Zuversicht durch Werte & echter Wirkung in Unternehmen - der ESG Tag in der Energie Steiermark
Shownotes
Was bedeutet es wirklich, Verantwortung zu übernehmen? In dieser Folge von Zorn & Zuversicht tauche ich tief in die Welt von ESG (Environmental, Social, Governance) ein. Ich rede mit den beiden Energie Steiermark Vorständen Martin Graf und Werner Ressi darüber, warum Nachhaltigkeit nicht nur ein lästiges bürokratisches Übel ist. Kolleg*innen und Gäste der Veranstaltung 'Green STage' kommen zu Wort und teilen spannende Inputs.
Warum diese Folge wichtig ist:
Oft herrscht Zorn über intransparente Lieferketten, CO2-Bilanzen auf dem Papier und den schleppenden Wandel. Doch wir blicken auf die Zuversicht: Wir zeigen, wie ESG zum echten Innovationsmotor wird. Es geht nicht nur darum, Risiken zu minimieren, sondern die Welt von morgen aktiv mitzugestalten – ökologisch regenerativ, sozial gerecht und transparent geführt.
In dieser Episode erfährst du:
- E (Environment): Warum Klimaschutz die größte wirtschaftliche Chance unserer Zeit ist.
- S (Social): Wieso soziale Gerechtigkeit und gute Arbeitsbedingungen das Fundament für langfristigen Erfolg sind.
- G (Governance): Wie ehrliche Unternehmensführung das Vertrauen in die Märkte zurückbringt.
- Action: Wie Unternehmen den Wandel von der bloßen Berichterstattung hin zum echten Impact schaffen.
Über den Podcast:
„Zorn & Zuversicht“ ist der Podcast des next-incubators. Ich, Christa Kloibhofer-Krampl, beleuchte als Host gemeinsam mit spannenden Gästen die drängendsten Themen der Transformation und suchen in jeder Krise die Chance für eine bessere Zukunft.
Links & Ressourcen:
- Website: next-incubator.com
- Energie Steiermark Nachhaltigkeitsbericht: Nachhaltigkeit
- Public Affairs Energie Steiermark: ImpulsE-Blog
- Folge uns auf Instagram
Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).
Transkript anzeigen
00:00:00: Ja, hallo.
00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge von Zorn und Zuversicht!
00:00:05: Mein Name ist Christa Klaupfer-Krampel und ich freue mich sehr heute.
00:00:09: Heute ist ein bisschen eine andere Setting als sonst.
00:00:11: Wir sind heute bei der Energiesteiermark.
00:00:13: Die Energie Steiermark veranstaltet heute einen Tag ganz im Zeichen der ISG's.
00:00:18: Es geht um das Thema Green Stage und es werden auf dieser Green Stage Leute auf die Bühne geholt.
00:00:24: Es gibt Pendels, es gibt Vorträge zu den Themen ISG also Environmental Social Entgovernance.
00:00:30: Und wir werden ganz viel Input heute auch bekommen, fachlichen Input aber auch ich hoffe sehr persönliche Einblicke.
00:00:38: Deshalb ja das Ganze ist ein bisschen spannend!
00:00:40: Wir werden auch versuchen mit sehr vielen Menschen heute über diese Themen zu sprechen wen ich aber fix als Gast haben werde.
00:00:47: Das sind die Vorstandsduo der Energiesteuermarkt, das ist Martin Graf und da werden Ressi.
00:00:53: darauf freue ich mich sehr.
00:00:55: Und ja, in diesem Sinne habt Spaß mit diesem Gespräch.
00:01:00: Lasst uns wissen wie es euch gefallen hat am Ende und wenn ihr mir wirklich einen Gefallen tun wollt also das macht sie dann auch für mich.
00:01:09: Teilt diesen Podcast gerne mit anderen Menschen.
00:01:12: Das schickt sich zumindest einer Person wo ihr das Gefühl habt.
00:01:14: für die ist es super relevanter Content und der sollte das hören oder hat einfach nur Freude beim Zuhören.
00:01:21: In diesem Sinne viel Spaß beim heutigen Tag!
00:01:26: Hallo, freue mich sehr.
00:01:27: Ich sitze hier mit Martin Graf, Vorstand der Energiesteiermark und wir dürfen für ein paar Minuten kurz über das Thema Nachhaltigkeit und ESGs plaudern.
00:01:38: Ja
00:01:39: hallo!
00:01:40: Es ist ein wunderschöner Tag heute – ich glaube es ist ein richtiger Tag um über so ein schönes Thema wie Nachhaltigkeitszusprechen.
00:01:46: Absolut, jeder Tag gut.
00:01:48: Das ist richtig ja?
00:01:51: Kannst du dich ganz kurz vorstellen für unsere Zuhörerinnen Vielleicht nicht kennen?
00:01:58: Also mein Name ist Martin Graf.
00:01:59: Ich bin jetzt knapp zehn Jahre in der Energie Steiermark und sehr lange in der österreichischen Energiewirtschaften, in den europäischen unterwegs und somit einer der sich ein ganzes Berufsleben damit beschäftigt wie wir mehr erneuerbare Energie in unsere Stromnetze bringen Und am Ende des Tages zum Kunden bringen, damit wir die Transformation weg von fossiler Energie schaffen.
00:02:22: Das heißt zehn lange Jahre in der Energiewirtschaft heisst ja auch grüne Energie.
00:02:27: Transformation ist also auch Nachhaltigkeit?
00:02:30: Wie geht es dir mit der Nachhaltigkeit ganz persönlich?
00:02:32: Also ich glaube, das Thema Nachhaltigkeit hat natürlich jetzt einen gewissen Hype vorhin in den letzten Jahren.
00:02:37: Aber natürlich ist es das Allerwichtigste.
00:02:39: Wir wollen als Unternehmen und als Energiesteuermark mehr erneuerbare Energie produzieren Rostoff unabhängigen Quellen wie Wasser, Wind und Photovoltaik.
00:02:51: Und daher haben wir in den letzten zehn Jahren sehr viel investiert.
00:02:54: Wir haben das Murgräuftwerk in Graz gebaut, wir haben es in Kratkorn gebaut.
00:02:59: Wir bauen gerade aktuell drei Windräder mehr als fünfzig Windrädern, die im Grenzgebiet zwischen der Steiermarkung Hernten grad in Betrieb nehmen wollen in den nächsten wenigen Jahren.
00:03:09: Das heißt ganz klarer Fokus auf erneuerbare Energie.
00:03:14: Und damit die Energie Zum Kundenkunde, egal ob Haushalt oder Industriekunde braucht es die Netze.
00:03:20: Wie man sagt, wer ja sagt Zögerstrom muss auch Ja sagen zum Netz ausbauen.
00:03:25: Und jetzt muss ich gleich ganz provokant fragen weil wir sind hier in der Situation die global sehr herausfordernd ist.
00:03:32: Die USA treten aus von allen Klimaschutzabkommen, China baut zwar Photovoltaik massiv aus aber auch Kohlekraftwerke und gleichzeitig haben wir mehr als einen Konflikt auf dieser Welt, der auf die Energieproduktion und die Versorgung sehr beeinflusst.
00:03:47: Wieso macht man das dann überhaupt noch?
00:03:49: Lohnt sich das denn überhaupt nach oder sind wir ein zu kleines Rädchen, um überhaupt etwas verändern zu können.
00:03:55: Also ich glaube das Allerwichtigste ist dass wir als Österreich, als Industriestandort und an der Gratis-Steirung auch wettbewerbsfähig bleiben.
00:04:05: Und wett bewerbsfähig bleiben wir mit stabilen kalkulierbaren Preisen und die werden wir nur durch erneuerbare Energie zusammenbringen.
00:04:13: Der größte Investor in eine neuere Energie weltweit ist China Und die machen das auch nicht per Spaß und Lust und Laune, sondern die wollen praktisch ein CO-zweifreies Energiesystem irgendwann umsteuern können.
00:04:27: Wir als Österreich haben uns die letzten Jahrzehnte auf die Großwasserkraft verlassen können.
00:04:33: Die Frage ist reicht es wenn wir in Zukunft deutlich mehr Prozesse haben in der Industrie im Gewerbe, im Haushalt, mehr Elektroautos, mehr Wärme pumpen und somit auch einen deutlich höheren Stromverbrauch?
00:04:47: Die Antwort liegt auf der Hand.
00:04:48: Nein, das wird nicht reichen.
00:04:50: Daher müssen wir – und das ist aus meiner Sicht ein Gebot der Stunde gerade in diesen volatilen unsicheren Zeiten, gerade auch was das Thema der fossilen Energieversorgung betrifft – jede Kilowattstunde, die wir als erneuerbaren Quellen aus unseren heimischen Ressourcen schöpfen können, auch entsprechend produzieren.
00:05:13: Und eine neuere Energie Es ist die Unabhängigkeitserklärung von Österreich.
00:05:19: Nämlich die Unobhängigkeit von fossiler Energie, die unabhängigkeit vom Energieimporten aber auch die Unabehnigkeit von internationalen Preisentwicklungen und somit ist erneuerbare Energie jener Faktor der uns als Wirtschaftsstandort resilient macht.
00:05:38: sicher macht unabhänge gemacht Gesteher, die Energiewende kostet.
00:05:43: Jetzt gerade am Anfang kostet sie sehr viel!
00:05:46: Aber sie macht uns auf Dauer wettbewerbsfähig und sichert Industriejobs ab.
00:05:50: Und das ist die gute Nachricht aus der Nachhaltigkeit für Österreich
00:05:55: Du hast Wettbewebsfähigkeit.
00:05:58: Ich finde, das ist ja ein super schönes Stichwort.
00:05:59: Weil ich glaube viele Menschen wissen gar nicht wo die ESGs herkommen.
00:06:03: Die kommen aus dem Finanzmarkt.
00:06:04: Also wurden, ich glaube, den ersten Mal in einem Bericht der Vereinigten Nationen erwähnt, der gemeinsam erstellt wurde mit zwanzig Finanzinstituten.
00:06:14: Das ist ja nichts was gerade vor zwei Jahren erfunden wurde weil Nachhaltigkeit ein Trendthema ist und der Titel dieses Berichts war ja Who Care Swins?
00:06:25: Und ich glaube, das zahlt ja wunderbar auf diese Wettbewerbsfähigkeit ein und die ist cheese.
00:06:30: Es geht darum wir sprechen über Menschen, wir sprechen für soziale Themen, wir reden über ökologische Themen, Wir sprechen über Unternehmensführung und wenn dieser Dreiklang funktioniert dann werden wir auch wettbewebsfähig bleiben.
