Rudi Anschober: Die Kraft der Ermutigung! Ein Mut-Mach Gespräch - Folge 12
Shownotes
In dieser ganz besonderen Folge von Zorn und Zuversicht treffe ich Christa Kloibhofer-Krampl den ehemaligen österreichischen Gesundheitsminister, Autor und Berater **Rudi Anschober **in Wien. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen der großen Politik und widmen sich einem Thema, das wir heute dringender brauchen als je zuvor: Ermutigung.
Rudi Anschober berichtet von seinem persönlichen Weg – vom engagierten Lehrer über 17 Jahre in der oberösterreichischen Landesregierung bis hin zur intensiven Zeit als Gesundheitsminister während der Pandemie. Er spricht offen über die Last der Verantwortung, das Loslassen nach dem Rücktritt und darüber, wie er heute seine Kraft nutzt, um Menschen Mut für die Zukunft zu machen.
In dieser Folge erfährst du:
Ermutigung als Lebensaufgabe: Warum Rudi Anschober heute als Autor und Vortragender für eine positive Zukunftsvision kämpft.
Positive Kipppunkte: Warum es nur etwa 25 % der Menschen braucht, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.
Das Paradoxon der Wahrnehmung: Warum die Welt in vielen Bereichen (Bildung, Gesundheit, Wohlstand) besser geworden ist, wir es aber oft nicht wahrnehmen.
Raus aus der Ohnmacht: Wie persönliches Engagement und das Gefühl der Selbstwirksamkeit gegen Pessimismus helfen.
Inspiration durch Vorreiter: Was wir von Städten wie Paris oder Kopenhagen über die Mobilitätswende lernen können.
Ein Gespräch über die Zündschnur des Zorns, die notwendige Rakete der Zuversicht und die Frage, warum wir uns manchmal erst dann bewegen, wenn es eine offizielle Anordnung gibt.
Dein Impuls für diese Woche:
Rudi Anschober und ich laden dich ein: Suche dir eine Sache aus deinem Umfeld aus, die richtig gut läuft – sei es in der Nachbarschaft, im Verein oder in der Schule deiner Kinder. Erzähle diese positive Geschichte mindestens zwei weiteren Personen weiter. Lasst uns gemeinsam den Fokus auf das verschieben, was bereits gelingt!
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Links & Ressourcen zur Folge:
lona Otto vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK. Titel: „Social tipping dynamics for stabilizing Earth’s climate by 2050“, Publiziert in: Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), 2020. DOI: 10.1073/pnas.1906392117
Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).
Portrait-Bild ©: Ueberreuter
Transkript anzeigen
00:00:10: Hallo!
00:00:11: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts zur Anunzufersicht.
00:00:16: Ich sitze heute im Wien, im Portmobil – es ist wirklich scheißkalt draußen – aber ich sitze mit einem Mann in diesem Mobilheit und wir sprechen heute über Ermutigung, über Mut Über Hoffnung.
00:00:30: Und das true ich mit einem Mann, den ich kenne aus wie viele andere wahrscheinlich auch in einer Zeit die uns jetzt nicht so besonders ermutigt hat.
00:00:39: Ich möchte über diese Zeit aber gar nicht sprechen sondern mir geht es wirklich um die Ermutigung und die Sitze da und jetzt kann ich ja das Geheimnis auch lüften mit dem Rudi Anschoa ehemaliger Gesundheitsminister von Österreich Autor Und ich weiß nicht, Kino-Speaker und sonst noch.
00:00:59: alles ein sehr untriebiger Geist.
00:01:01: Ich freue mich, dass du da bist!
00:01:03: Ich freu mich über die Einladung.
00:01:04: Hallo!
00:01:06: Stellt euch einfach mal kurz vor für alle jene, die vielleicht doch nicht so genau wissen wer du bist?
00:01:13: Sehr gern.
00:01:14: also.
00:01:14: mein Name ist... Ich mag den Dolph nicht.
00:01:19: Deswegen bin ich sehr froh darüber, wenn Menschen Rudi sagen.
00:01:22: Es ist auch etwas wärmer und näher.
00:01:25: Ich finde, ich fühle mich wohl dabei.
00:01:28: Ich bin ein Baujahr.
00:01:29: Ich habe in Oberösterreich geboren und aufgewachsen.
00:01:38: Die Lehrer-Ausbildung gemacht, dann eine Journalistenausbildung gemacht war dann fünf Jahre Lehrer und hat mich in die Brüde gezogen.
00:01:46: Und dort bin ich einige Zeit verblieben und war siebzehn Jahre in der Oberösterreichischen Landesregierung bei Erste Grüne in einer Regierungskoalition Phase der Pandemie, die nicht so einfach und nicht so lustig war für alle.
00:02:04: Und dann bin ich aus Überlastungsgründen heraus, was man immer gut gegangen ist, wenn man die Kraft ausgegangen ist, ausgestiegen aus der Bundesregierung und habe ein neues berufliches Leben begonnen – das ist auch politisch oder nichts mehr mit Parteipolitik zu tun.
00:02:20: Da bete ich eben als Vortragender, als Autor und habe jetzt mein drittes Buch geschrieben die Erfahrungen brauchen können, die ich so in diesen vielen Jahren in der Politik gemacht
00:02:34: habe.
00:02:37: Sag mir... In deiner Laufbahn als Politiker, ich bin keine Politikerin.
00:02:44: Aber ich behaupte immer, man ist da sehr vielen Dingen ausgesetzt, die einfach persönlich schwierig sind Angriffen aber auch Situationen, die sehr schwer zu lösen sind.
00:02:54: Also ich kann mir vorstellen dass diese Load damit sich herumträgt eine sehr große ist.
