Treffe ich auf Leute oder treffe ich für ein Team, dass es gewillt ist und motiviert ist, das anzugehen und machen wir das gemeinsam.
00:10:17: Mich würde jetzt interessieren Markus, weil du... Und gehen wir jetzt einmal davon aus.
00:10:21: Ich bin voller Vorurteile!
00:10:23: Ich sehe dich, ich sehe dich.
00:10:24: Du hast nur eine Hand und dann lernst du in einem Betrieb wie die Energiesteier Marco.
00:10:29: Die fragen mich, wie geht denn das?
00:10:30: Wissen dir Gangen?
00:10:32: im Bewerbungsprozess hat man dir das auch sofort zugetraut?
00:10:36: Das ist ja technische Ausbildung oder?
00:10:38: Genau.
00:10:39: also vor allem beim Bewerbungssprich Oder auch in der Werkstatt unten, dann haben wir die Leitersteuerung.
00:10:50: Da müssen wir was alles sehen und dadurch dass ich halt daheim viel handwerklich begraubt bin oder auch voll macht daheime, ist für mich eigentlich das kein Problem.
00:11:02: Und
00:11:03: das habe ich ganz aus meiner Sicht gut gemeistert.
00:11:09: Seit dem ersten Arbeitstag... werde ich auch von meinen Ausbrüdern, von meinen Kollegen, Arztkollegen so geschätzt wie ich bin.
00:11:18: Und wenn ich Hilfe brauche oder wenn ich irgendwo nicht mehr weiter war, dann brauchte sie eine Frage und sie helf mich halt sofort.
00:11:28: Also du hast jetzt das Gefühl, dass es für dich keine große ... Oder wolltest du diesen Job immer machen?
00:11:34: Das ist eigentlich eine andere Frage.
00:11:36: War dir ja immer klar was technisch ist?
00:11:38: Was handwerklich ist dort, weil was tun kann?
00:11:42: Ganz am Anfang, als ich klein war, wollte ich mal Busfahrer werden.
00:11:46: Und dadurch, dass sie dann von meinem Voter dieses Ehrenloch geschenkt gekriegt habe... ...aber da hat die Lautsprecher nicht funktioniert und da hab' ich halt so lange rumgemacht bis er gegangen ist... ...und dann hat mir das irgendwie Spaß gemacht und seitdem bin ich interessiert an die Elektrizität.
00:12:08: Also grundsätzlich schon lange Zeit, oder?
00:12:10: Genau.
00:12:12: Sehr gut!
00:12:13: Ich habe jetzt ja schon einige Folgen gemacht mit unterschiedlichsten Menschen zum Thema Inklusion.
00:12:19: also ich hab zb Mitarbeitenden von der inklusive Redaktion von Lebensgröße am Podcast, die ich habe mit der Heidemarie Ecke.
00:12:28: Die kennst du vielleicht mal den Aktivist in dem Bereich Frauen mit Behinderung sogar vier Folgen gemacht als Co-host und hab mir das jetzt noch einmal angehört.
00:12:38: was ist so das Sukus gewesen?
00:12:40: Was haben eigentlich Menschen gesagt, was sie sich
00:12:42: wünschen?".
00:12:43: Und habe mir da ein paar Punkte jetzt rausgeschrieben und die würde ich gerne gemeinsam mit euch dann nochmal draufschauen.
00:12:49: Was ist da so am öftersten kommen?
00:12:52: Wie geht es uns damit, wie kann man das auch wirklich tatsächlich tun?
00:12:57: Eine Sache, die ich sehr oft gehört hab – also ja bei einem Lukas Burner, das ist der Geschäftsführer von andererseits dem inklusiven Magazin einmal gesprochen – was das ja stark kommt, ist dass wir Menschen anhand ihrer Defizite beurteilt und gar nicht so sehr anhand dessen, was sie können.