00:06:41: so würde ich das jetzt einmal sehr kurz zusammenfassen.
00:06:46: Ja absolut, du hast natürlich der Recht.
00:06:48: Es geht nicht nur um die ökologischen Aspekte es geht auch um die sozialen Aspechte und um die Governance Fragen.
00:06:55: Und wenn ich auf den sozialen Themen zum sprechen komme, naja einerseits haben wir eine soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft weil wir sehen natürlich ja dass Energiepreise in den letzten Jahren nicht für alle leistbar waren.
00:07:09: und genau für jene das ist nicht leisten können müssen wir vorsorgen Kooperieren wir mit der Karitas, da arbeiten wir mit kreditativen Einrichtungen zusammen damit wir die Leistbarkeit für jene, die Schwierigramme im Leben auch herstellen können.
00:07:26: Auf der anderen Seite sind wir ein Unternehmen, das natürlich auch soziale Verpflichtungen gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat.
00:07:33: Und ich glaube da machen wir auch sehr viel!
00:07:34: Wir haben unterschiedlichste Veranstaltungen, Sportveranstaltung, kulturelle Veranstaltung.
00:07:41: Wir haben einen ordentlichen Kollektivvertrag, wir haben Sozialleistungen die du alle genießt, Christa.
00:07:47: Sehr gerne sogar
00:07:48: ja!
00:07:48: Also in Summe, glaub ich, sind wir schon ein Unternehmen auf dieser Balance, diesen unterschiedlichen Aspektes sehr genau schaut.
00:07:56: Und damit der Unternehmen erfolgreich sein kann, braucht es nicht nur einen Markt, den man gut bedient – das braucht sagen wir mal ordentliche Unternehmensführung.
00:08:11: und das haben wir bei der Governance.
00:08:13: Und da sprechen wir uns klar für Antidiskriminierung ein, außer wir setzen uns für ordentlicher Vergabeverfahren ein.
00:08:22: Wir setzen uns dafür ein dass wird die Kartellrechtsrahmenbedingungen einhalten.
00:08:28: All diese Themen, die für uns wichtig sind, dass mit der Unternehmen ordentlich geführt werden Damit das auch extern bestätigt wird, ein Pickle quasi dafür hat.
00:08:39: Daher machen wir die ESG-Berichte und lassen die extern prüfen um einfach dort den Nachweis zu führen wie es ein Unternehmen ist alle drei Ziele sowohl die ökologischen als auch die sozialen also die Governance Regeln ordentlich nicht nur einhält sondern ernst nimmt die Leute da mitnehmen, auf dieser Reise und klar zum Ausdruck bringt dass wir diesen ESG-Zielen uns als Energiesteilmark auch entsprechend verpflichtet fühlen.
00:09:08: Du hast jetzt eigentlich meine Frage, die ich erst nächster stellen wollte, wunderbar beantwortet nämlich warum es braucht den Dreiklang aus allem des E, des S und des G?
00:09:16: Ich bin ja Ich bin sehr, sehr emotional, sehr beheimatet immer beim S. Mir ist dieses Thema wahnsinnig wichtig und ich sage immer wenn wir in einer bunten Welt leben wollen dann müssen wir was tun für diese bunte Welt.
00:09:29: Und gerade jetzt wo wir... Wir haben so grau gehabt diesen Winter und da merke ich wie sehr mir die Farbe fehlt und wie froh ich bin dass wir diese Farbe wiederhaben und bin auch sehr froh das wir sehr viel tun in diesem Bereich Inklusion.
00:09:41: Auch Diversität wird glaube ich wirklich von Menschen mit sehr viel Herzblut auch was gar nicht bearbeitet kann man gar nicht sagen, aber setzen sich da ein versuchen da etwas weiterzubringen.
00:09:55: Meine Frage an dich ist jetzt die SG sind ja grundsätzlich erst einmal sehr theoretisches Konstrukt.
00:10:01: wie schafft man diese Transformation zu den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen so dass alle verstehen wie wichtig das ist, dass es kein nice to have ist sondern dass es heute auch eine Notwendigkeit ist damit wir eben wirklich wettbewerbsfähig bleiben?
00:10:14: Also ich glaube, wenn man sich anschaut was wir als Vorstand in den letzten Jahren dazu gemacht haben wie wir kommuniziert haben dann sollte mittlerweile jedem klar sein dass das ein wichtiges Thema ist.
00:10:26: Natürlich wird es bei dem einen oder anderen Kollegen noch nicht einmal verinnerlicht sein und der wird sie vielleicht mit Themen wie Diversity und Inclusion nicht so auseinandersetzen und das vielleicht nicht als oberste Priorität sehen.
00:10:41: aber auch jenen sollten mitteilen, alle Aspekte die wir bei ESG diskutieren führen am Ende des Tages zu einem nämlich dass wir das Unternehmen erfolgreich sind und das muss ja im Wesentlichen jedem einzelnen Kollegen unter jeder einzelne Kollegin das Wichtigste sein.
00:11:02: Und damit wir erfolgreich sind, damit wir unsere Projekte umsetzen können müssen wir an der Seite dieses ESG-Ziele erreichen und auf der anderen Seite glaube ich ist es schon ganz wesentlich Das macht man nicht nur als Selbstzweck.
00:11:16: Du hast gesagt, das kommt aus dem Kapitalmarkt.
00:11:19: Wir müssen dort wettbewerbsfähig sein am Kapitalmarkt, damit wir die günstigsten Finanzierungen kriegen.
00:11:25: Wir wollen fünf Komma acht Milliarden Euro bis zwanzigfünfunddreißig investieren.
00:11:30: Das ist doch deutlich mehr wie wir in den letzten vielen Jahren gemacht haben.
00:11:34: D.h.,
00:11:35: wir müssen am Kapitarmarkt erstens sichtbar sein zweitens anerkanter Partner sein und drittens, dass er belegen können.
00:11:42: Und dieses Belegen führt nicht nur durch die wirtschaftliche Berichterstattung sondern auch durch die ESG-Berichterstatterung am Ende des Tages zu einem sehr guten Kontakt in den Kapitalmarkt.
00:11:54: Das heißt wenn wir das Ziel haben zu wachsen, wenn wir es Ziel haben diese Investitionen in der erneuerbare Energie, in die CO²-freie Wärmeversorgung aber auch sichere und zuverlässige Versorgungssicherheit entsprechend zu investieren.
00:12:10: Ja, dann brauchen wir die Finanzmittel und damit braucht man einen guten Draht in den Kapitalmarkt und somit sind alle diese Aspekte nicht nur für uns als Vorstand oder als Management wichtig sondern am Ende des Tages betrifft ISG und die Finanzierungsfähigkeit jeden einzelnen bei uns im Haus weil wenn wir nicht investieren können dann sind unsere Arbeitsplätze nicht sicher.
00:12:35: Daher investieren wir.
00:12:37: Und ich glaube, das war allerwichtigste ist, wenn man jetzt anschaut die Diskussionen im Iran und die Auswirkungen dieses Krieges auch auf Europa dann ist es nur wichtiger diese Investitionen, die wir geplant haben schneller wie bisher vielleicht umzusetzen.
00:12:53: und wir haben die engagierten motivierten Kolleginnen und Kollegen dafür und sagen mal, pack was an und gehen wir's an, setzen wir diese Investitutionen schlichtweg um.
00:13:03: Super, das war voll der schöne Aufruf zum Schluss.
00:13:06: Pack mal's an!
00:13:07: Gehen wir es an.
00:13:08: für alle die zu hören hast ganz schnell aus der Hüfte geschossen.
00:13:11: drei Dinge die jeder und jede von uns tun kann um positiv einen positiven Impact auch zu erwirken?
00:13:19: Ich glaube es gibt eine Worte oder zwei Wörter von mir als einfach Tun.
00:13:25: Das ist das Wichtigste.
00:13:27: Nicht so auf die anderen ausreden, nicht auf andere verlassen sondern ja mal aufkrempeln und die Arbeiten, die jeder für sich zu erledigen hat abarbeiten damit man am Ende des Tages ein erfolgreiches Unternehmen sind dass die Energiestärmer ganz der besten Energieunternehmen Österreichs auch bleibt.
00:13:43: Vielen Dank Martin!
00:13:45: Das war ein sehr schönes Gespräch.
00:13:46: Ich war vorher schon zuversichtlich, bin es jetzt noch viel mehr und freue mich auf alles was wir auch in den kommenden Jahren sehen an Maßnahmenprojekten und Aktivitäten.
00:13:57: Danke schön!
00:14:04: Freu mich dass wir da sitzen und uns für zwei drei Minuten kurz über das Thema Nachhaltigkeit unterhalten.
00:14:12: Für alle die Zuhören oder auch zusehen Ich stelle dir mal ganz kurz vor, wer bist denn du und was machst Du in der Energiesteiermark?
00:14:20: Ja ich bin der Max.
00:14:22: Ich bin derzeit im vierten Lehrjahr als Anlagenbetriebstechniker bei der Energie Steiermark.
00:14:26: Ich arbeite gerade im Bereich hundertzehn KV-Freileitungen.
00:14:30: also ich mache da alles von der Bausicht beim Neubau, Erhaltung, Entstörung auch... Also alles fast der Anfall.
00:14:38: Also du bist derjenige der wenn der Strom ausfällt mir helfen kann zum Beispiel?
00:14:42: Die wahrscheinlich eher nicht aber in In einem indirekten Sinn.
00:14:46: Also wenn die Hundertsehne ausfällt, dann haben meistens sehr viele Leute keinen Strom mehr.
00:14:51: Max wir haben ja schon ein-zwei Mal miteinander zu tun gehabt in deinen Lehrjahren und wir haben auch zum Thema Nachhaltigkeit tatsächlich miteinander zu Tun gehabt.
00:15:01: Sagen wir mal wie geht's dir mit dem Thema nachhaltigkeit?
00:15:04: Und ist es dir wichtig?
00:15:07: Naja das Thema Nachaltigkeit ist ein Thema dass eigentlich bei uns im Unternehmen sehr den Alltag irgendwo gestaltet, also wir sind ein Unternehmen das in der Energiebranche tätig ist eben auch zum Teil auch in der Zeugung aber hauptsächlich in der Verteilung und das ist einfach ein Bereich der für die Zukunft und die Punkte Nachhaltigkeit einfach sehr ausschlaggebend ist.
00:15:27: Also wenn man vor allem jetzt sagt man spielt die ganze Infrastruktur die wir jetzt derzeit in einem carbonisierten Rahmen haben irgendwann später ins Stromnetz über oder quasi auf eine Energiequelle Strom dann brauchen wir von unserem Strom nicht zum Einiges mehr, als es derzeit liefern kann und dass das eben auch ein Bezug, den ich dazu über die Arbeit habe.