00:03:00: Und wie kommt man von einer Situation die sehr anspruchsvoll ist?
00:03:06: Wie schlägt man die Brücke und sagt okay, mein Thema ist aber die Ermutigung?
00:03:09: Weil ich habe das Buch gelesen.
00:03:11: Und du sammelst ja sehr viele Geschichten, die ... Ich würde es gar nicht sagen Mut machen sollen weil Ermutigung ist was für mich sehr viel Kraft hat.
00:03:18: also das ist auch wie ein Auftrag.
00:03:20: Ich ermutige dich jetzt.
00:03:21: Ich lebe mich ja schon ein oder ich lade andere ein was zu tun.
00:03:27: Aber wie kommt man da hin?
00:03:30: Wir sehen das heute haben wir jetzt.
00:03:32: Das war eine sehr lange Geschichte gewesen denn Für mich war das tatsächlich immer mein Traumberuf, politisch zu arbeiten und politisch so gestalten.
00:03:43: Und ich bin sehr glücklich darüber gewesen dass es gelungen ist die Gründe aus einer Widerstandsbewegung in Wirklichkeit hin zu einer Gestaltungspartei zu machen, die schlussendlich auch Regierungsaufträge hatte und teilweise noch hat.
00:04:00: Und das war ein sehr weiter Weg und ist teilweise wirklich anstrengend gewesen, weil wenn man alleine in der Regierung ist als einziger Grüner und so viele rote, so viele schwarze und zuletzt auch so viele blaue haben sichert.
00:04:16: Dann braucht man schon eine ziemliche Steffermögen um bei den eigenen Themen zu bleiben und die versuchen durchzukriegen in Allianzen mit... Bürgerinnen und Bürgern mit engagierten Menschen, das war immer so mein Arbeitsstil.
00:04:29: Und dann der Ausstieg war einer, der man wehgetan hat ganz offen gesagt der Form von loslassen aus meinem Lebensthema bedeutet hat und das zu lernen.
00:04:42: Das hat einige Zeit gebraucht, da hab ich mir das erste Buch, was ich dann geschrieben habe sehr, sehr geholfen.
00:04:47: Es war meine persönliche Aufarbeitung dieser Pandemiezeit mit allen Stärken und Schwächen, mit allen Fehlern, mit allem Richtigen, was wir gemacht haben.
00:04:56: Der Versuch damit ins Reine zu kommen, Pandemia – das war sehr erfolgreich und jede Lesung gab etwa fünfundfünfzig Veranstaltungen dazu gemacht.
00:05:05: ganz österreich-sübte Roll Schweiz, Deutschland war ein Schritt hin in Richtung Mehraufarbeitung.
00:05:12: Auch Menschen zuzuhören die andere Meinungen hatten, die ganz andere Meinionen hatten aber trotzdem aber vernünftige Art und Weise mit mir kommunizieren konnten bereit waren dazu.
00:05:24: Und das zweite Buch wie wir uns die Zukunft zurückholen war der Versuch einen politischen Science-Fiction zu schreiben und mal ganz, ganz was anderes zu probieren.
00:05:35: Nach vorne zu schauen ins Jahr twohntausendvierzig wie könnte es sein wenn's gut geht?
00:05:40: Gibt sie auch ein Podcastprojekt dazu?
00:05:42: Ja genau!
00:05:43: Und da habe ich gemerkt dass oft im Publikum sehr viele Leidgesessen sind die überhaupt nicht dran geglaubt haben das das noch irgendwie gut gehen kann.
00:05:53: Und wenn man nicht darauf glauben, dass es gut gehen kann dann wird sie auch nicht gut gehen.
00:06:00: Mit der Frage warum ticken wir so negativ?
00:06:04: Ich verstehe schon sind ja die Umstände nicht wahnsinnig einfach im Augenblick Kriege Krisen Klima aber dennoch das Zweidrittel der Europäerinnen sagen hallo es wird immer schlimmer.
00:06:19: Es ist einfach unglaublich, welcher Katastrophismus dahinter steckt.
00:06:23: Welche schwarze Wand wir alle vor uns offensichtlich haben auf die wir zulaufen?
00:06:30: Das macht uns teilweise krank und das macht die Gesellschaft krank!
00:06:35: Und ich habe mir gedacht, da muss ich mal anschauen ob das eigentlich stimmt.
00:06:39: Weil wenn es immer schlimmer wird dann müsste sie ja vorher besser gegessen
00:06:42: sein und
00:06:43: die Realität ist eine völlig völlig andere.
00:06:45: Es ist besser geworden und das verdrängen wir aus welchen Gründen auch immer.
00:06:50: total Lebenserwartung ist besser Gesundheitsversorgung ist Besser Zugang zur Bildung is besser Wohlstandes größer und und und Da könnte man jetzt lange dabei verharmen.
00:07:01: erfreulicherweise Uns ist das überhaupt nicht bewusst, dass es besser geworden ist.
00:07:06: Und auf dieses Paradoxon habe ich versucht Antworten zu liefern und ich bin halt ganz stark bei den Plattformen gelandet, bei dieser Verzerrung der Wirklichkeit hin zum negativen, weil das ihr Geschäftsmodell ist.
00:07:21: je mehr zohren.
00:07:24: Rufzeichen, ich hab jetzt was ein bestimmtes Wort verwendet.
00:07:27: Je mehr Zorn je mehr Empörung je mehr Wut wir haben desto länger verweilen wir in diesen sogenannten sozialen Medien der nix mit sozialem Mehr zu tun haben und desto größer werden die Umsätze derer die die betreiben.
00:07:43: Und das führt so einer Verzerrung der Wirklichkeit.
00:07:46: gibt es mittlerweile zig Studien Die das auch belegen?