00:13:17: Jetzt ist meine Frage wenn ich in einem Unternehmen eine Stelle ausschreib, ich such jemanden wie gut gelingt man das?
00:13:25: Ich muss ja bestimmte Dinge besetzen.
00:13:28: oder Wie gut gelinkt mir das dass sich das was eine Person offensichtlich nicht kann einfach mit netso sehr draufgelinken darauf konzentrieren?
00:13:37: ist es überhaupt möglich?
00:13:39: muss man sie?
00:13:39: Ich
00:13:41: glaube, wenn wir was ausschreiben, dann darf das kein Vorteil sein.
00:13:46: Wenn man dann dort auswählen, der oder die muss halt auch die Arbeit machen können.
00:13:51: Das steht ja absolut im Vordergrund.
00:13:54: und wenn es eine Unterstützung braucht weil es irgendeine Einschränkung gibt, dann sind wir da gewähltes Unternehmen als Energiesteiermark zu unterstützen.
00:14:04: Und wie haben alle den ersten Teilqualifizierten Leeren bei uns angeboten.
00:14:10: Und der Michi hat es super gemacht, das Teilnehmer des Special Olympics ist vielfacher Medaillengewinner Mick Freitas und ich glaube, er hat einfach hervorgehoben und macht seinen Job im Rahmen seiner Fähigkeiten hervorragend.
00:14:25: Ich glaube genau diese Beispiele braucht man dann.
00:14:29: Wir haben ganz unterschiedlichste Bedürfnisse die Kollegen haben.
00:14:34: Wir haben jetzt einen Kollegen mit ein Tourette-Syndrom, das fordert natürlich auch das Team in dem der Arbeit.
00:14:40: Aber und das ist das was da Markus auch gesagt hat – was halt so super ist?
00:14:44: Die Kollegen nehmen das auf, die gehen miteinander weg, sind voll integriert, da gibt es keine Vorteile und es gibt keine Berührungsängste mehr.
00:14:53: Und wenn uns das gelingt dann haben wir sehr viel geschafft und ich glaube das ist alles Wichtigste am Ende des Tages zu einer Mensch Und ob der jetzt, wie es bei mir ist, ein oder zwei Füsse habe.
00:15:04: In Wahrheit habe ich wahrscheinlich sechs oder sieben, aber
00:15:06: bei
00:15:07: all den Protesten da haben wir mal dumm liegen gehabt.
00:15:10: Aber das Wichtigste ist.
00:15:11: am Ende des Tages geht es um einen einzelnen Menschen und das zählt.
00:15:15: Da ist es völlig egal, ob er dann irgendwelche Beeinträchtigungen hat oder nicht.
00:15:20: Das müssen wir als Unternehmen auch als Gesellschaft hinbringen.
00:15:27: Du hast Ekra gesagt, wir müssen das schaffen auch im Team und es gelingt eigentlich immer sehr gut.
00:15:34: Wenn man den Menschen dann sieht, dass man gut zusammenarbeitet, dass er wirklich versteht, dass an der Hilfe, dass das gut funktioniert – jetzt ein Thema, das immer wieder ein großes Thema war und ein Thema wo ich überhaupt nicht gefällt davor bin also da hüpfe manchmal wirklich mit Anlauf in Fettfesser ist das Thema Sprache.
00:15:53: Was sage ich?
00:15:54: Was darf ich sagen, was darf ich nicht sagen?
00:15:57: und ich glaube es ist ja schon sehr üblich dass man manchmal so Dinge wie Behinder der Schimpfworte nennt.
00:16:03: Wie hört ihr das?
00:16:06: Hört sich das öfter?
00:16:07: Markus wie geht's dir damit?
00:16:08: Ist dir das unterkommen?
00:16:09: und wie gehts da damit?
00:16:11: Ja eben mit eigentlich mit einem noch nie so richtig beforst.
00:16:16: Aber hat das noch nie eine Rolle gespielt?