00:15:49: Und im privaten Jahr.
00:15:50: Ich fahre gern Zug!
00:15:53: Da haben wir was gemeinsam.
00:15:57: Wir haben ganz kurz schon nochmal gesprochen über dieses Thema, was du dir auch wünscht wenn sie jetzt in Richtung... Du hast gesagt mit Vorbild?
00:16:05: Das ist jetzt nicht so dein Begriff, den du gerne verwenden möchtest.
00:16:09: Aber wenn du jetzt daran denkst und deinen Arbeitsalltag in einem Unternehmen, dir eine Gestärkung tut sehr viel im Bereich Nachhaltigkeit.
00:16:16: Wir reden auch sehr viel über das Thema Nachhaltigkeit.
00:16:19: Es sind alles sehr gute Sachen.
00:16:21: aber was ist dein Wunsch?
00:16:25: Einen kleinen Wunsche, das ist eine gute Frage.
00:16:31: Wie du schon gesagt hast es wird schon viel gemacht, aber generell dass man die Dinge, die man zum Beispiel zu vermitteln auch wirklich lebt also dass man sagt Natürlich ist das eine, wenn man sich jetzt irgendwo hinstellt und etwas kommuniziert.
00:16:42: Das auch vor allem mit der lernlängigen Übung oder Menschen die einfach neu in diesem Unternehmen sind.
00:16:48: Aber dass man diese Dinge wirklich, die man auch kommuniziert, auch wirklich umsetzt in seinem Alltag nicht?
00:16:52: Also zum Beispiel... Dass man jetzt hierher z.B.
00:16:55: mit dem Bus kommt möglicherweise oder sowas.
00:16:57: Das ist vielleicht ein simples Beispiel zu den Themen.
00:17:02: Ja also ich finde die Nachhaltigkeit, die wir in der Lehranstelle so kommuniziert bekommen über die ganze Seminare und so, das find' ich eigentlich sehr toll.
00:17:07: Es ist ein sehr sinnvolles Programm.
00:17:10: Manche Sachen mehr als andere, das ist eher was.
00:17:14: Aber es ist veranschaulich sehr gut wie wir auch vielleicht in einem kleineren Rahmen in unserem Leben Dinge so auslegen können dass sich vielleicht nicht den größten Impact macht versteht sich.
00:17:25: aber das ist halt mein Schritt in die richtige Richtung also quasi das Umdenken vom Individualverkehr vielleicht weg und in Richtung des Massentransports nicht.
00:17:34: Das braucht einfach Zeit.
00:17:40: Das ist gut, wenn man dann schon sagt, man setzt zu früh an und fängt vielleicht bei den fifteen-sechzehnjährigen schon an die jetzt eben gerade in ein alter kommen wo sie sich vielleicht ein Auto leisten können oder wo sie vielleicht gerade noch mitfahren.
00:17:52: Und eigentlich schon, wenn Sie jetzt klassisch weiter denken würden, dann ganz klar in Richtung Individualverkehr gehen würde.
00:18:00: Super!
00:18:01: Ich finde das Beispiel gar nicht so simpel.
00:18:03: Dort, wo wir sitzen hinter uns hängt ein Plakat, wo es um Mobilität geht und Mobilität aufreisen.
00:18:09: Also von mir aus ist das kein simples Beispiel.
00:18:12: Ich finde es hat einen riesengroßen Hebel und das was du angesprochen hast, das braucht Zeit.
00:18:16: Reden wir über Transformation, über das Werbjahr heute im Podcast auch noch sprechen.
00:18:19: und danke Max für deine Zeit und für deine Gedanken!
00:18:22: Ja bitte gerne,
00:18:24: ich gefreihe.
00:18:30: Ja, hallo Sebastian.
00:18:31: Hallo!
00:18:32: Schön dass du dir die zwei drei Minuten Zeit nimmst und mit mir kurz über Nachhaltigkeit zu plaudern.
00:18:37: Kannst du ganz kurz noch einen Satz über deine Person auch unseren Zuhörer innen sagen?
00:18:42: wer bist du was machst du?
00:18:43: Und was glaubst du?
00:18:45: warum habe ich dich gebeten zum Gespräch?
00:18:48: Okay also ich bin der Sebastian Leitgeb.
00:18:50: Ich bin studentischer Mitarbeiter im Next Incubator.
00:18:53: Ich mache quer durch die Bank Digitalisierungsprojekte Und warum hast du mich gebeten, vielleicht um einen frischen Wind hineinzubringen?
00:19:05: Vielleicht.
00:19:05: Ja das tut ich auch jetzt schon seit ein paar Monaten bei uns im Team.
00:19:09: Sebastian wir sind ja Innovations-Hab für Nachhaltigkeit eingebettet in die Energiesteiermark.
00:19:14: es geht heute um das Thema Nachhaltigkeits und ISG's.
00:19:17: wie gehts dir ganz privat und persönlich mit dem Thema nachhaltigkeit?
00:19:21: Grundsätzlich beschäftigen mich voll viel damit.
00:19:24: Ich bin seit zehn Jahren aus dem Nachhaltigkeits- thema heraus vegetarier geworden, ich bin privat nur öffentlich und mit einem Rad unterwegs versuche Flugreisen zu vermeiden also so die Standardpunkte fülle eigentlich alle.
00:19:40: ja
00:19:41: Das heißt, du bist Privatscher an ziemlich einen guten Zugang zu dem Thema und es ist ja wichtig.
00:19:45: Es ist mir sehr wichtig sogar!
00:19:47: Dann habe ich eine Frage an dich.
00:19:49: Du bist ja für Digitalisierungsprojekte da.
00:19:52: KI ist ja dein Thema.
00:19:54: Da kennst du dir wirklich richtig gut aus.
00:19:56: wie verbindest du KI mit Nachhaltigkeit?
00:19:59: Das ist ja kein Thema das so ganz... Konflikt frei ist, würde ich jetzt einmal sagen.
00:20:06: Also ich verbinde es zum einen in meiner Forschung wo ich versuche kleinere Modelle der ein ganz signifikant kleineren CO²-Abdruck haben also wie diese riesengroßen GPD und OpenAI-Modelle.
00:20:22: Also da versuche ich sie im Workforce zu integrieren in meine Forschung zu testen, wie sie funktionieren und ob sie auch gleich standhaltig sind als große Modelle.
00:20:36: Was super spannend ist und was zum Teil wirklich sehr gut funktioniert.
00:20:42: Und
00:20:43: sonst versuche ich... Ja also im Groben ist es eigentlich eben, dass es wissenschaftlich so versucht Und sonst versuche ich es möglichst sinnhaftig zu verwenden.
00:21:03: Ich arbeite sehr viel mit KI, ich habe sämtliche Chatpots immer offen, säm'tliche Agenten immer offen aber ich versuch auch dass das Ganze am Ende vom Tag ein Mehrwert hat.
00:21:15: Das heißt einen abschließender Satz du glaubst dass ein positive Impact in Bezug auf Nachhaltigkeit mittels KI möglich ist?
00:21:23: Auf aller Falle!
00:21:24: Also ja... Definitiv.
00:21:29: Aber man muss KI dafür verwenden, damit man zu einer besseren KI kommt.
00:21:33: Ich glaube das ist ein netter Abschlusssatz.
00:21:36: Super!
00:21:36: Danke Sebastian.
00:21:37: Dankeschön.
00:21:43: Ja super hallo.
00:21:43: ich sitze da in unserer Podcast-Ecke mit dem Klimajäger.
00:21:48: Vielleicht kann sich der KlimaJäger ganz kurz selber vorstellen, damit er wirklich jeder weiß, mit wem ich hier spreche?
00:21:53: Also die Kamera schaut nicht falsch an... Da ist sie richtend.
00:21:57: Andreas Jäger.
00:21:58: mein Name Ja, Klimajäger.
00:22:01: Ich bin in den letzten Jahren sehr stark damit beschäftigt, die Klimakommunikation zu betreiben und so schauen wir das, weil wir haben beim Klima kein Erkenntnisproblem mehr.
00:22:09: Wir wissen dass man was tun müssen.
00:22:11: es geht eher darum den Leuten das gut zu kommunizieren, dass etwas weitergeht.
00:22:15: Das sehe ich als meine Aufgabe.
00:22:17: Früher habe ich viel Wetter berichtet mit unserer Geschichte und Dokus und alles mögliche aber jetzt hab' ich mein Herz der Klimakommenikation gewidmet.
00:22:23: ist der geilste Job den ich je hatte.
00:22:26: Ja, das steht jetzt nicht in meinem Skript aber weil du sagst Klimakommunikation, das interessiert
00:22:32: mich total.
00:22:32: Kann die Frage nicht annehmen wenn
00:22:34: sie
00:22:35: nicht ist?
00:22:36: Ich hab dir Antworten auswendig gelernt und so gescheit bin ich nicht.
00:22:40: Schauen wir mal!
00:22:41: Wir probieren es, es ist einfach so... Aber Klimakommenikation woran scheitert es denn?
00:22:48: Ich meine, es gibt ja ein Netzwerk Klimakommunikation.
00:22:52: Es gibt mittlerweile auch... ich weiß, das gibt sogar in Graz eine Fahrstudiengang zu diesem Thema.
00:22:57: aber woran scheitert's wirklich?
00:23:00: Das ist wenn ich das wüsste.
00:23:01: Nein!
00:23:01: Ich weiß, woran Scheidt.
00:23:03: Also es ist so ein Potpourri.
00:23:07: Es ist so viel woranscheitert.
00:23:09: Es scheiterte zum Beispiel daran.
00:23:10: also es geht darum wie so nehmen die Leute das Problem nicht an.
00:23:14: Das erste Mal ich habe oft dieses Gefühl ich bin nicht selbst wirksam.
00:23:17: Also ja, egal was nutzt das wenn ich mit dem Fahrrad vorwähne alle anderen Tests tun und die Chinesen und so.
00:23:24: Das ist zum Beispiel das Problem.
00:23:27: dann es scheitert auch an bewusst gesetzten Fehlinformationen diesen Fake News.
00:23:32: also das wird ganz ganz bewusst gemacht natürlich von denen die etwas zu verlieren haben.
00:23:36: das ist natürlich die fossile Industrie werden Ja aber da muss man die seltenen Erden und da und da wirklich ganz, ganz viel Zwiedracht mit voller Absicht gesät.
00:23:48: Und das andere ist sozusagen ich muss mein Leben ändern und änderne Stress auch wenn das neue Leben immer ist es geht um Schifting ja kaum verzogen.