00:07:51: Dazu passt die Krise der redaktionellen Medien, die einfach die wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht mehr haben und Journalismus zu machen, der auch positive Entwicklungen sichtbarer macht.
00:08:04: Und schlussendlich bleibt das sozusagen auf der Strecke – ich glaube dass wir das brauchen wie ein bisschen Brot in Wirklichkeit – nämlich auch Erfolge zu registrieren neben den vielen Schwierigkeiten auch positive Entwicklungen sichtbar zu machen.
00:08:21: Und das ist das, was ich immer für die schönste Phase bei einer Veranstaltung empfinde wenn ich merke wie plötzlich die Mimik in den Gesichtern eine andere wird und wie plötzlich zuerst gezieltes Maß von Mistraun da ist.
00:08:36: Da stimmt es jetzt überhaupt was der sagt.
00:08:38: Und dann zeige ich Bilder vom Umbau von Paris, von Kopenhagen und Bologna.
00:08:43: Von der Energiewende in Pakistan usw.
00:08:46: und sofort her.
00:08:47: Und plötzlich gehen die Herzen auf... ...und im Merk.
00:08:50: so jetzt ist da etwas geschehen.
00:08:53: Jetzt ist da Zuversicht da!
00:08:55: Wenn Zuversich da ist, geht's dann besser.
00:08:57: Wenn Zuver sich da ist engagiert man es ja mehr.
00:08:59: Wenn zuversich das ist, gibt man auch mehr auf andere Menschen zu mit ihnen gemeinsam was zu tun.
00:09:05: Ich glaube darum gehts eigentlich.
00:09:08: Den Zorn sehr schön bedroht mit dem Rufzeichen.
00:09:12: Ich sage immer, wir brauchen den Zorn ganz dringend.
00:09:14: Der Zorn ist unser Zündschnur die wir zünden müssen damit wir auch verstehen wenn irgendwas einfach nicht gut ist.
00:09:21: also wir brauchen diese starke Emotion.
00:09:23: aber was passiert?
00:09:25: Wenn dann nichts weiter passiert?
00:09:27: ist das wir in so einer Schockstarre bleiben und ich habe das ganz oft erlebt mit Menschen mit denen ich arbeite Garnen haben mit der Klimakrise auseinanderzusetzen, dann sind sie immer in so ein Tal der Training gekommen.
00:09:38: Und für sehr viele wird es sehr schwierig da wieder rauszukommen.
00:09:41: und genau das ist der Punkt wo ich glaube dass wir eben Ermutigung brauchen.
00:09:47: schöne gute Geschichten positive Geschichten.
00:09:49: damit wird dann in die Zuversicht kommen und in die Aktivität weil ohne Aktivitet wird nichts passieren
00:09:55: Braus aus der Ohrmacht.
00:09:57: Das ist
00:09:58: für ganz, ganz viele Menschen das entscheidende, denn dann wenn ich das Gefühl habe, ihr habt die Dinge wieder selbst in der Hand, ihr könnt selbst etwas gestalten, ihr kann selbst was beitragen, ihr kannst selbst was tun mit anderen gemeinsam, dann ist die Situation schon völlig andere für die Gesellschaft.
00:10:13: auf der einen Seite, denn da gibt es Menschen, die Veränderung wollen diese anstreben und sie praktizieren und wir haben selbst auch den, dann is man aus dieser Pesimismusfalle heraus wo man das Gefühl hat Da gibt es keine Zukunft.
00:10:27: Das Schlimmste finde ich bei Veranstaltungen, wenn ich am Beginn zu Vorgesprächen mache mit den Ersten die herkommen, auch wenige siebzehnjährigen höher sagen was will eigentlich ihr BK-Zukunft?
00:10:40: Es ist eh schon wurscht
00:10:43: und das ist... Ziemlich katastrophal.
00:10:46: und das zu verändern oder ein Impulszusetzen.
00:10:49: Man kann es ja nicht verändern von außen, muss ja trotzdem der Betroffene selbst machen.
00:10:53: aber einen Impuls zusetzen und nur die Informationen zu geben, die eigentlich das Fundament für Zuversicht sein können.
00:11:02: Das ist schon mal glaube ich wichtig in Zeiten wie diesen.
00:11:05: Ich habe im letzten Jahr mit der Laila Griechbaum von den Fridays for Future folgen gemacht.
00:11:10: Und die hat mich auf eine Zahl aufmerksam gemacht, das ist sehr faszinierend gefunden.
00:11:16: Ich weiß jetzt nicht mehr wie viele Prozent der Menschen ... Wenn man sie fragt ob sie ein Prozent ihres Gehalts für Klimaschutz hergeben würden sagen ja also das war die überwiegende Mehrheit.
00:11:25: wenn man sich aber fragt Ob Sie glauben dass ihr Nachbar und ihre Nachbarin das auch tut dann sagen sie Nein!
00:11:33: ist es für mich schon ein bisschen sichtbar auch, wie wenig wir die guten Sachen auch sichtbaren machen.
00:11:39: Und das vorher wird die Rolle der Medien gesprochen und so.
00:11:41: Ist auch immer ein bisschen eine Kommerzionalisierung der Medien oder schlechte Nachrichten klicken halt einfach besser.
00:11:47: Je mehr Klicks ich habe, desto mehr Budget hab' ich am Ende des Tages auch, weil desto meer Abonnenten und Abonentinnen usw.
00:11:54: Das ist ja so ein Kreislauf!
00:11:58: Ich glaube, du schreibst in deinem Buch davon und ich kenn's auch von der Ilona Otto.
00:12:04: Von den positiven Kipppunkten?
00:12:06: Das hab' ich von ihr.