00:16:17: Nein
00:16:19: Das ist ja genau das viel richtiger, ne?
00:16:21: Es spielt keine Rolle Ja.
00:16:23: Weil der Markus ist akzeptiert, du bist bei der Feierwehr oder?
00:16:27: Genau.
00:16:27: Voll integriert und ich glaube das ist das Wichtige.
00:16:30: Vielleicht erzählst Du ein bisschen was bei der feierwehr machst.
00:16:33: Ja bei den feierwehren habe ich die Grundausbildung gemacht.
00:16:36: Bin ja alle Bewerbe in der Jugend gelaufen bin jetzt derzeit aktiv im Einsatz schon also ich fahre zu jedem einsatz mit.
00:16:44: letztens haben wir erst einen unweiter Einsatz gehabt und Der war spannend.
00:16:50: Und so bin über der feirwehr fragst mich halt, ob ich Hilfe brauche oder nicht bei gewissen Aufgaben.
00:16:56: Oder ob ich das schaffe und dann so gehört ja oder nein?
00:16:59: Oder ich brauche vielleicht wenn der was mir helfen kann.
00:17:01: Ich bin irgendwas trocken.
00:17:04: Und so verstehen wir uns eigentlich super!
00:17:07: Du hast mir auch vorher gesagt du spürst Tennis.
00:17:09: Genau, Tennis Breanna.
00:17:12: Ja also du kennst mich mit Tennis nicht so gut aus aber vorhand rückhand spürste halt mit links
00:17:19: genau.
00:17:20: Ja,
00:17:21: ohne
00:17:21: große
00:17:22: wird nicht gehen.
00:17:23: Mit rechts wird es auch nicht gehen!
00:17:26: Aber ich würde überhaupt keinen Unterschied machen oder?
00:17:30: Ich bin so gewohnt und...
00:17:33: Ich habe eine Sache die vor allem dich Martin früher fragen möchte weil du ja sehr offen umgehst damit, dass du ein Beinprodese hast.
00:17:45: Also warst das immer schon seit ich in dem Konzern bin und du machst ja wirklich überhaupt kein Geheimnis daraus?
00:17:52: Und auch mit diesem Linkenbeitrag den du da geteilt hast, teilst du das ja mit sehr vielen Menschen!
00:18:00: Wie sind die Reaktionen drauf?
00:18:02: Also Link, den ich weiß jetzt natürlich, hat man das angeschaut wie viele Leute da was drauf schreiben, das ist ja durchaus... sehr positiv?
00:18:09: Ist immer alles positiv?
00:18:10: oder gibt es da Stimmen, die sagen ...
00:18:13: Nee.
00:18:14: Also ich mach das ja nicht um mich selber irgendwie zu positionieren sondern das Wichtigste ist dass man offen damit umgeht Um auch andere zu motivieren wenn sie selbst betroffen sind Dass sie da keinen Held daraus machen und dass man alles erreichen kann Und dass es an der eigenen Kompetenz, am eigenen Intellekt An der eigenen Motivation liegt Was man aus seinen sein Leben macht.
00:18:39: Ich hab meinen Unfall mit achtzehn Jahren gehabt, da hätte ich mir ja drübsal blasen können und so eine Matura gemacht und jetzt habe ich den Unfall und das ganze Leben bricht zusammen.
00:18:50: Und ich glaube, dass ich das Gegenteil habe gemacht und ich glaub, dass was ich erreichen wollte ist einfach die Leute zu motivieren oder nicht aufzugeben um sie entsprechend hineinzusuchen.
00:19:03: Negative Aspekte aber eigentlich überhaupt keine kriegt auf dieses Kommentar oder auf dieses Post.
00:19:09: Aner hat nur geschrieben, wir sollen einen Strom billiger machen und ich habe nur darauf geschrieben, das heißt noch mal halbwegs intellektuell erfassend nur mehr lesen.
00:19:18: Das hilft dann vielleicht auch weiter.