00:23:58: also wir sind jetzt in einem Komfort und ich behaupte in diesem neuen Leben wo wir klimaneutral sind nachhaltig sind der ist ein anderes Leben und das ist besser als jetzt.
00:24:09: nur der Transition der Übergang Von diesem jetzt im Komfortzone zu einem neuen, das ist ganz schwer.
00:24:15: Das ist wie wenn du ein ganzes Leben lang Auto gefahren bist und dann sage ich, du kriegst ja pass auf!
00:24:22: Du darfst jetzt nicht mehr Auto fahren, du bekommst für mich einen Zugticket und zwei Tausend Euro im Monat dafür dass du nicht Auto fährst.
00:24:29: Und das musst jetzt drei Monate machen, kriegste aber jeweils zwei tausende Euro... ...und dann sagst du, ja gut, aber wenigstens das Geld und so.
00:24:38: Dann hast du am Anfang einen Stress weil du weißt nicht einmal wo der Bahnhof ist geschweige denn die Bushaltestelle.
00:24:44: Und dann kommst du drauf, hey da gibt es eh schon ein App und das Gedäkern.
00:24:47: Dann kommst Du doch plötzlich darauf, hey das ist aber gar nicht so schlecht!
00:24:50: Das ist nicht alles schlecht am Zugfahren oder am Bus fahren.
00:24:52: und mit der Zeit wirst Du dann nach drei Monaten ein paar Dinge erleben, die wenn nach drei Monate ich sage jetzt läuft das Projekt aus, sag ich's wurscht, ich fahre trotzdem an Teilzug weiter weil es einfach lässig ist.
00:25:02: Ich kann auch Buch lesen, ich kann ein Bierchen trinken...ich kann mich weiterbild'n, ich kan telefonieren, das kann im Auto aber.. ich kann so viele Sachen machen, ich
00:25:10: mag ein
00:25:10: Nickrchen machen.
00:25:11: Also ich sage immer, ich bin heute in Graz.
00:25:14: Ich habe keine Zeit zum Autofahren!
00:25:16: Weil entweder muss sich ein Nickerchen machen oder mich vorbereiten auf den Vortrag.
00:25:20: Mit dem Nickerchein hast du mir abgesehen davon, dass ich tatsächlich Autof fahren gar nicht morgen.
00:25:26: Ich finde die Autofahrung ist echt eine verschwendete Zeit für mich persönlich.
00:25:33: Es gibt einfach Wege diesen wirklich an Bequemsten.
00:25:35: Nein es ist auch ein Bequems für mein Auto das muss man leider sagen.
00:25:37: der Mensch ist bequem
00:25:39: aber... Wenn du
00:25:40: einmal diese fünf Kilometer mit dem Radl fährst,
00:25:42: du
00:25:42: steigst ganz anders drunter.
00:25:44: Dann bist dann Star und im Auber bist halt ein verfetterter Weichling ... Und am Radl bist du ein Star!
00:25:53: Super!
00:25:53: Die nehmen den Star total für mich.
00:25:57: Das ist mein Trick, den ich anwende um die Leute zu kriegen ist... Ich versuche es anders.
00:26:02: zu frame'n.
00:26:05: Also
00:26:06: ganz früher
00:26:08: waren diese Elektroautos ganz technisch, ganz furchtbar und da hast du zehn Kilometer fahren können.
00:26:12: Und das Framing war eindeutig.
00:26:14: Da sind Kastel gehabt.
00:26:14: Die kannst du ganz vergessen wie die kommen hat!
00:26:19: Ist der Tesla Roadster schneller, beschleunigt schneller als ein Porsche?
00:26:22: Also das Framing war komplett neu und es hat dann viele gekriegt.
00:26:25: Ach so was?
00:26:26: Ja ja ok fahr vielleicht nicht fünfhundert Kilometer aber die ersten dreißig Kilometer aus der Geschoss gehen.
00:26:32: Und auch an der Kreuzung!
00:26:33: Und
00:26:34: an einer Kreuzungsspezie
00:26:35: hast du nix
00:26:36: abgebroht gegen mich.
00:26:38: Dann stellt sich der Schwarz nicht gerne in den Saat und sagt das ist super.
00:26:40: also... dieses Reframing.
00:26:43: Wir sitzen oft lügen und falschen Einstellungen auf, aber das kostet Energie!
00:26:47: Und wer will schon Energie aufwenden?
00:26:49: Ja wir sind ja heute hier beim The Green Stage ISG-Tag der Energiesteiermark.
00:26:54: und abschließend würde ich da gerne nach einer Frage stellen nämlich was sagst du?
00:26:59: dieser Unternehmen ist ein großes Unternehmen.
00:27:01: welche Rolle kann er Unternehmen auch einnehmen gerade wenn wir um Klimakommunikation sprechen?
00:27:05: vielleicht geht es auch um Verantwortung vielleicht geht's um eine Vorzeigefunktion.
00:27:11: Hey!
00:27:11: Welche Rolle?
00:27:13: Unternehmen sind am Ende der Schlüssel zu allem, weil ohne Wirtschaft wird es nicht funktionieren.
00:27:18: Also wir brauchen die Unternehmen wie die Luft zum Atmen.
00:27:20: Deswegen dieses ganze ESG-Programm Environmental Social Governance.
00:27:28: Es ist allen eigentlich, die sich damit ausgehen total bewusst.
00:27:31: ein Unternehmen strahlt immer aus.
00:27:32: auch also wenn die Elektroautos jetzt Wirklich kommen, dann kommen sie deswegen.
00:27:38: Weil viele schon über ihre Firmen, weil Privat haben sich das nicht erleistet, über die Firma Elektroautok fahren sind und einige Vorteile abgeschüttelt haben und sagen eigentlich privat?
00:27:47: Wenn es günstig kriegt und so vielleicht gebraucht oder so geht das auch.
00:27:51: Also der Einfluss speziell von großen Firmen den da kann man gar nicht überschätzen meine Meinung.
00:27:58: Super!
00:27:59: Das Gedanke ist vor allem ein schöner Schluss.
00:28:01: Einfluß von Unternehmen Unterschätzen wir manchmal und das nehmen wir uns voll gerne mit, nämlich auch voll gern mit als Botschaft.
00:28:11: Und ich sage danke für deine Zeit hier bei uns!
00:28:14: Bitte sehr gerne.
00:28:15: es hat echt Spaß gemacht und war sehr glücklich über wie es gelaufen ist generell auf der Bühne also ganz ganz toll und weil der Fisch fängt an Kopf anzustinken und dieser Kopf nicht.
00:28:26: Sehr gut Danke sehr.
00:28:28: Ich freue mich, dass du Zeit hast mit mir ein bisschen zu plaudern für alle die zuhören und auch alle die zusehen.
00:28:40: Magst du dich ganz kurz in einem Satz vorstellen wer du bist?
00:28:42: Und was deine Rolle ist?
00:28:45: Ja ich freu mich auch das ich da sein darf!
00:28:47: Ich bin ein Teil des KI-Teams
00:28:50: in der Energie Steiermark.
00:28:51: Wir beschäftigen uns mit
00:28:53: allen möglichen KI-Team Die im Energiehandel und generell in so einem Konzern von Stadten gehen.
00:29:01: Ursprünglich bin ich aus Kärnten, aber
00:29:04: im Graz nennt man uns immer Arbeitsmigranten.
00:29:08: Ich habe auf der TU Computer Science studiert
00:29:10: und bin jetzt schon über zwei
00:29:12: Jahre da!
00:29:13: Wow!
00:29:14: Na ja gut, man muss ja ehrlicherweise sagen durch den Chor am Tunnel, das hat sie erkennt nach uns ja jetzt ein bisschen näher als davor.
00:29:20: Also das hat ja einen riesengroßen Vorteil oder?
00:29:26: Wir sprechen heute über das Thema Nachhaltigkeit.
00:29:29: Das Thema der Veranstaltung ist Green Stage, es geht um die ESGs und du hast schon gesagt dein Thema ist KI?
00:29:38: Und natürlich interessiert's mich immer wie gehen die KI mit der Nachhaltigkeitssamm.
00:29:44: Also man hört ja immer
00:29:45: wieder dass
00:29:47: KI Training sehr viel Energie braucht
00:29:50: und das stimmt grundsätzlich auch.
00:29:52: Ich
00:29:52: versuche da immer optimistisch zu
00:29:54: sein und
00:29:56: hoffe, dass wir durch Effizienzsteigungen
00:29:58: mit
00:29:59: der KI in einer sinnvollen
00:30:02: Nutzung mehr
00:30:04: positive Nutzen
00:30:05: schaffen können als
00:30:06: uns das
00:30:07: am Ende kostet.
00:30:07: Es ist jetzt
00:30:08: quasi eine
00:30:09: Investition
00:30:10: am Anfang weil das Training
00:30:12: sehr teuer ist aber ich glaube wenn es immer effizienter wird
00:30:16: werden wie auch Infizienta in der Nutzungszeit
00:30:18: noch viel
00:30:18: möglich.
00:30:21: Abschließend weiß mich immer interessiert, wie es meinen Gästen privat geht.
00:30:26: Wie geht's dir mit der Nachhaltigkeit?
00:30:27: Was ist dir besonders wichtig und was wünschst du dir auch aus dem Zukunft passiert?
00:30:34: Ich wünsche
00:30:35: mir...
00:30:35: Also nachhaltigkeit an sich
00:30:38: ist
00:30:39: auf jeden Fall ein wichtiges Thema.
00:30:41: ich glaube so global gesehen ist das sicher eine der größten Herausforderungen
00:30:45: die wir in nächster
00:30:45: Zeit
00:30:46: oder überhaupt langfristig haben werden.
00:30:49: Ich wünsche
00:30:50: mir,
00:30:50: dass das
00:30:51: ein bisschen
00:30:53: weggeht davon die Schuld immer aufs Individuum
00:30:57: und den Konsumenten geschoben
00:30:58: wird.
00:30:58: Und
00:30:59: mehr
00:31:00: regulativ und politisch, dass da wirklich die großen Hebel
00:31:02: angegangen werden.
00:31:04: Mir kommt vor, es wird sehr viel
00:31:06: so abgelenkt und dann damit
00:31:09: die Leute streiten.
00:31:10: Das heißt jetzt, was ich sehe in
00:31:12: Deutschland mit ...
00:31:13: Sie nehmen nur die Schnitzel weg oder sowas.
00:31:15: Ich glaube, das blockiert eigentlich sehr viel Fortschritt
00:31:20: wenn man das zentral und von oben herunter eigentlich
00:31:25: lösen könnte.