00:12:08: Ist ja im letzten Buch die Autorin oder die Urheberin sozusagen gewürdigt, weil ich finde das ist eine Grundidee... so überzeugend ist und so logisch und so klar ist.
00:12:22: Und wo die Zuversicht sogar in ganz, ganz schwierigen Lebensphasen eine ist, die realistisch da sein kann und Platz hat, weil sie ja jederzeit das Überschreiten dieses Kipppunktes geben
00:12:35: können.".
00:12:36: Ja, und die Zahl ist ja gar nicht so hoch oder?
00:12:38: Ich glaube es braucht was – von den Menschen reichen aus um etwas zum Kippen zu bringen!
00:12:46: Wir kennen jetzt dem Begriff Punkte nicht sehr positiv konnotiert aus der Klimakommunikation.
00:12:53: Wir wissen alle, was Kipppunkte sind mittlerweile.
00:12:55: da gibt es ja gute Aufklärungsarbeit auch die geleistet wurde.
00:12:58: das wollen wir ja alle nicht.
00:13:00: aber wenn ich mir so einen sozialen kipppunkt anschaue so ein positiven kippunkt dann sage ich bitte
00:13:06: Und alleine die Tatsache, dass wir nur die negativen Kipppunkte kennen aber nicht die positiven erzählt eigentlich schon ein Teil der Geschichte.
00:13:13: Ich finde es hat das ja sehr viel mit Vertrauen zu tun.
00:13:17: wo rüber wir da jetzt reden?
00:13:18: vertrauen nämlich nicht nur in uns sondern auch in die anderen.
00:13:22: denn ich habe Irgendwann der Jakob von X-Kühl hat diese Unfrage Daten vor ein paar Wochen präsentiert, wo er gesagt hat, das hat europaweite Umfragen gegeben zur Fragestellung und es passt eh zu dem was du thematisiert hast sehr wunderbar dazu.
00:13:38: Nämlich wie viele Prozent der Europäerinnen und Europäern sagen ja, ich würde mir mehr Klimaschutz von meiner Regierung wünschen.
00:13:47: Und das waren sage-und schreibe Achtzig Prozent.
00:13:50: jetzt wohne da in Wien in einem Wohnhaus mit zehn Familien drinnen.
00:13:55: Das heißt acht haben dieselben oder sieben zumindest haben dieselbe Meinung wie ich nämlich dass dann mehr Kraft mehr Budget mehr tun hinein investiert werden müsste.
00:14:07: würde ich das bewusst sein, nicht im Kopf haben.
00:14:10: Ich werde wahrscheinlich auf zwei gekommen oder so.
00:14:17: Wir unterschätzen die anderen und uns.
00:14:21: Es geht ein bisschen nicht nur um Vertrauen sondern auch um Selbstvertrauen.
00:14:24: Was trauen wir unserer Gesellschaft an?
00:14:28: Wir sind nicht alleine in der Situation.
00:14:30: Das ist ganz wichtig.
00:14:32: dieses Gefühl in schwierigen Zeiten Wo wir uns manchmal sehr verloren fühlen, auch sehr einsam fühlen in dieser Situation.
00:14:39: In diesem Frust, in diesem Umwachtsgefühl, indem wir drinnen sind das in Erinnerung zu rufen hallo du bist überhaupt nicht alleine.
00:14:47: es gibt ganz viele Menschen die so dicken wie du die bereit sind etwas beizutragen die bereit ist etwas zu tun.
00:14:53: also schnappt ihr links an und schnappt ihr rechts einen.
00:14:56: Das geht mit einer hohen Wahrscheinlichkeit haben sie dieselbe Meinung wie du und tuts was gemeinsam.
00:15:01: Es ist spannend, weil es sind oft so Themen wo wir von vornherein manchmal schon ein bisschen vorsichtig sind.
00:15:08: Weil wir glauben die Stimmung ist sehr negativ.
00:15:11: Das Klimaschutz, das ist eine Gendergerechtigkeit, das sind LGBTIQ Plus-Themen.
00:15:16: also da sind wir oft mal sehr...wissen wir ja nicht wie das gegenüber reagiert und deshalb nehmen wir uns zurück.
00:15:23: Mir ist gerade eingefallen, weil du gesagt hast Ohnmacht und sehr viele Menschen wollen das Gleiche.
00:15:28: eine Geschichte oder ein Gespräch, das ich mit einer Bekannten gehabt habe.
00:15:32: Und zwar gab es ja diese Diskussion über Tempolimit-Hundert österreichweit auf den Autobahnen.
00:15:38: Ich werde ihn nie vergessen!
00:15:40: Sie hat zu mir gesagt, ihr soll uns das einfach machen?
00:15:43: dann macht sie es auch.
00:15:45: Ist ja kein Problem, aber Sie müssen's halt
00:15:47: anschaffen.".
00:15:48: Dann hab ich gesagt, ihr fost halt einfach hundert!
00:15:50: Also ist das ja eh irgendwie.
00:15:52: die Strecken, die du fost, macht zeitlich genau überhaupt keinen Unterschied.
00:15:55: und wenn du eh weißt dass das gescheit ist, wieso tust du es?
00:15:58: Nein, wenn man keine Ahnung schafft, mach ichs nicht.
00:16:02: Ich finde bis heute spannend... Das ist schon ein paar Jahre her und ich denke immer wieder darüber nach.
00:16:07: Wieso ist es so?
00:16:08: Wieso warten wir auf den Befehl auf die Anordnung.
00:16:14: Wieso tut man es nicht einfach?
00:16:17: Ja, das war ... Wir haben gesagt, wir reden nicht darüber aber ... Das war an meiner ganz großen Fragezeichen.