00:19:21: also ein paar Teppen gibt es immer
00:19:23: aber
00:19:25: in Wahrheit ist es ein sehr positives Feedback gewesen und ich glaube das Wichtigste ist dass man einfach drauf aufmerksam macht Ein Thema ist das mitten in der Gesellschaft, dass es nicht ein Thema ist, das in den Hintergrund an die Seite gedrückt wird.
00:19:43: Dass dieser Thema ist wo Markus und ich mitten im Leben stehen und so wie jeder andere genauso agiert, genauso aber behandelt werden will und nicht anders.
00:19:54: und ich glaube das ist das Wichtige.
00:19:56: und wenn man das mit so einem Beitrag gelingt dann denke ich es für Positives beigetragen worden.
00:20:02: Ja, bin ich voll bei dir.
00:20:04: Vor allem was du jetzt gerade gesagt hast mit wenn wir es schaffen das in die Mitte der Gesellschaft quasi zu bringen und nicht als Reimthema zu positionieren.
00:20:12: Ich glaube das ist eines der wichtigsten Sachen.
00:20:15: und was mir aufgefallen ist ein Beispiel wie wir haben jetzt gerade ein F&D Projekt zum Beispiel was darum geht dass man Marktforschung macht zum Thema KI.
00:20:25: Und dann folgt mir immer wieder auf, wenn dann präsentiert wird der Marktforschung was er da werden Menschen befragt wie es ihnen geht mit dem Thema KI.
00:20:33: Was sie sich erwarten, was sie sich wünschen, was Sie glauben das in fünf, zehn, fifteen Jahre passieren wird.
00:20:39: Das ist eine super schwierige Frage zu beantworten finde ich und wenn's darum geht dass man sagt na wen befrage ich?
00:20:45: Dann werden einfach manche Menschen komplett auslassen.
00:20:48: Also die kommen einfach nicht vor in einer Zielgruppe.
00:20:52: Und mir fällt auf, dass es immer noch tatsächlich so ist, dass man das anstoßen muss und sagen muss du pass auf, habt ihr das mitgedacht?
00:20:59: Habt ihr mit gedacht Menschen, die vielleicht nicht so gut Deutsch können aber trotzdem auch in unserem Land leben?
00:21:06: Habe sie mit gedacht, dass das Menschen gibt sich beim Lesen schwer tun die vielleicht alt sind und einfach auch zum Beispiel mit dem Smartphone Probleme haben.
00:21:16: Und da folgt man schon immer wieder auf, so in der Mitte der Gesellschaft sind wir einfach noch nicht.
00:21:23: also das muss man immer wieder anstoßen, immer wieder ist halt ein Prozess und wir hoffen dass das natürlich immer besser wird und wir versuchen da wirklich dran zu bleiben.
00:21:36: jetzt ist es ja wirtschaftlich gerade Nicht überall, ganz so super.
00:21:41: Also man steht ja schon ziemlich unter Druck.
00:21:44: Ich merke auch in meinem Umfeld es gibt ganze Branchen die brechen einfach weg.
00:21:47: Menschen verlieren einfach branchenweise ihren Job ohne irgendwie eine Alternative weil sie halt einfach das was Sie gelernt haben weiß dass einfach nicht mehr braucht.
00:22:00: und wenn wir jetzt in einer Situation sind wo's eh sehr anspruchsvoll ist und was sehr schwierig ist wie viele Themen haben?
00:22:07: Wie viel Platz haben dann so Themen in einem Unternehmen.
00:22:10: Inklusion, Diversity und Summe.
00:22:13: Oder konzentriert man sich da sehr auf die Basis?
00:22:18: Auf das Kerngeschäft wenn man so sagen will?
00:22:21: Natürlich muss man das Kerngeschäft im Auge haben aber um das Kerengeschäft hervorragend und bestens abarbeiten zu können braucht es genau diese Diversität und auch die Inklusion.