00:31:25: Oder auf jeden Fall, man könnte sehr viel mehr
00:31:28: Samen
00:31:28: bringen?
00:31:29: Cool!
00:31:30: Danke!
00:31:30: Das heißt dein Wunsch ist ein bisschen mehr Regulation oder vielleicht auch Dinge umsetzen, von dem er weiß dass wir sie endlich tun müssten.
00:31:39: in einem großen Stil Ja,
00:31:44: also Regulation ist schon sehr negativ konzentriert.
00:31:48: Aber ich glaube, Regulierung
00:31:50: an sich kann auch ein, wie soll man sagen, ein Accelerator
00:31:55: sein für Innovationen
00:31:56: wenn sie
00:31:57: gut
00:31:57: gemacht ist.
00:31:58: Gute Regulierungen sind etwas Positives.
00:32:01: Super!
00:32:02: Ich finde einen super schönen Satz zum Schluss und ich sage danke für deine Zeit.
00:32:12: Super!
00:32:12: Hallo, freut mich.
00:32:13: Ich sitze jetzt da mit einer... ich habe gerade gelernt Vertreterin des E-Frauennetzwerkes und ja stelle dich doch bitte einfach selber ganz kurz vor wer du bist was ist deine Rolle?
00:32:24: Und was genau ist das E-frauennetzwerk?
00:32:27: Ja hallo Christa, ich freue mich dass ich heute hier sein darf und euch das e-frauennetzwerk vorstellen darf.
00:32:32: mein Name ist Regina Knolmeyer.
00:32:33: ich bin in meinem Brot shop quasi in den Energienetzen beschäftigt
00:32:39: Und
00:32:39: bin auch Gründungsmitglied des E-Frauennetzwerks.
00:32:42: Wir haben damals begonnen aus einem Programm VIE Zukunft, wo es darum gegangen ist Frauen sichtbar zu machen dieses Mindset das sich während des Programms gebildet hat einfach mitzunehmen.
00:32:55: wir wollten das nicht so stehen lassen.
00:32:57: wir wollten da was weiter bewegen Frauen sichtlich machen im Konzern und haben daraufhin das Netzwerk gegründet in dem nicht nur Frauen sind, sondern mittlerweile auch Männer.
00:33:07: Weil wir dann gesehen haben es braucht uns alle, es braucht nicht nur die Frauen alleine, sondern wir alle gemeinsam müssen in diese Richtung gehen.
00:33:16: In dieser Richtung wo wir auch im Sinne der Nachhaltigkeit dieses nachhaltigkeitsziel Social gut verankern wollen und die Bewusstseinsbildung für Chancengerechtigkeit ins Unternehmen hineinbringen
00:33:29: möchten.
00:33:29: Ich finde es schon total spannend, dass ihr sagt jetzt mittlerweile auch Männer im Netzwerk.
00:33:35: Weil ich persönlich stoße mir ja wahnsinnig an Frauenförderprogrammen weil wir denken wie ich brauche Förderung also gibt's mal Chancengleichheit mit allem anderen.
00:33:45: Genau, ich würde sogar noch weitergehen.
00:33:49: Ich bin für Chancengerechtigkeit.
00:33:51: Das ist für mich auch ein ganz wichtiger Punkt.
00:33:53: Es gibt so eine schöne Grafik die ich immer wieder gerne zitiere.
00:33:56: es geht nicht darum jeden den gleichen Schämel zu stellen damit er über den Zaun schauen kann sondern die kleineren brauchen vielleicht einen höheren Schämel.
00:34:03: das heißt es geht gar nicht um Gleichbehandlung allein sondern es geht wirklich um Chancengerichtigkeit und das möchten wir mit unserem Netzwerk schaffen um dieses Mindset auch ins Unternehmens Bild hineinzubringen in das Unternehmen, in die Mitarbeiter und in die verschiedenen Bereiche.
00:34:18: Das ist also eine Grafik, die sieht man auch ganz stark im Inklusionsbereich immer wieder.
00:34:24: Und es ist definitiv für alle zuhören, dass kann man sich damit noch nie beschäftigen.
00:34:31: Diese Grafik zeigt einfach auf... Den ersten Blick, worum es tatsächlich geht.
00:34:35: Also die Kammern und soll man sich ruhig anschauen.
00:34:39: Jetzt gibt's dieses Netzwerk, das ist ein großes Unternehmen.
00:34:43: wie alle Unternehmen stehen wir vor der Situation dass wir oftmals sehr schön über Frauenquote sprechen Wir auch Ziele haben.
00:34:52: Deiner Meinung nach als Vertreterin von diesem Netzwerk was sagst du?
00:34:55: Was müssten wir tun oder was muss passieren damit diese Frauenquote tatsächlich höher wird?
00:35:02: Ich glaube schon, dass es diese klaren Zielwerte braucht.
00:35:05: Ich glaube auch, dass das einfach eine ganze große Transparenz braucht und die Verantwortung in der Führungsebene nicht nur in der Frau, logischerweise sondern wir brauchen die Frauen und die Männer.
00:35:18: Alle gemeinsam können an diesem Ziel arbeiten um dieses Bewusstsein zu schaffen.
00:35:24: Das ist glaube ich so der Kernpunkt den wir da verankern müssen.
00:35:30: Ganz zum Schluss würde ich... Ich würde gerne noch fragen, wie das ja heute steht unter dem Motto ISG.
00:35:36: Das heißt wir sprechen über alle drei Bereiche?
00:35:39: Wir sprechen über die Umwelt und über Soziales, aber auch über Unternehmensführungen, gerade die Governance.
00:35:46: Wovor ortest du das Frauennetzwerk?
00:35:51: Rein was das IST betrifft sicher im Socialbereich definitiv!
00:35:55: Und warum glaubst Du brauchst alle drei?
00:35:57: oder sagst du vielleicht auch ein bisschen vorbelastet?
00:36:01: Das ist das wichtigste...
00:36:03: Also, es braucht sicher drei.
00:36:06: Es muss im Unternehmen die Verankerzeit sein in der Covenants.
00:36:09: Es braucht die Nachhaltigkeit per se im Sinne von Umweltnachhaltigkeit.
00:36:14: aber natürlich sage ich jetzt Social ist schon ein sehr schwerwegender Punkt.
00:36:19: Aber ein Herzensdemo
00:36:20: wahrscheinlich?
00:36:20: Definitiv!
00:36:21: Vielen Dank!
00:36:22: Sehr gerne, danke dir!
00:36:24: Hallo Georg auch mit dir darf ich ganz kurz über die ESG heute sprechen.
00:36:33: aber bevor wir ins Thema einsteigen Erzähl mal kurz, wer bist denn du?
00:36:38: Was ist deine Rolle?
00:36:39: Wir sind ja heute in der Energiesteiermark.
00:36:40: Das ist auch deine Rolle hier.
00:36:42: und wie geht es dir privat mit der Nachhaltigkeit?
00:36:46: Drei Fragen zum Start.
00:36:47: Danke, dass ich mit dir kurz darüber sprechen kann!
00:36:49: Ich bin hier Teilnehmer – das macht sie eigentlich interessanter, da können wir die Ohren spitzen.
00:36:55: Bin in der Energiesteiermark für das Kundenserviceabrechnung zuständig verantwortlich in der Geschäftsführung deiner GmbH-Geschäftsservice.
00:37:03: Privatseenachhaltigkeit Das muss ich sagen, eher auf der Lebensmittel-Ebene.
00:37:08: Alles was daheim von meiner Familie nicht gegessen wird das ist wieder am Schloß.
00:37:13: Weil nichts wegschmeißen mag.
00:37:14: Das ist Ressourcenmanagement oder?
00:37:16: Sagt man das?
00:37:17: Ja oder... Das ist so ein schöner Begriff dafür!
00:37:19: Oder
00:37:19: war für jetzt auch noch kurz der Privat aus Duchers und ich glaube das beginnt ja das Thema bei jedem weniger wegzuwerfen oder mehr zu recyceln oder zu reparieren.
00:37:30: Das gefällt mir ganz gut.
00:37:31: Auch bei Begleitung bin ich wieder bei meiner Tochter wo ich eigentlich sehr oft diese Hosen, die ganz wenig jetzt mal kostet haben, reparieren.
00:37:41: Das
00:37:42: finde ich cool!
00:37:43: Konsum ist ein Riesenthema aber über Konsum reden wir zwar ja nicht.
00:37:47: was mich interessieren würde ISG das hat unterschiedliche Säulen.
00:37:52: bei welcher fühlst du dich am wohlsten?
00:37:53: Welches ist dir im wichtigsten?
00:37:55: Ja in der Service GmbH schauen wir stärker auf des ESS weil wir mit weiter Kampagnen sind.
00:38:01: Also wir haben das Interface zu den Kunden.
00:38:04: Und da ist es auch wichtig, sagen wir mal mit der Mitarbeiterorientierung schaft einer Kundenorientierung dass wir als Führungskräfte uns mit den Themen des Umfälles und guter Bedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen also von Wohlbefinden bis vielleicht ein großer Punkt für die Gestärkmark Inklusionsarbeit Auseinandersetzung mit schwierigen Situationen Gleichzeitig aber natürlich auch Leistungsbewusstsein.
00:38:35: Das Thema Nachhaltigkeit ist ein sehr langfristiges Thema und das ist ja meine letzte Frage jetzt schon, die ich sage.
00:38:41: Nachhaltigkeit ist langfristig, Transformationen ist langfristig.
00:38:45: Du hast Führungskraft?
00:38:47: Was glaubst du?
00:38:48: welche Rolle haben Führungskräfte um in dieser Transformation einfach vielleicht nennen wir es auch mit gutem Beispiel voranzugehen.
00:38:54: wie kann man das schaffen?
00:38:56: Ja das Letzte sicher glaube ich springe an der Punkt für authentisch als Führung wesentlich ist, eben das in Anführungszeichen vorzuleben wo es auch geht.
00:39:06: Und das ist glaube ich an einem Gesteilmark sehr gut gelungen dass da quasi dieses klassische Fastkasten-Hierarchie denken und damit, sagen wir mal verbundene Tünkel im Mascheinungsbild und in der Art und Weise wenn man zusammenarbeitet fällt wie wohl es halt dann trotzdem wieder auf das zurückfällt was halt zentrale Verantwortliche gibt würde ich sehen, dass man eben Weichen stellt.
00:39:34: Die jetzt unser Unternehmen macht in der Zeugung
00:39:35: etc.,
00:39:36: das haben andere Redner sicher stärker beleuchtet.
00:39:38: aber eben vor allem auch im Umgang mit den Mitarbeitern.