00:16:24: auch während der Pandemie geht das so wie in Schweden wo das wirklich gut funktioniert hat dass die Regierung informiert hat Hallo!
00:16:33: Es wird sehen machen was wir jetzt der Maske verwenden aus den und denen und den Gründen eine räumliche Distanz zu mit Menschen haben über einen bestimmten Zeithorizont als schwierige Themen.
00:16:48: Aber in Schweden hat es tatsächlich nach einer ersten Schockphase, wo sehr viele Menschen gesturmt sind vor allem in Altenheimen dann ganz gut funktioniert.
00:16:59: Uns haben alle Kommunikationsberater, Soziologinnen und Soziologen und ich habe wirklich viele zu Ratige gezogen.
00:17:06: Weil das ist ja keine Klackscheidung zu treffen.
00:17:10: Und das überlegt man sich tatsächlich hundertmal oder hunderttreimal.
00:17:14: Alle haben zu mir gesagt wenn du dass nicht vorgibst wird es in Österreich keine fünf Prozent geben, die das verwirklichen.
00:17:22: Und wir brauchen damit sich da signifikant bei einer Pandemie auswirkt also, dass die Übertragungskanäle unterbrochen werden braucht man seventy-fünf Prozent Beteiligung.
00:17:33: auf die kommen wir nie und das ist ein Phänomeni glaubt weil wir das auch nie gelernt haben in unserer Gesellschaft.
00:17:42: Dass das lässig ist etwas positiv freiwillig miteinander zu tun.
00:17:48: Das ist ein total spannender Lernprozess und ich glaube, das ist jetzt der Phase wo wir alle Gründe dafür haben das auch tatsächlich bei uns zu lernen weil es ja schon sehr paradox ist.
00:18:06: Stimmt ja völlig warum soll ich mit einem Auto nicht hundert kmh fahren?
00:18:11: Da sparen wir zwei Minuten vielleicht zwischen Keine Ahnung, ich kenn so die Daten von Linz nach Wien.
00:18:17: Das sind noch ein paar Minuten, die immer dabei einspart weil mir die Hundertdreißig E real kaum fährt und völlig wurscht.
00:18:26: in Wirklichkeit was sind zwei Minuten oder was sind fünf Minuten sollen sein?
00:18:29: Völlig egal.
00:18:31: Und dann... Trotzdem, wenn da nicht diese blöde Tafel steht und dann ein Polizist dabei möglichst nur der kontrolliert, haben wir irgendwie den Eindruck, dass die Teppen, wenn wir das verwirklichen weiß ja sonst auch keiner tut.
00:18:47: Und da sind wir jetzt wieder genau bei diesem ... Motor von zuerst, wenn wir das Gefühl haben auch die anderen sind vorgenommen und begabt so wie wir.
00:18:58: Vielleicht geht es dann leichter.
00:18:59: also ich habe bei meinen Reportagen die gemacht hab aus Städten der Erfolge zum Teil realistisch Städte im Sinne von Großstädte die umgebaut wurden.
00:19:12: Ich habe immer so ein Grundprinzip gehabt, nämlich eine bestimmte Gruppe von Personen in allen Städten zu fragen.
00:19:18: Zum Thema der Stadt und das waren zum Beispiel die Rezeptionistinnen in den Hotels wo ich heute gewohnt hab Und in Kopenhagen ist es mir aufgefallen, habe ich die Rezeptionistin gefragt.
00:19:33: Sagen Sie, sind sie auch Radfahrerin?
00:19:34: In Kopenhaagen ist für die, die das nicht wissen ... Die Welt hat statt des Radfahrens fünf oder sechs Prozent von dort mit dem Radar.
00:19:40: Sechs hunderttausend Einwohner statt.
00:19:42: also schon was Großes.
00:19:44: und sie haben mich angeschaut wie wenn ich völlig verrückt wäre dass ich so eine Frage über abstellen kann.
00:19:50: und dann hat sich gesagt natürlich fahre ich auch mit dem mit dem Rat.
00:19:55: und dann habe ich gesagt ja warum macht ihr das alle.
00:19:58: Und dann hat sie mich groß angeschaut und hat gesagt, ja wer es gesünder ist, wenn man schneller ist, weil man mehr spart, sie ist nicht auf das Klima im Übrigen gekommen.
00:20:07: und dann hat sich was ganz Wichtiges gesagt.
00:20:10: Sie hat gesagt Weil wir's alle tun!
00:20:12: Weil wirs alle
00:20:13: tun!".
00:20:14: Das sind wir wieder beim Kipppunkt.
00:20:17: Das ist so eine Geschichte, wenn Menschen merken dass es viele andere gibt die ähnlich ticken wie wir Es ist dann auch Leben und Tun.
00:20:29: Also ich kann mir erinnern in Oberösterreich, wie zuständig war für die Energieumstellung In den Siedlungen wo einer mal begonnen hat mit einer Fotovoltaikantlage am Dachs ein Hutry-Hutry wahnsinnig schnell auf dreißig Dächern.
00:20:43: andere Fotovoltalkantlagen auch gewesen Solange der Erste nicht begonnen hatte, ist es immer total schwierig.
00:20:50: Und die Leute haben sich gergert durch einen Strompreis, haben sie gergerte über Diesel.
00:20:54: Die
00:20:55: Energie ist übrigens ein Thema, das ganz viele Menschen sehr oft zornig macht.
00:21:00: Genau und da sind sie im Preis KD zur Energie dazu Sobald man merkt, okay ich bin immer alleine und brauche diese Scheu nicht zu haben.
00:21:12: Es gibt andere die sich mit mir verbünden wie ähnlich denken wie ich dann ist die Bereitschaft ganz ganz groß es zu tun.