00:22:32: Und wir dürfen uns nicht vergessen Menschen wie oder der Markus mit Eine Gliedmaße weniger.
00:22:41: Wir werden in Europa sehr, sehr viele Menschen in dieser Zeit jetzt sehen.
00:22:45: Es hat noch nie so viel Kriegsversehrte seit dem zweiten Weltkrieg in Europa gegeben wie sie derzeit in der Ukraine sind.
00:22:53: und da war ich mit Leid von der Auto-Petite Technik red und seh'n die wieviel bedarf dort ist.
00:22:59: das heißt es wird wieder mehr Bild in der Gesellschaft haben und wenn man sich zurück erinnert wie ein kleiner Kind war in den Siebzig Jahren Da hat man immer noch die Kriegsversehrten aus dem zweiten Weltkrieg gesehen.
00:23:12: Also das wird wieder mehr auch in das Alltagsbild kommen.
00:23:16: Am Ende des Tages müssen wir als Unternehmensvertreter schauen, dass wir Unternehmen vollgerecht führen und dass wir jeden mit seinen Fähigkeiten einsetzen am Ende für das Tages erfolgreich zu sein.
00:23:29: Der Markus ist Elektriker im Bereich der Energiewende wo wir jeden brauchen.
00:23:36: Da gibt es so viel zu tun und wir sind das größte Konjunkturprogramm für die nächsten zehn Jahre.
00:23:41: Wir investieren alleine als Unternehmen von zwanzig fünf oder zwanz bis zwanzfünfunddreißig, fünf Komma acht Milliarden Euro, damit man diese Investitionen stemmen können.
00:23:51: Brauchen wir jeden, brauchen wir jede, die mit Engagement und Herzblut bei der Energiewende mitmachen.
00:23:57: Und wie den Markus besucht habe in der Lehrwerkstätte hat er gerade eine Hausverkabelung gemacht.
00:24:05: Kabelneitzung.
00:24:06: Und ich war begeistert, weil das muss da mal so weh er das macht ... Du warst ein paar Monate in der Lehre oder treffend Leer oder so.
00:24:13: Hast du die Kabeln zogen?
00:24:14: Hast dir die Hausverkabelung gemacht?
00:24:16: Hast dich die Schulter gesetzt und die Dosen gesetzt?
00:24:19: Das braucht's!
00:24:20: Da brauchen wir jeden dazu.
00:24:22: Das hat er hervorragend gemacht.
00:24:23: Und das nächste Lehrjahr wird genauso hervorregend weitergehen.
00:24:27: Ich glaub' es für unsere Zuhörerinnen wichtig zu verstehen, wenn wir von solchen Arbeiten sprechen, eine Kabel ziehen oder so... Das ist ja motorisch schon relativ... Also da muss ich motorisch arbeiten, das ist was anderes.
00:24:40: Und es wird du gerissen?
00:24:41: Ich wollte gerade ganz das Gleiche sagen!
00:24:43: Ich wollte grade sagen, dass es nicht so wie bei mir sitzt halt am Schreibtisch sondern da muss man mit meinen Händen was arbeiten und deshalb hebst du das ja also positiv hervor.
00:24:56: Was mich voll interessieren würde, ihr merkt das eh.
00:24:59: Ich versuche immer wieder so ein bisschen den Zorn da ins Spiel zu kriegen – es gelingt mir nicht so gut dazu, sondern es ist einfach zu positiv!
00:25:08: Erzählts mal was macht euch so zuversichtlich?
00:25:10: Markus, wieso geht's dir so gut und was macht ihr zuversichtig, dass das in deinem Berufsleben und völlig egal ob du Mit einer Hand, mit zwei Händen oder was auch immer arbeitest.
00:25:23: Dass du sagst das passt für mich und da bin ich jetzt richtig?