00:39:40: und dann auch wenn wir auf die Technologie kurz schauen wie setzen wir diese Technologie in der Zukunft ein?
00:39:48: Das ist sehr stark glaube ich noch uns überraschen werden.
00:39:51: KI hat sich ja schon auch einen Vorredner vorher gesagt und es hat eine Relevanz für die Mitarbeiter zur Unterstützung ihrer Tätigkeit Respektive gibt es eben dann ein Interface, wo unsere Kunden mit dem Computer reden.
00:40:06: Also AI Agents und da brauchen wir dann aber wieder um andere Skills im Haus.
00:40:13: Cool!
00:40:13: Machst du das?
00:40:14: Ja vielen Dank, freut mich!
00:40:15: Danke fürs Dasehen.
00:40:21: Hallo ich freue mich.
00:40:23: Ich habe gerade gesagt, ich freue mir immer wenn ich mit einer Frau sprechen darf und nicht wie es ganz oft in Unternehmen der Fall ist mit Männern sprechen darf.
00:40:30: also freue mich dass du bei mir sitzt.
00:40:33: Du hast mir ja schon gefragt, worum es geht.
00:40:34: Das erkläre ich dir gleich.
00:40:36: Aber für unsere Zuhörerinnen ist das total interessant.
00:40:41: Wer sitzt denn da?
00:40:42: Was machst du und warum bist du heute hier?
00:40:45: Danke vielmals für die Einladung und die Möglichkeit!
00:40:48: Lula Faisler ist mein Name.
00:40:49: Ich bin schon sehr lange im Nachhaltigkeitsbereich tätig.
00:40:52: Seit über fünfzehn Jahren habe ich einen großen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen gearbeitet und dort viele große Konzerne begleitet auf ihrer Nachhaltighatsreise Und habe mich dann vor drei Jahren mit meinem eigenen Unternehmen selbstständig gemacht.
00:41:06: Das sind zehn Expertinnen und Experten für ISG, die Strategie Reporting Management.
00:41:11: Und daneben habe ich noch eine Softwarefirma, das ist immer Marktführer in Österreich wo wir auch dieses Thema digital abdecken.
00:41:18: Spannend digital abzudecken dieses Thema!
00:41:21: Da würde ich dir voll gerne... Wir sind ja heute tatsächlich am Green Day der Energisteuermark.
00:41:28: Es geht um die ISG's und wie wir gerade schon gehört haben, da kennst du sie richtig gut aus!
00:41:33: Wie stellen wir das vor?
00:41:34: Ihr deckt es digital ab.
00:41:36: Ja im Möglichkeit gehts bei ISG natürlich
00:41:40: um
00:41:41: soziale, ökologische und auch wirtschaftliche Herausforderungen und Lösungen für unsere Welt.
00:41:48: Aber das Ganze hat auch mit Daten zu tun und mit Informationen natürlich.
00:41:51: Und ganz viele Unternehmen haben die Herausforderung, dass sie diese Daten ganz weit verstreut über verschiedenste Abteilungen, verschiedene Standorte in Unternehmen haben und die noch gar nicht so richtig messen und zusammen tragen können.
00:42:03: Wie wir aus der Finanzberichtungsstattung wissen ist da Digitalisierung doch eine Hilfe wenn man Telefon und so weiter Zahlen hin- und her schickt, sondern wenn man da Tools hat die auch wirklich über einen sicheren Prozess möglichst einfach und effizient damit nicht neben der normalen Arbeit noch so viel Aufwand entsteht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier Informationen und Daten zusammengetragen werden können.
00:42:28: Und das ist einerseits wichtig fürs Reporting.
00:42:30: wir haben heute auch viel darüber geredet dass es eine Berichtspflicht gibt für große Unternehmen aber auch viele berichten freiwillig.
00:42:36: ich habe heute auch gelesen die nicht mehr müssten berichten weiterhin.
00:42:42: Eine deutsche Studie
00:42:44: ist das,
00:42:45: also da gibt es doch Unternehmen die sagen ich sehe dann mehr wert wie weiter diese Informationen für intern und für extern verwenden.
00:42:51: und es ist natürlich auch wichtig für die Umsetzung weil der Nachhaltigkeitsbericht ist das eine.
00:42:54: aber wenn ich mich verbessern will wenn ich zum Beispiel meine Emissionen reduzieren will mich dekarbonisieren will brauche ich auch wieder Fakten und eine Grundlage, auf deren Basis ich Entscheidungen treffen kann.
00:43:06: Das ist interessant!
00:43:06: Wir haben vor, wenn es ja lange schon im Marketing... Und die kann mir erinnern an Keynotes, die vor zehn, zwölf Jahren schon gehalten worden sind, wo man gesagt hat, Daten sind das neue Öl.
00:43:18: Gerade in der aktuellen Situation hatte sich ein besonderer Ressent eigentlich Datensinn des neuen Öls.
00:43:26: Jetzt bist du schon so lang im Nachhaltigkeitsbereich, du arbeitest mit Unternehmen, du bist selbstunternehmen.
00:43:33: ISG's sind ein Tool für Unternehmen, wenn du jetzt grundsätzlich die Transformation anschaust.
00:43:39: Die langfristige Transformation, die wir auch stemmen müssen.
00:43:42: Es ist ja nicht so dass wir das machen weil es lustig ist oder was schön ist und da gibt sie auch eine Notwendigkeit.
00:43:48: Wo siehst Du den Hebel für Unternehmen am stärksten?
00:43:54: Wenn man sich so anschaut, die Unternehmen haben ja meistens am
00:43:56: Anfang
00:43:57: wenn sie es gut machen auch eine Art Strategianalyse und Wesentlichkeitsanalyse wo man auch sich die Frage stellt welche Themen sind für mein Geschäfts?
00:44:06: Modell eigentlich die relevantesten.
00:44:10: Wie wird Zukunft ausschauen und wie werde ich in Zukunft noch Geld verdienen können als Unternehmen?
00:44:15: Und bestehen können am Markt einfach eine relevante Rolle spielen können, und da kristallisiert sich doch heraus, wenn man sich auch anschaut... Die sind doch jetzt wahrscheinlich um die Zehntausend-Unternehmen, die schon die ersten Berichte europaweit veröffentlicht haben, dass für alle meisten Unternehmen das Klimatheber Im Fokus steht, es gibt wenige Branchen die gar nicht betroffen sind entweder weil sie selber... stark Emissionen freisetzen und die reduzieren müssen oder weil sie von Klima-Risiken betroffen sind.
00:44:47: Wir haben heute auch mit der Versicherungsbranche gesprochen, da denkt man vielleicht nicht als erstes ein Klimawandel, denn die haben nicht so viele Emissione.
00:44:53: Auf der anderen Seite finanzieren Sie sehr viele Emisionen indem Sie in fossile Projekte investieren zum Beispiel oder Sie müssen auch die Klima Risiken versichern.
00:45:03: also da hat jeder ein bisschen ein Connect dazu.
00:45:05: und in der Decarbonisierung sehe ich natürlich einen ganz großen Hebel wirtschaftlichen Treiber, zum Beispiel dänisches Unternehmen, Energieunternehmen Orstedt.
00:45:15: Das ist sehr bekannt im Nachhaltigkeitskontext oft als Vorreiter.
00:45:18: Die waren vor circa zwanzig Jahren noch cashflow-negativ, also die hatten negative Ergebnisse ja und waren ein fossiles Unternehmen und haben sich dann radikal dekarbonisiert machen heute fünfundneinzig Prozent der Neuerbare und haben glaube ich letztes Jahr drei Komma vier Milliarden net profit gemacht.
00:45:36: das ist natürlich jetzt ein Leuchtturm Beispiel.
00:45:40: aber man kann natürlich in dieser dekarbonisierten Welt und so wird die Zukunft ausschauen müssen.
00:45:45: So wie du sagst, es gibt eine Notwendigkeit hier Geschäftsmodelle aufbauen, die auch profitabel sind.
00:45:49: Ein zweites großes Thema ist das zweite Umwelt-Thema.
00:45:51: des Querwürdebranschen geht es oft kreislaufwirtschaft.
00:45:54: Das hängt auch sehr stark mit dem Klimawandel zusammen und der Decarbonisierung.
00:45:58: also oft kann man sagen fünfzig Prozent der Klimaziele können wir über kreislaufmaßnahmen erreichen Und hier geht es auch stark um Ressourceneffizienz und weniger Abhängigkeit von anderen Märkten.
00:46:10: Gerade jetzt geopolitisch ist das ein ganz wichtiges Thema, genau in manchen Branchen natürlich auch das Biodiversitätsthema.
00:46:16: Da sind wir im ökologischen Bereich und im sozialen Bereich sehen noch viele Unternehmen habe ich heute auch schon zitiert dass durch Nachhaltigkeit die Mitarbeiter Bindung und Produktivität auch gesteigert werden kann.
00:46:25: also soll man unbedingt so betrachten die Menschen sind sehr sinnsuchend ja auch im Job Gerade natürlich die jüngere Generation, aber auch die ältere, die Enkel kriegen und sich auch überlegen wie schaut eigentlich die Zukunft aus.
00:46:38: Die sehen schon dass die Unternehmen eine Verantwortung haben und das sie nicht mehr für Unternehmen arbeiten wollen, dass hier gar nichts ihre Rolle und ihre Verantwortung wahrnimmt.
00:46:50: Das Beispiel, das du vorherbracht hast ist rundert jetzt für mich ganz wunderschön ab nämlich ich hoffe ich spreche es richtig aus Östhet.
00:46:59: Die ESGs sind ja entstanden.
00:47:02: Da gibt es ja diesen Bericht damals von den Vereinten Nationen unter dem Motto Who Cares Wins.
00:47:07: und gerade dieses Beispiel, das du jetzt sehr erzählt hast, bestätigt genau diesen Satz – who cares wins?
00:47:12: Und damit sage ich auch schon vielen Dank!
00:47:15: Ich freue mich, dass du da warst und wünsch dir noch einen schönen Sonnigen Tag.
00:47:18: Danke
00:47:19: schön!
00:47:19: Vielen Dank für die Möglichkeit und auch einen
00:47:21: schöner Tag!
00:47:26: Ja super hallo!
00:47:28: Martina Schön, euch sitzt bei mir.
00:47:30: Hallo Du bist in der Energiesteier-Mark für das ganze Thema ISG verantwortlich, kann man das so sagen?
00:47:36: Genau.
00:47:37: Ich arbeite im strategischen Nachhaltigkeitsmanagement.
00:47:40: Wir sind im Bereich Strategie und Business Development angesiedelt Und bei uns laufen die konzernweiten Fäden des ESG Managements zusammen.