00:21:19: also das geht immer so um diese Vorreiter und das war auch die Erfahrung die ich bei diesen Erfolgsprojekten gemacht habe.
00:21:25: Da haben wir immer angeschaut, wie entsteht eigentlich so ein Erfolg.
00:21:30: Warum ist es in Paris möglich die Transformation hin zu einer grünen Stadt?
00:21:35: Zu einer gekühlten mit einem verlegenden Umbau des Verkehrs zu schaffen?
00:21:40: Ja, weil es ein paar zunächst gegeben hat, die begonnen haben und das war eigentlich überall so.
00:21:46: Das sind die wichtigsten.
00:21:48: Die Vorreiter, die sich trauen und sagen so.
00:21:50: Und jetzt zieht sie mir ins Auto und fahr tatsächlich Tempo hundert.
00:21:54: Fünf teiten meinen Vogel vielleicht und zehn sagen hey, könnt ihr eigentlich abprobieren?
00:21:59: Ja ja, man fährt dann vielleicht auch ein bisschen mit oder... Also wenn ich hinter fünf nachfahre, die alle hundert fahren, ich fahre vielleicht mit und mach mal gar keine Gedanken mehr darüber, dass ich ja jetzt hundert fahrer.
00:22:06: Genau,
00:22:07: genau.
00:22:07: Es entsteht automatisiert, genau!
00:22:08: Und ärgern braucht man sich dann auch nicht mehr.
00:22:11: das heißt Wir sind Gewohnheitstiere.
00:22:14: Was sehr schön ist, dass wir auch Gemeinschaftswesen eigentlich sind.
00:22:18: Dass wir uns vielleicht tun es in der Gruppe zu tun Veränderungen umzusetzen und verwirklichen.
00:22:26: Deswegen ist das so wichtig diese Erfolgsgeschichten zu sehen weil wenn man's nicht hört oder mitkriegt, wird man das nie glauben.
00:22:35: Ich frage immer am Beginn der Veranstaltung Das Publikum, alle Leute, was glaubt ihr?
00:22:43: Würfelprozent, der klingt jetzt ein bisschen schwierig.
00:22:46: Die Frage ist es aber gar nicht, wie viel Prozent der neuen Kraftwerke die weltweit errichtet wurden im vergangenen Jahr sind erneuerbar?
00:22:56: und dann wird heute geschätzt und die Anzungen zwölf Prozent, fünfzehn Prozent, zwanzig Prozent.
00:23:02: Geh ich noch mehr an den Hinweis und sag, wer bietet mir?
00:23:06: Das kann man dann auch ein paar Minuten wahrscheinlich
00:23:09: wissen.
00:23:09: Und am Schluss stelle ich die selbe Frage nochmal.
00:23:12: Und da sind die Schätzungen dann beim doppelten oder dreifachen Troben bis sie am Schluss höheren hessen, ist es zu viel?
00:23:20: Neunzig Prozent.
00:23:21: Die Normalität unserer Energieerzeugung der neuen Kraftwerke ist erneuerbar.
00:23:28: ist es ja gar kein Thema mehr.
00:23:31: Es ist völlig lächerlich, dass wir darüber diskutiert haben, wir sollten mehr Tonkraftwerke bauen oder hey!
00:23:36: Wir sollten mehr Gaskraftwerken bauen.
00:23:38: das ist in wirklich lange vorbei.
00:23:40: Das ist die Geschichte von vor fünf zehn Jahren oder vor zwanzig Jahren, die man erzählen und immer diskutieren in der Öffentlichkeit sondern es geht eigentlich nur um das wie?
00:23:48: Wie schafft man das?
00:23:49: Dass man das in einem guten Tempo verwirklichen Und wie nehmen wir möglichst viel Menschen mit dabei?
00:23:55: Wie schaffen wir es, dass für
00:23:57: die,
00:23:58: die eine schwierige Lebenssituation haben... Bis trotzdem
00:24:00: möglich werden.
00:24:01: ...dietschaftliche Schwierigkeiten haben, das für die genauso möglich ist, mit dabei zu sein und dass man die nicht abhängen, gerade in ländlichen Regionen.
00:24:08: Eine große Herausforderung, weil in Wirklichkeit sind's zwei Energieumstellungen im städtischen Bereich jetzt relativ leicht Und genauso wie bei der Verkehrsumstellung, im ländlichen Bereich viel schwieriger braucht man eigene Konzepte.
00:24:22: Da muss man auch andere Formen von Förderungen, von Unterstützungen etc.
00:24:27: verwirklichen und deswegen wird das Satz weit überfühlt.
00:24:33: Die eine der schönsten Formen dieser Energieumstellung umzusetzen sind diese Energiegemeinschaften bzw.
00:24:40: Energiegenossenschaften an Bezirktrennern, den Bezirk Freistaat in Oberösterreich wo die Bürgerinnen und Bürger beschlossen haben wir machen das alle gemeinsam.
00:24:49: Alle Städte, alle Gemeinden, alle Berufsgruppen, alle Sozialpartner und sind in dem Projekt gemeinsam.
00:24:58: drinnen haben wir Energie genossenschaft gegründet Und da bist du einfach ein Teil des Ganzen und du profitierst auch gemeinsam davon.
00:25:07: Und es kommt nicht irgendein internationaler Konzern und steht auf dem Windpark hin, war nie mehr gesehen... Du
00:25:15: hast von der Energie nichts, weil das irgendwo hingeht?
00:25:17: Genau!
00:25:18: Und so kann ich sagen ... Das ist mein Wendral.
00:25:22: oder voran siehst du's ... Es ist mein Strom, der dort produziert wird.
00:25:26: Deswegen braucht man keine Sorgen machen, dass Die Straße von Hormus geschlossen wird, weil...