00:25:27: Ja
00:25:28: am
00:25:29: ersten Stelle muss man mal die Arbeit passen, die Kollegen müssen passen dann muss das Umfeld generell zusammen passen als Klima muss passen weil das halt zusammenpasst.
00:25:39: Ich kann nichts mehr schiefgehen.
00:25:42: Gibt es irgendetwas, was du anderen jungen Menschen sagen möchtest, die vielleicht in deiner Situation sind?
00:25:49: Die vielleicht auch keinen Hand haben oder kein Bein haben, keine Fuß?
00:25:54: Gibt's irgendeinen Tipp?
00:25:56: Du machst ja deinen Weg!
00:25:58: Du machst das sehr selbstbewusst und so wie ich höre, sehr erfolgreich.
00:26:04: Gibts irgendwas, wo du sagst, dein Tipp gehe wir euch
00:26:08: mit?!
00:26:08: Ja weil man glaubt, dass geht nicht weiter... Dann legt man falsch, weil es geht immer weiter.
00:26:13: Man muss es nur ... Erarbeiten kann man nicht zu holen aber... Man muss das einfach kämpfen und herausfinden.
00:26:25: Also es klickt schon ganz oft an meiner Einstellung an dem was ich machen möchte und wie ich's machen möchte?
00:26:31: Genau!
00:26:33: Martin, was macht die zuversichtlich?
00:26:36: Ich glaub' das was der Markus gesagt hat ist ja ganz wichtig.
00:26:40: Nämlich dass alles geht was man will Nur muss man selber was wollen und sie nicht aufgeben.
00:26:46: Und ich hab sehr viele Dinge im Rehabzentrum damals erlebt, wie das war vor über dreißig Jahren ... Und da hat es natürlich auch Menschen gegeben die sie aufgegeben haben, die sie dann dem Alkohol hingegeben haben usw.
00:27:01: Das ist glaube ich der falsche Weg!
00:27:03: Also man kann alles erreichen.
00:27:06: Nur muss mal die Hamel aufkrempeln und sagen Ja, und das ist das was mir Marco so gefällt.
00:27:12: Nämlich sie hinzustellen ein Handwerksberuf zu machen selbstbewusst dort hinzugehen und es umzusetzen.
00:27:19: Und das ist da wunderbar!
00:27:22: Daher bin ich ja jetzt der, der dann so Vorteile hat wenn man sagt naja die Jugend heute und so weiter.
00:27:28: Es geht in jeder Generation fleißige engagierte Motivierte geben und die anderen halt auch.
00:27:37: Und ich glaube, wir müssen alles dran setzen, dass man TDI-Wohren auch zulassen, dass wir das ermöglichen, dass wenn man Unterstützung braucht, die er entsprechend gibt – und somit können wir die Dinge vorantreiben!
00:27:53: Das ist mir persönlich einfach sehr wichtig.
00:27:57: Unternehmen in unserer Größe mit über zweitausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss ein Abbild der Gesellschaft sein Und das sind wir.
00:28:06: Da haben wir viele motivierte, engagierte Kolleginnen und Kollegen – vielleicht den einen oder anderen auch!
00:28:15: Die müssen man in Summe mitnehmen.
00:28:17: Wir wollen die Energiewende schaffen.
00:28:19: Das ist ein Projekt, das nicht für mich oder für den Markus oder für die, sondern das ist ja für Generationen.
00:28:25: Wir wohnen weg von fossiler Energie zu den Neuerbarn hin.
00:28:29: Wir waren weg vom CO²-Ausstoß zur ... zur regenerativer Energie.
00:28:35: Wir wollen weg von Preise, Instabilitäten zu planbaren, leistbaren Energiepreisen und dafür braucht es einfach alle Menschen in einer Gesellschaft.
00:28:46: Und wenn jetzt Daniel oder andere dann eine Behinderung aufweist, ist das kein Nachteil sondern bringt vielleicht einen gleichen Blick, einen gleichen Zugang, eine neue Motivation ins Unternehmen.