00:47:49: Wir haben ja heute, wir sind am ISG-Tag der Green Stage.
00:47:53: Heute direkt bei der Veranstaltung und haben auch in den ganzen Panels und auch in dem Pulsverträgen schon wahnsinnig viel über die ISGs gehört – was sind das?
00:48:03: Was haben wir für Herausforderungen?
00:48:04: Was braucht es damit wir umsetzen können?
00:48:08: So was bei mir so hängen blieb, ist wir brauchen da ja schon ein sehr umfassendes Datenmanagement oder?
00:48:13: Das ist richtig.
00:48:15: Daten, Daten, Daten!
00:48:17: Wir müssen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung die gleiche Datenqualität an den Tag legen wie für die finanzielle Berichterstatter und wir haben tatsächlich sehr viele Daten schon, die wir brauchen aber oft bis in einem anderen Kontext erhoben sodass wir uns einfach noch einmal jeden einzelnen Datenbebringungsprozess im Rahmen unserer Softwareimplementierung angeschaut haben.
00:48:41: Wir sind gerade dabei, eine neue Reporting-Software auch aufzusetzen und in diesem Zusammenhang vielleicht auch noch die Besonderheit – wir reden immer vom In-und Ausland!
00:48:53: Das heißt, wir brauchen auch von unseren ausländischen vollkonsolidierten Töchtern die gleichen Daten wie aus den inländischem Gesellschaften.
00:49:01: Und natürlich, damit ich gute Daten habe müssen alle das gleiche Verständnis haben welche Daten eigentlich gefordert sind.
00:49:09: Jetzt müssen wir nach den European Sustainability Reporting Standards berichten Und diese meistens auf Englisch und sehr global gehalten auch wieder.
00:49:18: Das heißt, die Kunst bevor wir überhaupt eine einzige Zahl eingeben ist es einmal diese Daten zu interpretieren.
00:49:24: was bedeutet das für den Kontext der Energiesteiermark?
00:49:27: Was sind jetzt zum Beispiel nicht angestellte Arbeitnehmende?
00:49:32: Haben wir das überhaupt?
00:49:34: Wenn ja, wie definieren wir die?
00:49:37: Wie übersetzen wird es ins lovakische, ins französische und ins tschechische damit auch die ausländischen Kolleginnen die Daten korrekt einmal überhaupt erheben können.
00:49:46: Das heißt da sind ja auch ganz andere Skills notwendig.
00:49:52: Das sind Skills, die man braucht für die Datenerhebung und dann auch für die Berichtlegung.
00:49:56: jetzt geht es bei den ISG ja auch und das ist ja auch im Unternehmen tatsächlich so dass wir eine Transformation inmitten in einem Transformationsprozess sind.
00:50:04: Es geht natürlich noch nahe um das Thema Nachhaltigkeit.
00:50:08: Welches Skills siehst du als notwendig?
00:50:12: Die wird dringend brauchen und die wir auch in den nächsten Jahren einfach aufbauen müssen.
00:50:17: Dadurch das das Thema Enorme Bandbreite abdeckt, ist es immer ganz wichtig dass wir alle auf den gleichen Wissenstand bringen worüber wir überhaupt sprechen.
00:50:29: Nachhaltigkeit bedeutet in unterschiedlichen Geschäftsbereichen auch einfach unterschiedliche Fokussthemen und es ist immer noch ein recht junges Gebiet mit dem wir uns nach so vieler Jahrzehnte beschäftigen wie mit anderen Thematiken.
00:50:42: das heißt wir müssen einmal eine gemeinsame Sprache finden.
00:50:45: das heißt der erste wichtige Skill ist eine gute Kommunikation Einerseits quasi von uns ausgehend im Sinne von, wir müssen die Leute dort abholen mit ihrem Wissenstand wo sie stehen.
00:50:56: Wir müssen komplexe Dinge einfach machen und verständlich machen.
00:51:01: Deswegen sind nicht immer ganz so leichts aber auch andererseits von der anderen Seite her dieses aktive Nachfragen wie zum Beispiel was bedeutet das jetzt für mich?
00:51:10: In meinem Kontext habe ich das richtig verstanden.
00:51:13: also dieser erste Skill Kommunikation.
00:51:16: Ich glaube, das Zweite ist ganz wichtig die Offenheit sich dem nicht zu verschließen und nicht von vornherein zu sagen.
00:51:23: Sehr blitzend!
00:51:24: Das ist sehr blitzende.
00:51:25: Das ist total viel Arbeit und das bringt uns gar nichts.
00:51:28: Dann habe ich einen ganzen anderen Flow oder ein ganz anderes Mindset mit der ich an die Sache herangehe denn erledigen muss ich sie
00:51:36: sowieso
00:51:37: genau.
00:51:38: Also diese Offenheit, diese Neugierend auch diese Lernbereitschaft.
00:51:42: Das bedeutet etwas Neues zu lernen und mich einem neuen Thema anzunehmen.
00:51:48: Und abschließend hätte ich gesagt so der dritte Skill vielleicht nicht alles sehr weich also Durchhaltevermögen aus dieses das aushalten können wenn etwas noch nicht sofort perfekt funktioniert und fertig ist auch mit Unsicherheit umgehen zu können.
00:52:04: wir wissen wir müssen auf den Berg Wir wissen, wer links und rechts neben uns steht.
00:52:09: Wer die Seilschaft ist?
00:52:10: Wer mit uns geht?
00:52:11: Wir sehen vielleicht schon ein paar die ersten Kurven hinauf.
00:52:15: Wir wissen aber nicht genau was uns hinter der Erstenbiegung erwartet und auch diesen Mut dann zu haben loszugehen und diese Einstellung zu haben.
00:52:24: wir gehen Und wir versuchen bei es möglich den Weg zu finden.
00:52:27: Es ist aber okay wenn man zwischendrin umdrehen und sagen wir haben uns verlaufen müssen
00:52:32: müssen einen anderen Weg nehmen.
00:52:33: Genau
00:52:33: also Das ist glaube ich so ein dritter Skill.
00:52:38: Voll schön, auch das Beispiel mit dem auf den Berg gehen.
00:52:42: Ich glaub jeder der schon mal vom Berg gegangen ist, der war es auch, dass irgendwann noch einmal der Moment kommt und man sich denkt warum?
00:52:47: Warum tun wir das an?
00:52:49: und ich möchte jetzt einfach umdrehen?
00:52:51: aber der Gipfel Sieg, der ist halt schon... Der ist hart erarbeitet aber der ist schon richtig toll wenn man das geschafft hat.
00:52:57: Wenn du in einem Jahr über diese heutige Veranstaltung redest.
00:53:03: Woran wirst du erkennen, dass der auch nachhaltiger Wirkung gehabt hat?
00:53:09: Ich denke wenn Kolleginnen oder Kollegen jetzt in den nächsten Wochen und Monaten einfach über dieses Thema zu diskutieren beginnen.
00:53:18: Einfach mal drüber reden!
00:53:20: Das Thema Nachhaltigkeit ist ja oft sehr schnell, sehr emotional besetzt oder auch sehr ideologiegetrieben.
00:53:27: Zwischen Klima Kleber und Klimaleugner sind ja oft scheinbar Welten dazwischen Und für mich war der ISG-Date nachhaltig, wenn wir eine offene und ehrliche Diskussion über dieses Thema beginnen im Unternehmen.
00:53:42: Wenn hoffentlich bei mir das Telefon läutet und jemand sagt ich habe Idee dazu oder ich würde es nochmal gerne nachfragen wie ist das zu verstehen?
00:53:49: Dass die Leute oder die Kolleginnen sich damit auseinandersetzen und dass für sie selber überlegen was bedeutet das für mich dann war das erfolgreich.
00:53:59: Also ich werde die sicher anrufen.
00:54:01: Sehr gerne!
00:54:02: Und das wünsche ich dir, das wünsch' ich uns, dass es uns allen passiert und zwar ganz oft passiert und dann bin ich gespannt was wir in diesem Jahr über diesen Tag erzählen werden.
00:54:11: Danke dir, Martina!
00:54:12: Vielen Dank
00:54:13: dir!
00:54:19: Ja super, hallo!
00:54:20: Ich freue mich... Green Stage, da sitzen wir heute.
00:54:23: Ich sitze hier mit dem Werner Resi Vorstand deiner Gesteiermark.
00:54:27: Freu mich sehr dass du Zeit hast um mit mir für ein paar Minuten einfach auch über ESG's und Nachhaltigkeit und Verantwortung zu sprechen.
00:54:35: Und ja vielleicht kannst du die ganz kurz vorstellen für alle Zuhörerinnen und Zuhäurer die einfach nicht so vertraut sind mit deiner Gesteiermark?
00:54:43: Ja gerne!
00:54:44: Also mein Name ist Wernerresi ich bin Mitglied des Vorstands der Gesteirmark leite die Energiesteiermark gemeinsam mit meinem Kollegen, Martin Graf.
00:54:52: Und ich bin im Rahmen der Energiestearmark zuständig für sehr schöne attraktive Themen wie beispielsweise die erneuerbare Erzeugung also Erzeugungen mit Windkraft, Fotovoltaik oder Wasserkraft aber genauso auch für die Fernwärme wo es natürlich auch darum geht von einer CO-Zweibbehafteten zu einer CO zwei freien Fernwürme zu kommen.
00:55:16: Ganz zu Beginn, wie geht es dir persönlich mit dem Thema Nachhaltigkeit bevor wir auch über unternehmerische Themen sprechen?
00:55:22: Ich glaube das ist ja auch sehr wichtig dass wir selber uns diesen Thema verpflichtet fühlen.
00:55:28: Ja also mir persönlich geht's mit dem thema nachhaltigkeits tatsächlich sehr gut.
00:55:33: Das war mir eigentlich immer schon ein kann ich wirklich sagen ein Herzensanling Und war ein Punkt, auf dem ich schon gestoßen bin bevor ich noch zur Energiesteiermarkt gekommen bin.
00:55:43: Also das Thema hat mich nicht hier erreicht sondern schon am Ende meines Studiums.
00:55:47: Das heißt ich habe dort einige Zeit für den Professor Schleicher arbeiten dürfen der damals die CO-Zweikommission geleitet hat oder auch diesen nationalen Umweltplan und hab da auch mein Interesse dann für die Energiewirtschaft gefunden.
00:56:03: Das heißt, wir haben da die geballte Nachhaltigkeitskompetenz heute eigentlich bei uns zu Gast.
00:56:07: Ja das ist jetzt zu viel der Geist.
00:56:11: Gut, ich glaube was sonst auch noch wichtig ist natürlich zu sagen... Also die Dinge, die ich mache, die mache ich ganz und nämlich ernst ja?