00:25:33: Das Beispiel haben wir auch geschrieben heute noch.
00:25:37: Weil du schreibst in deinem Buch was diese Straße von Hornmus für Risiken birgt und was das heißen kann?
00:25:45: Natürlich ist jetzt das Buch super aktuell aber jetzt ist die Straße de facto geschlossen und wir sehen was es heißt wenn man zur Dankstelle fährt und es ist halt mittlerweile überall zwei Komma irgendwas.
00:25:59: Also das ist schon eine finanzielle Belastung für Menschen, die auch viel fahren müssen.
00:26:06: Gleichzeitig ist es aber auch so... Darüber schreibt die Ilona Otto ja auch dass das auch der Grund ist warum was kippen kann weil's einfach auch so teuer wird und das andere nicht mehr so teurer wird.
00:26:17: Und da gibt´s ein super Newsleiter vom Rico Grem deutschen Tech-Journalisten, der schreibt eben genau über diese Green-Tech-Veränderungen.
00:26:29: Ich bin jetzt nicht super fit drin aber einen Satz habe ich mir einfach gemerkt und er hat gesagt eigentlich müssen wir über die Mobilitätswende gar nicht mehr diskutieren.
00:26:35: Die ist durch.
00:26:36: das ist eines der wenigen Sachen wo er sagt dass hat der Markt geregelt was natürlich in Österreich ich komme aus Graz immer ein bisschen schwierig ist weil wir sehr abhängig sind von dieser Autoindustrie.
00:26:49: aber das ist eine ganz andere Geschichte.
00:26:52: Auf alle Fälle, du tust auch durch die Lande, machst Buchpräsentationen-Vorträge und erzählst deine positiven Geschichten.
00:27:02: Und kriegst wahrscheinlich sehr viel Feedback.
00:27:03: Du hast schon ein bisschen erzählt, Menschen gehen ganz anders raus als sie reingekommen sind.
00:27:10: Kriegst du dann später auch Feedback?
00:27:13: Dass Leute sagen aufgrund dessen... Habe ich X gemacht?
00:27:17: Wurscht, wie groß oder wie klein diese Aktion ist.
00:27:20: Wenn man ein Buch schreibt ... Man wird lügen zu sagen oder verschweigen, dass man mit einer großen Auflage und einem großen Verkaufserfolg keine Freude hätte.
00:27:34: Natürlich
00:27:34: ist das
00:27:35: so!
00:27:36: Ich freue mich auch über jede Handfrage Lesung zu machen in irgendeiner Landgemeinde.
00:27:41: Irgendeine kleine Initiative sind oft die schönsten Veranstaltungen, die lesigsten, wo sie selber die Dorf auf den Viers ist sozusagen und wo ganz andere Stimmung da ist.
00:27:53: Was ich mir angewohnt habe, ist das bei jedem Buch auf Seite Also noch ein Editorial.
00:28:00: Die Mailadresse von mir drauf ist mit der Bitte, wenn euch was einfällt dazu?
00:28:04: Wenn sie eine Rückmeldung habt, kritisch oder positiv völlig gleichgültig schreibt es mal und das ist tatsächlich so nach jeder Veranstaltung gekommen.
00:28:15: Manchmal ist es ein Mail, manchmal sind's fünf.
00:28:18: Manchmal sind sieben Rückmeldungen daher und das geht in ganz unterschiedliche Richtungen.
00:28:25: Heute Nacht hat man eine Frau geschrieben die ihr in Asien lebt.
00:28:30: Sie hat den Eindruck, dass ich eine schwierige Kindheit gehabt habe und deswegen so missionarisch unterwegs bin.
00:28:38: Und das ist eh gut so.
00:28:39: Ich würde zurückschreiben, es war eine wundervolle Kindheit!
00:28:46: Sondern etc.
00:28:49: Bis hin zur Frage, hey es wäre super wenn Sie bei den PowerPoint-Punkten nicht alle gleichzeitig auf der Folie hätten sondern erst diejenigen dann sichtbar werden von denen sie sprechen.
00:29:02: damit das nicht verwirrt also ganz praktische praktikable Dinge muss ich dann oft zurück schreiben dass ich halt ein Selbstständiger bin der alleine sich die Dinge macht und Ich wachse schön langsam auch in das Phänomen des Digitalen hinein, was mir früher ganz fremd war.
00:29:20: Weil das Politiker nicht funktioniert hat, dann habe ich gewusst, welche Telefonnummer ich wählen muss und drei Mitarbeiterinnen waren da.
00:29:31: Und jetzt lerne ich.
00:29:32: Das ist super weil ich ein neugieriger Mensch bin und gerne dazu lerne auch Bedingungen die eigentlich nicht so großartig
00:29:42: sind.
00:29:44: Und dann kommen aber Rückmeldungen, die inhaltlich total spannend sind.
00:29:49: Ich habe bei den Vorträgen oft ein kleines Experiment drinnen, was ich beim Gespräch mit der Finderin des sozialen Gipfunktes mir eingefallen ist und auch so im Dialog entstanden ist.
00:30:07: Nämlich habe ich einen kleinen Tisch auf der Bühne und eine Wasserflasche.
00:30:13: Und so geht es zu den Leuten, hallo!
00:30:15: Das ist jetzt keine Tische oder kein Wasserfleisch sondern das ist unser System.
00:30:19: Das fossile System und die Wasserfläche ist... Entschuldigung, umgekehrt... Der Tisch ist die Gesellschaft und die Wasservlasche ist das fossiles System.
00:30:30: Und erzelt dann die Geschichte des Engagements was wir heute wohl miteinander gemacht haben und wie sehr wir die Gesellschaft schon langsam verändert haben und gibt es schön langsam den Tisch.