00:29:02: der Markus und vielleicht ein bisschen er auch natürlich durchstellen ist.
00:29:08: Na, wie viele Sorgen haben wir jeden Tag?
00:29:11: Und jeder bedauert sich dann, wo so es schwierig ist in sein Leben.
00:29:16: Also da hat jeder seine Dinge und jeder hat seine Herausforderung.
00:29:22: Ich glaube, wir meistern das mit halt anderen Zugängen, mit anderen Bedürfnissen die wir haben.
00:29:28: Und so wird jeder einzelne das genauso schaffen.
00:29:32: motiviert ist, aber wir müssen auch dazu beitragen dass man alle Rahmenbedingungen schaffen damit das alles möglich ist.
00:29:39: Und jetzt stellt ja eine abschließende Frage, bin mir nicht sicher ob das so zu gescheit ist was ich mache?
00:29:43: Aber ich tust trotzdem!
00:29:45: Ich bin ja auch Mitarbeiter in der Energiesteiermark.
00:29:47: also mit dem Podcast zur An- und Zuversicht sind wir Teil des Next Incubators Innovations Hub für Nachhaltigkeit der Energisteiermark.
00:29:55: Was wünscht du dir von mir als Mitarbeiterin im Bereich Inklusion, im Bereich Diversity?
00:30:01: Also ich glaube, das Allerwichtigste ist, dass jeder akzeptiert wird.
00:30:07: Dass man den Mehrwert von diversen Teams erkennt, dass wir diese Vielfalt in den unterschiedlichsten Bereichen – egal ob im Geschlechterbereich oder in der sexuellen Orientierung oder in die Hortfarbe oder in Herkunft oder in Religion – einen Thema Behinderung entsprechend zulassen.
00:30:30: dass man es akzeptiert, dass wir jeden Menschen so akzeptieren wie er ist und dass wir gemeinsam ein Ziel haben.
00:30:37: Nämlich die Energiesteirmaik weiter zur an der besten Energieversorgung Österreichs zu machen.
00:30:42: Und wenn das an dieser Orientierung sich jeder ausrichtet, werden wir es auch schaffen wird es uns gelingen und wir werden unser großes Investitionsprogramm entsprechend zusammenbringen.
00:30:56: Vielen Dank!
00:30:58: Ich sage danke auch für diese quasi diesen Wunsch ist das gar nicht, aber einen Auftrag auch an mich als Mitarbeiterin.
00:31:07: Ich gebe diesen Auftrag gerne weiter – nicht nur an Kollegen und Kolleginnen sondern eigentlich an alle da draußen auf die Gemeinsamkeiten.
00:31:19: Fokussieren wir uns auf unsere gemeinsames Zieles?
00:31:24: Und das ist glaube ich eine bessere Welt!
00:31:27: Eine grünere Welt, eine nachhaltigere Welt.
00:31:31: Und in diesem Sinne sage ich vielen Dank für Ihr Kommen, Markus.
00:31:35: Danke!
00:31:35: Ich weiß das ist nicht selbstverständlich dass man sich da her setzt und ja einfach so frei von der Leber auch ein bisschen was erzählt von sich und wie es einem so geht.
00:31:46: Und Martin danke auch für deine Zeit.
00:31:49: Das ist glaube ich für alle unsere Zuseherinnen zuhörer zuhörerinnen sehr sehr wertvoll und freue mich auf die Ausstrahlung freu mich auf eure Kommentare freuen über Feedback teilt die Folge wirklich sehr gerne und ich glaube, ich sage es ganz oft in Folgen.
00:32:07: Es ist einfach super wichtig dass wir uns auf das konzentrieren wie wir gemeinsam was besser machen können.
00:32:14: und damit sage ich danke vielen Dank fürs zuhören vielen dank für's zusehen und ja wir hören und sehen uns nächste Woche wieder.
00:32:19: Danke schön!
00:32:20: Danke euch!
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