00:56:20: Das heißt mir geht es schon darum einmal nachhaltigkeit im Unternehmen entsprechend voranzutreiben aber durchaus auch im privaten einen nachhaltigen Lebensstil zu führen.
00:56:32: Sprich, ich darf mich durchaus zurecht als Pionier der Elektromobilität bezahlen.
00:56:38: Seit zehn Jahren ausschließlich elektrisch.
00:56:40: Vor zehn Jahren waren die Batterien der Autos noch etwas kleiner.
00:56:44: Was
00:56:46: war die Reichweite vor zehn Jahren?
00:56:48: Die Reichweiter lag im Winter doch klar unter zweihundert Kilometer.
00:56:52: Sprich, wenn man dann so dreihundert Kilometer in den Winterurlaub gefahren ist.
00:56:57: Beladen hat man schon schauen müssen.
00:56:59: wo gibt es die Schnelllader?
00:57:00: Die hat's damals auch noch nicht in der Zahl gegeben aber war überhaupt kein Problem.
00:57:06: Wir fahren auch Elektromobilität und ich muss sagen mittlerweile ist das wirklich echt keine Aufregung mehr.
00:57:11: also das geht sehr gut.
00:57:13: Infrastruktur finde ich für die Distanzen die wir fahren sehr gut.
00:57:16: also aber bin sehr beeindruckt.
00:57:19: vor zehn Jahren das war wirklich sehr früh
00:57:22: Naja.
00:57:22: und andererseits muss man natürlich auch immer sehen,
00:57:25: also
00:57:26: ich behaupte jeder der einmal elektrisch gefahren ist fährt nie mehr einen Benziner.
00:57:31: Also ich glaube das ist auch so ein Punkt.
00:57:32: hier braucht es nicht den erhobenen Zeigefinger.
00:57:35: Hier brauchst du die Vorbildwirkung und dann gibt sich das einfach von alleine als Wilder keiner mehr zurück.
00:57:43: Heute geht es ja um die ESGs im Ganzen.
00:57:46: Es geht um alle drei Bereiche, die wir brauchen, die auch in einem Unternehmen zusammenspielen.
00:57:50: und jetzt sage ich ganz provokant – das kostet ja eh nur Geld!
00:57:54: Was bringt denn
00:57:57: das?
00:57:58: Wir können im Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit ohnehin nur verfolgen wenn das Ganze auch mit einem wirtschaftlichen Ergebnis letztlich verbunden ist.
00:58:05: Das heißt, wir sind überzeugt davon dass die Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeitsgesamthaft geht dass die Wirtschaft nachhaltige Produkte einfordert.
00:58:18: Und vor diesem Hintergrund darf ich nur so zwei Initiativen nennen, das eine ist dieser Masterplan Grüne Energie den wir da gemeinsam mit der Industriellenvereinigung erarbeitet haben.
00:58:29: und erstaunlicherweise sagt die Industrie ja nicht Wir wollen noch mehr Gas möglichst in alle Ewigkeit sondern wir brauchen vieler neuerbare Energie um unabhängig zu werden und preisstabil zu werden.
00:58:39: Ja, also das ist glaube ich ein wirklich ganz wichtiger Punkt und wir haben auch gerade ein großes Maxdoms-Projekt im Haus laufen mit einigen Unterprojekten.
00:58:50: Da haben wir auch ein Projekt gestartet, das nennt sich Decarbonisierungspartner weil wir hier unsere verschiedenen Produkte für die Decarbonisierung einfach gebündeln unseren Kundinnen und Kunden zur Verfügung stellen wollen.
00:59:02: Also im Grunde geht es auch.
00:59:04: Es geht nicht nur um die Kostenseite, sondern es geht auch darum wettbewerbsfähig zu bleiben.
00:59:08: Absolut!
00:59:10: Was ich zurückkommen möchte, weil das interessiert mich wirklich sehr und ist ein sehr spannendes Thema.
00:59:14: Das ist dieses Thema des Vorbilds.
00:59:16: Jetzt warst du seit zehn Jahren Elektromobilität.
00:59:18: Du hast selber über Vorbilder gesprochen.
00:59:20: Nachhaltige Transformationen sind etwas sehr langfristiges.
00:59:25: Ich bin jetzt kein System Super Experte, aber die Systemik sagt ja schon, Systeme versuchen sich selbst zu erhalten und Transformation ist nicht einfach.
00:59:35: Wenn wir jetzt davon sprechen – Wir haben einen Masterplan, wir machen wirklich sehr viele Dinge wie schaffe ich das auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übertragen?
00:59:46: Wie kann uns das gelingen?
00:59:49: Ich würde da zwei Zugänge sehen.
00:59:51: also den einen Punkt, den haben wir schon ein bisschen gestreift.
00:59:55: Es geht natürlich sehr stark von oben her auch eine Vorbildwirkung zu zeigen.
01:00:00: Und da geht es ja manchmal nur so um kleine Punkte, wie beispielsweise wenn wir hier diese Veranstaltung den Green Stage hat und das geht dann darum die Organisatorinnen ein kleines Dankeschön zu sagen, dann leg ich halt Wert darauf dass heimische Blumen sind, die man da übergebt.
01:00:16: Das ist nahezu irrelevant grundsätzlich aber es ist eine Botschaft oben gesehen wird.
01:00:23: Das ist ein wichtiges Thema und das trifft uns wirklich an allen Stellen, da müssen wir einfach dran bleiben.
01:00:30: Und das andere ist ja wenn es darum geht in der Organisation Dinge zu verändern dann braucht's auch einen langen Atem und es geht ganz stark darum nicht nur Strategien zu machen und Pläne zu machen, sondern ins unmittelbare Tun zu kommen.
01:00:47: Also lieber ein bisschen schneller, lieber da oder dort einen kleinen Fehler machen aber konkret etwas tun.
01:00:52: Nur weil ich sage, da macht man einen Schritt in die richtige Richtung
01:00:55: Was würdest du sagen?
01:00:56: Top-Down, bottom up!
01:00:57: Was ist wichtiger in diesem Transformationsprozess?
01:01:01: Naja, da bietet sich die Antwort an.
01:01:02: Das kann man nicht sagen, das ist natürlich beides wichtig.
01:01:06: Ich persönlich würde schon glauben dass der Top-Down fast wichtiger ist weil es einfach darum geht auch Entscheidungen zu treffen eine Richtung vorzugeben und auch sage ich bewusst von der Führungseite her da auch ein Vorbild zu sein ja?
01:01:21: Und das geht halt leichter, leichter von der Spitze aber natürlich muss man dann alle mitnehmen.
01:01:26: Ich finde sehr schönes Thema Vorbildwirkung.
01:01:29: Ich glaube, ich habe das heute auch auf der Veranstaltung schon tatsächlich ein paar Mal besprochen.
01:01:33: Und Menschen ist es auch sehr wichtig!
01:01:36: Menschen werden beeinflusst von ihrem Umfeld und natürlich Menschen die meine Vorgesetzten sind oder auch Menschen denen ich zutraue dass sie Entscheidungen treffen die richtig sind.
01:01:47: denen folge ich viel lieber und viel einfacher.
01:01:51: Auch das Beispiel mit den regionalen Blumen... zu klein.
01:01:56: Wir reden ja auch vom ökologischen Handabdruck, was so viel heißt wie.
01:02:01: wir wollen ja auch Dinge tun die Erhebelwirkung haben, die andere dazu animieren mitzumachen, die in Summe einen größeren Impact haben und wenn jetzt bei der nächsten Veranstaltung fünf andere Leute nachhaltige Blumen besorgen dann finde ich hat das schon einen sehr schönen Impact.
01:02:16: Ja
01:02:19: danke schön!
01:02:20: Das war wirklich ein super gutes Thema und ich will auch wirklich gern da abschließen.
01:02:25: Und für alle Zuhörerinnen, die sich diesen Podcast anhören.
01:02:32: Welche drei Dinge?
01:02:34: Sonst drei vielleicht, sondern nur zwei.
01:02:36: Könntest du einfach mitgehen und sagen, da könnte man jetzt einfach starten um das Gefühl zu haben, ich kann da was tun!
01:02:43: Ich habe Einfluss und ich habe eine Stimmung.
01:02:48: Also vielleicht noch einmal sowohl nach innen als auch nach außen gerichtet.
01:02:53: Das ist Teil Teil unserer Strategie, unseres Leitbilds aber es ist ein Satz der mir einfach gut gefällt.
01:02:59: das ist diese Aussage wir sind die Energiesteiermark offizieller Partner einer grünen Welt.
01:03:04: Ich glaube das muss man wirklich beherzigen.
01:03:06: das ist ganz wichtig.
01:03:08: ich bitte einfach alle von außen und sozusagen uns auch daran zu messen und alle im Unternehmen das auch wirklich glaubwürdig, glaubwürdig zu vertreten.
01:03:16: Zweitpunkt wäre, also ich glaube es gibt so einen schönen Spruch.
01:03:22: Wir sagen was wir tun und wir tun was wir sagen.
01:03:26: Ich bitte uns auch daran zu messen.
01:03:28: das heißt einmal transparent in dem was man tut ja aber dann auch nicht nur drüber reden sondern ist tatsächlich die Umsetzung bringen.
01:03:39: Ja Und weil ich das schon gestreift habe Also ich kann nur wirklich alle Zuhörerinnen und Zuhärern sehr dazu motivieren, einmal in einen Elektroautor einzusteigen.
01:03:50: Sie werden nicht mehr aussteigen wollen!
01:03:52: Vielen Dank, auch vielen Dank für diesen schönen Abschlusssatz.
01:03:57: Und damit bedanke ich mich auch schon bei allen Zuhörern und Zuhöhrerinnen fürs dabei sein.
01:04:02: In dem Sinne uns daran zu messen und mit uns in eine Partnerschaft zu gehen, lad' ich alle ein, uns etwas zu schreiben, den Podcast zu teilen!
01:04:11: Ihr könnt's uns vor allem auch mich direkt erreichen über diese Podcastkanäle – wir werden es definitiv weitergeben und wir werden sie auch beantworten – und dann alle Kolleginnen und Kollegen, die das ja mit Sicherheit auch hören, da gibt es unterschiedliche Wege und ein Weg wirklich auch Ideen einzugeben wie man das machen kann.
01:04:27: Dann geht's aufs Ideenmanagement im Internet und gebt's eure Ideen ein!
01:04:32: Das kann eine kleine Idee sein, das kann eine große Idee sein aber jede Idee zählt am Ende des Tages.
01:04:37: Vielen Dank!
01:04:39: Danke sehr.
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