00:30:44: Und fragt dann immer, was ist mit dem System?
00:30:48: Es tut sich nichts!
00:30:51: Das steht noch immer.
00:30:51: Dann kommen heute die Demos- und Wahlerfolge und andere Formen der Veränderung der gesellschaftlichen.
00:31:01: Ganz ganz langsam beginnt plötzlich die Flasche zu zittern.
00:31:06: Wir gehen zu rutschen.
00:31:08: Und wenn sie einmal rutscht, geht's dahin.
00:31:10: Dann ist sie nicht mehr zu stoppen und dann gibt es meistens einen großen Jubel und ein Blaus.
00:31:15: Sie
00:31:18: haben uns auch zum
00:31:20: Zuschauen
00:31:21: oder?
00:31:23: Die Leute freien sich so richtig mit!
00:31:27: Eine hat mal rausgeschreit, eine Frau.
00:31:29: Ich glaub ich hab das sogar im Buch jetzt da drin.
00:31:37: Es zahlt sich also doch
00:31:38: aus.
00:31:39: Es macht also doch Sinn, dass man sich engagiert und es macht total Sinn.
00:31:43: Und das ist eigentlich meine Form von Ermutigung.
00:31:46: Jede nur so scheinbar kleine Tätigkeit und Aktivität macht einen Sinn für ihn selber drum.
00:31:53: Ich finde auch, dass wir Veränderung lernen kann oder Zuversicht lernen können auf Veränderungen zum Beispiel... Man muss nicht sofort übermorgen die Welt retten sondern es vielleicht einmal probieren mit einem Erdengardening, mit einem kleinen Projekt in der Gemeinde oder in der Nachbarschaft und so weiter.
00:32:10: Und plötzlich kommt man darauf dass es andere auch gibt die das genauso machen wollen.
00:32:15: und mit dem Lernerfolg den man dann hat kann man auch andere breitere weitere Wege gehen.
00:32:24: und das ermutigt da wieder wenn man merkt Gestaltung ist möglich.
00:32:29: Es gehen Leute mit mir.
00:32:31: Da fällt man der ökologische Handabdruck ein, den ich so wunderschön finde.
00:32:35: für mehr also wir kennen ja glaubt das kennt mittlerweile wirklich fast jeder und jede den ökologistischen Fußabdrucks wo ich mir ausrechne wie Orgie eigentlich bin und wo ich ja bei Definition in Österreich ja gar nie auf Verzahl kommen kann wo ich sagen kann Ich bericht keinen Schaden an was es mit Infrastruktur zu tun hat mit der Gesellschaft zu einem etc.
00:32:56: Und ich mag den öko logischem Handabdrück so gerne weil mir zeigt, dass ich durch unterschiedlich große Maßnahmen einfach einen Einfluss habe.
00:33:04: Und weiter hat auch so Dinge gelistet sein wie zum Beispiel mache Social Media Posting und das ist jetzt so Sachen die sind so anschlussfähig.
00:33:15: Das können fast alle Menschen solche Dinge tun und das finde ich sehr schön.
00:33:19: Und es sind so Dinge die mir einfach sehr zuversichtlich stimmen, dass unsere Werkzeuge nicht riesig sein müssen.
00:33:24: wir können auch kleine Werkzeige verwenden und das wird sich was ändern.
00:33:30: Das heißt, ich fasse zusammen.
00:33:33: Ermutigung, Mut, Hoffnung zuversicht können wir lernen müssen wir lernen.
00:33:38: das ist nichts was einfach passiert.
00:33:41: Es ist auch ein bisschen unsere Verantwortung.
00:33:44: Wir wollen uns ja nicht überlassen oder irgendwie...
00:33:50: Und es tut uns auch gut.
00:33:52: Es tagt uns ja, wenn man so richtig dabei ist.
00:33:55: Ich finde das eine der allerschönsten Detikaten auf der Welt machen kann sich zu engagieren mit anderen gemeinsam.
00:34:02: Gruppen zu haben und Team zu haben, zu schauen was nehmen wir uns vor und das dann tatsächlich zu verwirklichen.
00:34:09: Ja, in diesem Sinne sage ich mal vielen Dank für die Zeit.
00:34:14: Ich lade alle einen, die heute zu hören und zu schauen gibt uns ja auch ein Video.
00:34:21: Sucht euch doch einfach
00:34:22: eine Sache
00:34:23: aus wo ihr das Gefühl habt es läuft richtig gut!
00:34:25: In meiner Gemeinde, in meinem sozialen Umfeld in der Stadt, in der ich lebe.
00:34:32: In der Schule, in die meine Kinder sind.
00:34:34: Ich weiß nicht irgendwas und erzählt es.
00:34:37: Geht's zu mindestens zwei anderen Personen?
00:34:39: Und erzählst diese Geschichte?
00:34:41: Und ich bin mir sicher wenn wir das drei vier fünf mal machen wird das was verändern.
00:34:46: Wir werden ganz anders auf die Dinge schauen!
00:34:48: Wir können nicht warten drauf dass uns jemand die positiven Geschichten erzählt.
00:34:51: Wir müssen unsere positiven geschichten auch weitererzählen.
00:34:55: Und in diesem Sinne danke fürs Zuhören Kann auch nur die Empfehlung aussprechen, lässt das Buch.
00:35:02: Holt euch Mut!
00:35:03: Holt im Seiz, er mutigt und ermutigt es dann weiter.
00:35:08: Ich glaube, das hilft uns alle für eine gute Zukunft.
00:35:12: Vielen Dank bis bald
00:35:14: und
00:35:14: war echt ein sehr schönes Gespräch.
00:35:16: Danke
00:35:40: sehr.
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